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American Heritage München im Beach-Look American Heritage München im Beach-Look

Wir freuen uns über die ersten heißen Sommertage und warmen Grillabende. Rechtzeitig dazu erstahlt der Münchener Laden im Standhaus-Look mit vielen dekorativen roten Hummer-Accessoires. Bojen und Salz- und Pfeffermühlen als Leuchttürme erinnern an Long Island oder Neu-England. Freuen wir uns auf die nächsten Sonnenstrahlen und erinnern wir uns an schöne Strandzeiten mit ein paar Amerika-Accessoires. Apropos, wer verrät uns seinen amerikanischen Lieblingsstrand?

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Marty Mummert in seinem Studio in Pennsylvania Marty Mummert in seinem Studio in Pennsylvania

Im letzten Jahr mussten wir wegen der noch immer schwächelnden amerikanischen Wirtschaft von einigen unserer langjährigen Herstellern Abschied nehmen. Marty Mummert gehörte mit seiner umfangreichen Produktion von Metallschildern leider auch dazu. So wird er zukünftig in seinem Studio in Pennsylvania nur noch individuelle Kundenwünsche für die Beschilderung von Restaurants und Geschäften realisieren. Seine Designs für die schönen Metallschilder hat Marty nach schlaflosen Nächten an eine Design-Firma verkauft, die den vorgesehenen Rost der Schilder nun druckt. Sogenannter digitaler Rost! Somit erfüllen die Schilder leider nicht mehr den Ansprüchen von American Heritage. Authentic American Living, dazu gehört eben auch echter Rost. Weil Marty aber stolz auf seine vielen Fans in Deutschland ist, hat er sich bereit erklärt, exklusiv für American Heritage eine kleine Anzahl von Schildern zu fertigen - mit echtem Rost!

Treue Fans haben gesehen, dass unsere Auswahl seiner Schilder im letzten Jahr deutlich geschrumpft ist. Von manchen Designs gibt es leider nur noch Einzelstücke. Aber immerhin haben wir letzte Woche noch ein paar Schilder bekommen: Coffee Shop, Fresh Lemonade und Sea Food. Freuen wir uns darüber und danken Marty für seine Kunstwerke!

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Einrichten mit Bordüren

23.01.2012 20:23:13

Oldtimer-Bordüre im neuen Augsburger Laden Oldtimer-Bordüre im neuen Augsburger Laden

Unser neuer Laden in Augsburg erstrahlt im Design der 50er. Passend dazu habe ich auf der einen Seite eine Oldtimer-Bordüre gewählt, die ich gerne unseren Blog-Lesern vorstellen möchte. Außerdem werden wir bei der Präsentation unserer vielen Bordüren im Laden oft gefragt, wie man damit dekoriert. Die Wand wird in zwei Teile geteilt. Zuerst wird der obere Teil der Wand mit einer helleren Tapete oder Farbe versehen; in unserem Fall hellblau. Danach wird der untere Wandbereich mit der dunkleren Farbe gestaltet oder bei uns passend grasgrün. Damit die Farben harmonieren, sollten beide Farbtöne auch in der Bordüre vorhanden sein.

Anschließend wird im Bereich von 1 bis 1,40 m als Abschluss beider Abschnitte eine Bordüre aufgeklebt. Die Bordürenrollen haben eine Länge von 5 Yards oder 4,57 m. Bei der Berechnung der benötigten Rollen darf nicht vergessen werden, dass die zweite Rolle genau passend zur ersten Rolle abgeschnitten werden muss und somit ein wenig Verschnitt anfällt. Für diese Bordüren kann einfacher Tapeten- oder Bordürenkleister verwendet werden. Wichtig ist, dass insbesondere die Kanten viel Kleber haben. Langsam mit den Handflächen andrücken, die Luftblasen ausstreichen und abschließend nochmals mit einem nassen Schwamm drüber gehen und eventuelle Kleberreste entfernen.

Natürlich können die Bordüren auch an der oberen Kante der Wand als Übergang zur Zimmerdecke geklebt werden. Dann wird die Wand nur einfarbig gestrichen.

