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Fondue Saucen

Das Fondue gehört zu den echten Klassikern, wenn wir an Weihnachten oder Silvester denken. Es eignet sich perfekt für lange und gesellige Abende, da beim Fondue die Zeit mit den Liebsten im Vordergrund steht. Obwohl sich das Essen nicht direkt im Mittelpunkt befindet, soll es natürlich trotzdem jedem schmecken. Wir von American Heritage empfehlen eine der leckeren Saucen von Stonewall Kitchen, die Ihr Fondue garantiert auf ein neues Level heben wird. Diese eignen sich, ganz nebenbei bemerkt, nicht nur für Fleisch-Liebhaber sondern auch für Vegetarier. Doch bevor wir zu den leckeren Fondue-Saucen kommen, werfen wir zuerst einmal einen Blick auf das Fondue selbst und worauf Sie unbedingt achten sollten.


Was ist Fondue eigentlich?

Ist von einem Fondue die Rede, so ist ein Gericht gemeint, bei dem mundgerechte Stücke (z.B. Brot, Fleisch oder Gemüse) in eine erhitzte Flüssigkeit (z.B. Käse, Öl oder Brühe) getunkt werden. Der Begriff „Fondue“ stammt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie „geschmolzen“. Zu den bekanntesten Fonduearten zählen:

  • Käsefondue
  • Fettfondue bzw. Ölfondue
  • Brühfondue
  • Weinfondue
  • Schokoladenfondue

Woher das Fondue letztendlich stammt bzw. wer es erfunden hat, ist nicht ganz sicher. Zwar reklamiert die Schweiz die Erfindung des Fondues für sich. Aber auch in Savoyen beansprucht man die Fondue-Urheberschaft. Als wäre das nicht schon genug, gibt es auch Belege im Internet, die die alten Griechen als Schöpfer des Fondues sehen.


Fleisch-Fondue: Welches Fleisch ist das Beste?

Eine gute Nachricht vorneweg: Prinzipiell können Sie jedes Fleisch für das Fondue verwenden. Ganz egal ob Rind, Schwein, Geflügel (Hähnchen, Pute, Ente), Wild, Fisch oder Meeresfrüchte – beim Fondue kommt jeder auf seinen Geschmack! Achten Sie nur darauf, dass das Fondue-Fleisch möglichst fettarm ist.

Oft stellt man sich die Frage, wie viel Fleisch man für das Fondue pro Person einplanen soll. Beim Fleisch-Fondue können Sie sich an der Faustregel ca. 250 bis 350 Gramm Fleisch pro Person orientieren. Gibt es genügend Beilagen zum Fondue, reichen vermutlich 250 Gramm. Liegt der Fokus auf dem Fleisch und den dazugehörigen Fondue-Saucen, greifen Sie lieber zu 350 Gramm Fleisch pro Person.


Fondue an Weihnachten – ein Fest für die ganze Familie

Wussten Sie, dass das Fondue zu den zehn beliebtesten Weihnachtsgerichten zählt? Das mag zum einen daran liegen, dass sich das Fondue recht gut vorbereiten lässt und man es in geselliger Runde ganz entspannt mit Freunden und Familien genießen kann. Zum anderen steht beim Fondue, wie anfangs bereits erwähnt, nicht das Essen sondern die gemeinsame Zeit mit der Familie im Mittelpunkt. So kann man sich bewusst Zeit für die Liebsten nehmen und all den Stress und die Sorgen hinter sich lassen – und ganz nebenbei das leckere Fondue genießen.


Fondue an Silvester – feiern Sie mit Freunden und Familie

Besonders großer Beliebtheit erfreut sich das Fondue an Silvester. Sie kennen das bestimmt auch! An Silvester ist es quasi unmöglich, etwas zu kochen, das jedem Gast schmeckt. Beim Fondue hingegen kommt jeder auf seine Kosten, denn es ist mit Sicherheit für jeden etwas dabei! Ein weiterer positiver Nebeneffekt: der Gastgeber muss sich beim Fondue nicht in der Küche herumplagen, während sich die Gäste in gemütlicher und geselliger Runde amüsieren. Nein – beim Fondue kann auch der Gastgeber ganz entspannt am Tisch sitzen, während in der Mitte ein großer Topf mit Brühe oder Öl vor sich hin brutzelt.