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Antiquitäten aus Neu-England

13.08.2011 05:24:40

Antiquitätenläden in Neu-England Antiquitätenläden in Neu-England

Wir lieben den Vintage-Look und sind immer wieder auf der Suche nach schönen Dekorationsstücken für unsere Läden. Über die Jahre haben wir viele Antiquitätenläden in den verschiedenen Regionen Amerikas gefunden, wo wir immer wieder tolle Schätze finden können. In New Hampshire gibt es die Antique Alley auf Route 4 von Concord nach Portsmouth in Maine. Eine Vielzahl von Geschäften laden dazu ein, immmer wieder anzuhalten und einzukaufen. Dabei gibt es Läden mit den verschiedensten Stilrichtungen, wie bei diesem hübschen Laden eine Auswahl von Americana, Folk Art und Primitives.

Viel Spaß beim Shoppen!

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Das neue Landhaus Living Ausgabe 4/2011 Das neue Landhaus Living Ausgabe 4/2011

Sommer, Sonne, Strand... das lässt sich in einer Gegend auf Long Island besonders genießen - den Hamptons! Der Long Island-Wohnstil ist auch bei American Heritage sehr beliebt. Neu ist das Landhaus Living-Magazin zum Thema Hamptons. Die Redaktion vom ipm-Verlag stellt dazu tolle Wohnaccessoires vor. Gleich voran unsere Beach House-Garderobe. Auf die sind wir mächtig stolz, da sie exklusiv für American Heritage gefertigt wird - von einem kleinen Familienbetrieb aus Denver, der nach ökologischen Grundsätzen und mit viel Liebe zum Detail arbeitet.

Falls Sie das neue Landhaus Living-Magazin noch nicht kennen, empfehlen wir Ihnen dies gerne als Lektüre. Es ist im ausgewählten Zeitschriftenhandel und direkt beim ipm-Verlag erhältlich. Herrliche Bilder und viele interessante Einrichtungstipps. Vielen Dank an die Redaktion!

Die Beach House-Garderobe von American Heritage Die Beach House-Garderobe von American Heritage
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  • Seabags aus recycelten Segeln Seabags aus recycelten Segeln
  • Strandschilder von American Heritage Strandschilder von American Heritage
  • Your Husband Called... Your Husband Called...
 

Sommer, Sonne, Strand - Erinnerungen an herrliche Tage in Neu-England oder anderen Küstenregionen kommen zurück, wenn man in unserem Strandhaus steht. Wir nennen es liebevoll "Beach House" und es wird auf unseren größeren Gartenmessen aufgebaut. Außen ist es mit weißem Siding verkleidet, den typischen Brettern amerikanischer Holzhäuser. Es hat eine große Klappe zum Hochstellen, die auch gleichzeitig ein Sonnenschutz ist. Wenn dann bei schlechtem Wetter auch mal die Regentropfen auf das Metalldach treffen, fühlt es sich richtig gemütlich an. Ansonsten ist genug Platz für ein Bett ... gekocht bzw. gegrillt und gegessen wird am Strand.

Derzeit steht das Strandhaus bei den Fürstenfelder Gartentagen in Fürstenfeldbruck. Und dort zeigen wir alles, wie man den beliebten Strandhaus-Look auch zu Hause haben kann!

Welcome To Our Beach House!

Strandhaus-Look mit American Heritage Strandhaus-Look mit American Heritage
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  • Druck eines Türstoppers von Fiddler's Elbow Druck eines Türstoppers
  • Vorbereitung der Tassen von Fiddler's Elbow 2 Vorbereitung der Tassen
  • Vernähen des Saums von Fiddler's Elbow 3 Vernähen des Saums
 

Ganz nach unserem Motto "Authentic American Living" sind wir immer auf der Suche nach den legendären Originalen aus USA, nach Interessantem zum Thema amerikanischer Lebensstil und köstlicher Feinkost. Regelmäßig besuchen wir die Hersteller im ganzen Land. Manchmal verschlägt es uns dann in kleine Orte, die auf der Landkarte schwer zu finden sind.

Mitten in Upstate New York gibt es den kleinen Familienbetrieb Fiddler's Elbow, der vor vielen Jahrzehnten übergroßes Spielzeug herstellte. Die Billig-Konkurrenz aus Fernost zwang ihn dazu, sich kleine Nischen zu suchen und Artikel anzubieten, die es nur in kleiner Auflage gibt. Der Inhaber John Gunther freut sich über Besuch aus Deutschland und zeigt mir mit großer Freude seine Produktion.