Fondue mit Öl – ideal für Fleisch

Wer an Silvester oder Weihnachten ein leckeres Fondue plant, der wird sich mit Sicherheit fragen, ob er Brühe oder Öl für das Fleisch-Fondue verwenden soll. Im Grunde genommen können Sie hier ganz nach Ihren persönlichen Vorlieben gehen. Das Fondue gelingt mit Öl genauso gut wie mit einer Brühe. Wir von American Heritage empfehlen dennoch bei einem Fleisch-Fondue auf das alt bewährte Öl zurückzugreifen. Das hat auch einen ganz besonderen Grund. Wenn man das Fondue-Fleisch in heißes Öl taucht, wird das Fleisch schön knusprig und bekommt Röstaromen. In der Brühe hingegen wird es lediglich gekocht.


Fondue mit Brühe – die gesündere Alternative

Wer auch beim Fondue etwas auf die Figur schauen will, der sollte statt dem Öl auf die Brühe zurückgreifen. Sie können die Brühe selbst zubereiten oder auf eine fertige Brühe aus dem Supermarkt zurückgreifen. Zu den wohl gängigsten Fondue-Brühen zählen Gemüse-, Hühner-, Rinder-, und Kalbsbrühe.


Die besten Fondue-Saucen

Wie anfangs bereits erwähnt, wird das Fondue-Fleisch in vielen Fällen nicht gewürzt, bevor es in die Brühe bzw. in das Öl getaucht wird. Um den Geschmack etwas aufzupeppen, können Sie aber auf eine der nachfolgenden Fondue-Saucen zurückgreifen. Zugegebenermaßen handelt es sich nicht um reine Fondue-Saucen, sondern um Saucen, die generell gut zu Fleisch & Co. schmecken. Da unsere Kunden die nachfolgenden Saucen auch äußerst gerne als Fondue-Sauce verwenden, haben wir für Sie die beliebtesten Saucen zum Fondue zusammengefasst – und es ist mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei!


Fondue-Saucen scharf – ein feurig-scharfes Geschmackserlebnis

Buffalo Aioli von Stonewall Kitchen

Buffalo Aioli

Das Buffalo Aioli ist, wenn man es genau nimmt, keine richtige Fondue-Sauce sondern ein Aioli, wie es der Name schon unschwer vermuten lässt. Trotzdem passt das scharfe Aioli bestens zu einem gelungenen Fleisch-Fondue. Das vollmundige und cremige Aioli sorgt durch eine würzig-scharfe Pfeffersauce und Worcester Sauce für ein einmaliges Geschmackserlebnis. Dazu kommen geräucherte Paprika und etwas rote Chili-Paste für den nötigen Schärfe-Kick. Wir empfehlen das Buffalo Aioli allen, die es etwas schärfer mögen. Das Aioli eignet sich als Fondue-Sauce besonders gut zu Hühnchen.


Horseradish Peppercorn Grille Sauce von Stonewall Kitchen:

Horseradish PeppercornDie Horseradish Peppercorn Grille Sauce ist die richtige Fondue-Sauce für Sie, wenn Sie auf der Suche nach einem außergewöhnlichen und kulinarischen Erlebnis sind. Die cremig-würzige Fondue-Sauce überzeugt mit ihrem unverwechselbaren Meerrettich-Geschmack. Die Ei-Basis der Sauce mildert die Schärfe des Meerrettichs auf angenehme Art und Weise ab. Dijonsenf, Wasabi-Öl und schwarzer Pfeffer verleihen der Fondue-Sauce eine ausgewogene und scharfe Tiefe. Wir empfehlen die Fondue-Sauce besonders zu Rind und Lachs! Für Meerrettich-Fans ein absolutes Muss.


Habanero Mango Aioli von Stonewall Kitchen:

Habanero Mango AioliDas Habanero Mango Aioli ist ein echter Verkaufsschlager und äußerst beliebt bei unseren Kunden. Aus diesem Grund, darf es in der Liste der scharfen Fondue-Saucen keinesfalls fehlen. Das Aioli (auf Basis von Mayonnaise) hat es wirklich in sich. Würzige Tomatenpaste, pikante rote Paprikaschoten und feurig-scharfe Habanero Chilis sorgen für die nötige Schärfe. Die zarte Süße von Mangos, Rosinen und etwas braunem Zucker runden die fruchtig-scharfe Fondue-Sauce optimal ab. Wir können diesen geschmacklichen Geniestreich zu jeder Fleischsorte empfehlen. Überzeugen Sie sich selbst!