Der Tag bei Fiddler's Elbow fängt mit dem Anmischen der eigenen Farbe an. Jeder angebotene Artikel wird vor Ort bis zu acht Mal bedruckt. Mit viel Handarbeit werden Tücher und Stoffe eingespannt, bedruckt, kontrolliert, getrocknet und genäht. Damit das Sortiment ständig wachsen kann, gibt es ein eigenes Design-Team mit Dunkelkammer zum Herstellen der Druckplatten. Ganz besonders interessiert mich die Produktion der Türstopper mit den Tiermotiven, die humorvollen Handtücher im Retro-Stil und die coolen Tassen - wir erzählen doch so gerne, wo und wie die Sachen hergestellt werden.

Unglaublich aufwändig ist das Bedrucken der Tassen. Jede Tasse wird einzeln mit dem Motiv dekoriert und anschließend von Hand mit einer Holz-Verkleidung verpackt. Nach fast einer Stunde im Ofen werden die Tassen wieder einzeln ausgepackt. Bei so viel Handarbeit kann ich auch verstehen, dass es mal ein Design nicht gibt, wenn American Heritage für die nächste Lieferung bestellt.

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Hancock Shaker Village Hancock Shaker Village

Above all, avoid rushing.

"Ist das Shaker-Stil?" so werden wir hin und wieder gefragt, wenn wir unsere Schaukelstühle präsentieren. Nicht ganz, aber ähnlich. Was ist denn eigentlich Shaker-Design?

Das lässt sich am besten verstehen, wenn man sich ein wenig mit der Geschichte der Shaker befasst. Die Shaker formierten sich im 18. Jahrhundert in England um Ann Lee aus einer Absplitterung der Quäker. Bekannt wurden die Shaker durch ihr Herumwirbeln und Schütteln beim religiösen Erleben. Wegen ihres Auftretens oft angefeindet, emigrierte Ann Lee im Jahr 1774 mit acht Menschen nach Amerika und gründete die erste Shaker-Siedlung. Nach den ersten schwierigen Jahren gewann sie mehrere Anhänger in den Nordstaaten Amerikas und weitere Shaker-Kolonien wurden gegründet. Mit der Zeit formierten sich die Shaker-Grundsätze: Gleichheit, Bescheidenheit, Bekenntnis und Glauben. Außerhalb des Gemeindehauses und des Gottesdienstes herrschte Ruhe und Ordnung, jeder Shaker war dem Wohl der Gemeinschaft untergeordnet.

Shaker-Möbelstücke gelten als wahre Kunstwerke. Entsprechend ihrer Philosophie wurden Möbel einfach - ohne Schnörkel und Verzierungen - hergestellt. Jedoch wurden sie mit Perfektion und größtmöglicher Sorgfalt hergestellt. In den Shaker-Museen (z. B. Hancock Shaker Village in Massachusetts) können Schaukelstühle, Schränke, Kommoden und die außergewöhnlichen ovalen Spanschachteln mit ihren Schwalbenschwanz-Verbindungen bewundert werden.

Lebensstil, Ehelosigkeit und Zölibat der Shaker wirkten sich negativ auf ihren Fortbestand aus. Die letzte Shaker-Gemeinde in Sabbathday Lake in New Gloucester, Maine, zählt acht Mitglieder, deren Museum Besucher willkommen heißt. Dort gibt es auch eine kleine Anzahl Shaker-Originale wie Spanschachteln und Wolle zu erwerben. Nun wird auch verständlich, warum Shaker-Originale in Antiquitätenläden einen stolzen Preis erzielen. Neue Shaker-Möbel sind dagegen im Shaker-Stil gefertigte Reproduktionen aus aller Welt.

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Bordüre im Western-Stil Bordüre im Western-Stil

In unseren Läden gibt es immer eine Ecke im rustikalen Western-Stil. Auch die Americana wird regelmäßig so dekoriert. Unser Büro hat auch eine Bordüre mit einer Western-Stadt, einen übergroßen Druck eines Cowboy-Zimmers im rustikalen Holzrahmen und eine Fensterbank aus Holz.

Hier ein paar Tipps zum Dekorieren:

Ganz im Stil der Western kann sich jeder den populären Ranch- oder Blockhausstil mit charakteristischen Kaminen und Wänden aus Stein nach Hause holen. Ob nun das ganze Haus, Räume oder einzelne Wände verwandelt werden, bleibt jedem selber überlassen. Schnell und einfach helfen hier Tapeten und Bordüren. Beliebte Motive sind Cowboys, Pioniere, Ranches, Saloons oder Holz- und Steinwände, die sich mit Tapetenkleister ohne großen Aufwand auf glatte Wände anbringen lassen. Dabei werden die Wände in zwei Teile eingeteilt. Zuerst wird der obere Teil der Wand mit einer helleren Tapete oder Farbe versehen. Danach wird der untere Wandbereich gestaltet. Anschließend wird im Bereich von 1 bis 1,20 m als Abschluss beider Abschnitte eine Bordüre aufgeklebt. Die Tapetenrollen haben in der Regel eine Länge von 10 m, die Bordürenrollen eine Länge von 5 Yards oder 4,57 m. Bei der Berechnung der benötigten Rollen darf nicht vergessen werden, dass die zweite Tapete oder Bordüre genau passend zur ersten Rolle abgeschnitten werden muss und somit ein wenig Verschnitt anfällt.

Alternativ kann die Wand in nur einem Design gestaltet werden und die Bordüre oben als Übergang zur Zimmerdecke angebracht werden. Möglich ist auch die Gestaltung verschiedener Wände, die zusammen wieder ein harmonisches Bild ergeben. Rustikale Holz-, Metall- und Lederaccessoires verleihen dem Raum zusätzliche Atmosphäre. Ein Schaukelstuhl darf natürlich nicht fehlen.

Alternativ kann aber auch auf ein großes Tapetenbild zurückgegriffen werden. Wer den Münchener Laden kennt, hat bestimmt schon die große Kamin-Tapete gesehen. Vor unserem Kamin haben wir ein paar Kaminhölzer dekoriert und über dem Kamin ein Holzbrett angebracht, damit wir ganz amerikanisch daran die Weihnachtsstrümpfe hängen können.

Erlaubt ist, was gefällt!

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Gartenzimmer American Heritage Augsburg Gartenzimmer American Heritage Augsburg

In unseren Läden präsentieren wir leidenschaftlich gern die schönen amerikanischen Tapeten und Bordüren. Wir haben viele Tapetenbücher zur Ansicht, aber am liebsten verwenden wir die Tapeten und Bordüren an den Wänden als Wohnbeispiel. Leider gab es die Bordüre aus unserem zweiten Zimmer im Augsburger Geschäft bei unserem Hersteller nicht mehr und eine Renovierung war lange überfällig. Gleichzeitig habe ich den Raum in ein Gartenzimmer umgestaltet. Viele Gartenfahnen hängen nun an der Wand und die Gartenaccessoires dürfen auch nicht fehlen. Passend dazu habe ich eine Blumenbordüre mit Pitchern ausgewählt. Für den oberen Bereich habe ich weiße Farbe mit Ocker angemischt. Den unteren Bereich habe ich knallrot gestrichen - farblich passend zur Bordüre, die ein paar kleine rote Beeren hat.

Gerne verkaufen wir auch die Bordüre. Jede Bordürenrolle hat eine Länge von 4,57m.

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Amerikanischer Wohnstil

16.08.2010 15:53:09

Haus in Colonial Williamsburg Haus in Colonial Williamsburg

„Was ist der typische amerikanische Wohnstil?", werde ich immer wieder gefragt. Es gibt nur eine Antwort: „Den typischen Wohnstil gibt es nicht!" Amerikanische Häuser spiegeln nicht nur die Bauzeit wider, sondern werden durch die Herkunft der Siedler in den verschiedenen Regionen geprägt.

Die ersten Siedler lebten sehr einfach, da es ohne wichtige Ressourcen oftmals ums pure Überleben ging. Über zwei Jahrhunderte bis ca. 1780 wurde im anfangs sehr einfachen und puristischen Kolonial-Stil gebaut, der mit fortschreitender Zeit auch ausladende Holzverzierungen zeigte. Im 18. Jahrhundert wurden große einladende georgianische Anwesen gebaut, damals aus Musterbüchern englischer Architekten übernommen. Typisch für diese Stilrichtung sind Kamine mit eleganter Holzverkleidung, Holzpanellen, Sprossenfenster, verzierte Einbauschränke, dekorierte Decken und Holzleisten. In der kolonialen Farbpalette wurden natürliche Pigmente in den Farben cremeweiß, grau, grün, hellblau und gelb verwendet.

Eine dekorative Richtung ist der Folk Art-Stil, der sich durch farbenfrohe Handwerkskunst und amerikanische Motive auszeichnet. Kräftige Erdfarben wurden für Wandbemalung, Holzschachteln und andere Kunstwerke verwendet. Folkloristische und primitive Motive sind Schafe, Raben und Häuser. Ebenfalls typisch sind die Schablonenmalerei (Stencils), Behälter und Verzierungen aus Blech sowie bunte Quilts als Wandbehang.

Nach Erreichen der Unabhängigkeit baute die junge Republik ihre ersten Regierungsbauten im föderalen Stil, ganz nach den Vorbildern der alten Demokratien Roms und Griechenlands. Der elegante Wohnstil zeigte von 1780-1850 geschwungene, noch detaillierte Decken- und Fensterverzierungen, runde oder halbrunde Zimmer. Über den Eingangstüren wurden vielfach halbrunde Fenster eingebaut. Schon von weitem sichtbar sind die kräftigen, symmetrischen Säulen am Eingangsbereich ganz nach griechischem Vorbild. Der amerikanische Adler als Symbol erfreute sich höchster Popularität.

Der romantische Geist zeigte sich ebenfalls in der viktorianischen Zeit. Hier wurden viele imposante, öffentliche Gebäude und Monumente im Osten und Mittelwesten Amerikas gebaut. Viktorianische Juwelen waren insbesondere die dekorierten Badezimmer, da zu dieser Zeit Elektrizität und laufendes Wasser eingeführt wurde. Badewannen hatten stilvolle Klauenfüße und verzierte und polierte Armaturen. Polstermöbel in kräftigen und dunklen Farben waren allgegenwärtig.

Die beliebten Einrichtungsstile der Gegenwart gründen auf den historischen Stilen: Kolonial, viktorianisch, Landhaus und folkloristisch. Interessante Abwandlungen davon erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit:

- Rustikaler Ranch- oder auch Blockhausstil mit charakteristischen Kaminen und Wänden aus Stein, Holz-, Metall- und Lederaccessoires.

- Shabby Chic, wobei interessante Flohmarktstücke, eventuell pastellfarbig lackiert, ein heimeliges Zuhause schaffen. Simple Holzböden und Holzbalken gehören im Idealfall dazu. Shabby Chic-Liebhaber sind Stammkunden eines jeden Antiquitätenmarkts, immer auf der Suche nach neuen Dekostücken.

- Beim Neuengland- oder Küstenstil werden die Farben blau und weiß verarbeitet, mäßig eingesetzte Leuchtturm- und Meeresaccessoires, gestreifte Stoffe und Tapeten.

Empfehlenswert ist die Einrichtung anhand eines Stils, zumindest zimmerweise. Natürlich sind einzelne Lieblingsmöbelstücke egal welcher Stilrichtung immer erlaubt. Zahlreiche Einrichtungsmagazine und Bücher geben Beispiele und so kann jeder seinen Lieblingsstil finden. Aber ganz nach dem Motto „Good classic design stays forever" sollte man nicht kurzlebigen Trends hinterherlaufen.

In den nächsten Blogbeiträgen zum Thema Wohnen und Einrichten werde ich ein paar meiner Fotos zu den verschiedenen Stilen zeigen.

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Ausgabe Juni 2010 Wohnidee Ausgabe Juni 2010 Wohnidee

Wir freuen uns über die aktuelle Ausgabe der "Wohnidee" Juni 2010. Die Redaktion präsentiert den Country-Look: American Way of Living. Die Stilberatung gibt Tipps für den auf kräftige Farben setzenden Country-Stil und den eleganten Hampton-Stil. American Heritage bedankt sich bei der Redaktion!

Dargestellt wird unser unverkäuflicher Quilt mit amerikanischen Stars & Stripes Quiltstoffen. Einige der Stoffe gibt es in unserem Münchener Geschäft als Meterware zu kaufen.

Unser amerikanischer Quilt aus dem  American Heritage-Geschäft in München Unser amerikanischer Quilt aus dem American Heritage-Geschäft in München
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