Fondue-Saucen fruchtig – von Fleisch bis Käse

Curried Mango Grille Sauce von Stonewall Kitchen:

Curried Mango Grille SauceDarf es eine kleine Geschmacksreise ins ferne Indien sein? Dann sollten Sie bei der Wahl nach einer geeigneten Fondue-Sauce bei der Curried Mango Grille Sauce definitiv zugreifen. Das feine, leicht scharfe Curry, der frische Saft von Passionsfrüchten und die liebliche Süße von Mango fügen sich zu einem wunderbar harmonischen Aroma zusammen. Die Schärfe des Currys ist wirklich sehr dezent und somit auch für alle geeignet, die sonst lieber einen großen Bogen um scharfe Saucen machen. Die Fondue-Sauce eignet sich durch den fruchtigen Currygeschmack bestens zu Geflügel.


Roasted Apple Grille Sauce von Stonewall Kitchen:

Roasted Apple Grille SauceEine wahre Feinschmecker-Sauce aus gerösteten Apfelstücken und milden Zwiebeln – verfeinert mit Ahornsirup. Die leckere Fondue-Sauce verdankt ihren köstlichen Geschmack den über dem Feuer langsam gerösteten Apfelscheiben und dem feinen Ahornsirup. Die zarte Säure des Apfelessigs vereinigt sich dabei mit der feinen Süße von Zwiebeln und braunem Zucker. Daraus entsteht ein einzigartiges Geschmackserlebnis, das Sie so mit Sicherheit noch gar nicht kennen. Wir empfehlen zu dieser Fondue-Sauce Schweinefleisch. Sie können die fruchtig-süße Sauce aber auch zu einem leckeren Käsefondue reichen.


Vidalia Onion Fig Sauce von Stonewall Kitchen:

Vidalia Onion Fig SauceDie Vidalia Onion Fig Sauce gehört zu unseren beliebtesten Saucen von Stonewall Kitchen. Der Grund dafür liegt auch auf der Hand: sie ist einfach unvorstellbar lecker! Die Fondue-Sauce überzeugt durch ihre milde Süße und ihren samtweichen Feigen-Geschmack. Ihren unverwechselbaren Geschmack erhält die Sauce durch die erlesenen Vidalia-Zwiebeln aus dem US-Bundesstaat Georgia. Natürlich hergestellter Apfelessig und etwas Orangensaft verleihen der Fondue-Sauce ein zusätzliches, fruchtiges Aroma. Durch die fruchtige Note passt die Vidalia Onion Fig Sauce hervorragend zu Käse. Aber auch beim Fleisch-Fondue darf die herzhafte Sauce nicht fehlen. Hier empfehlen wir Schwein, Ente oder Wild!


Fondue-Saucen mit Knoblauch – für wahre Knoblauch-Fans

Roasted Garlic Aioli von Stonewall Kitchen:

Roasted Garlic AioliWer Knoblauch mag, wird das Roasted Garlic Aioli lieben. Das cremige Knoblauch-Aioli hat einen sehr intensiven und authentischen Knoblauch-Geschmack. Es passt hervorragend zum Fondue und kann natürlich auch als Dip verwendet werden. Das einzigartige Aroma erhält das Roasted Garlic Aioli durch die über dem Feuer langsam gerösteten Knoblauchzehen. Etwas Senf und ein Schuss weißer Essig runden den feinen Geschmack zusätzlich ab. Das Aioli wird auch von unseren Kunden sehr geschätzt und eignet sich beim Fondue besonders gut zu Fisch, Schwein aber auch zu Gemüsesticks. Wer von dem leckeren Knoblauch-Aioli nicht genug bekommen kann, kann es natürlich auch für die Beilagen wie zum Beispiel Kartoffeln, Salat oder Brot verwenden.


Roasted Garlic Peanut Sauce von Stonewall Kitchen:

Roasted Garlic PeanutDie Roasted Garlic Peanut Sauce ist ein echtes Highlight, wenn es um Fondue-Saucen geht. Gerade an Weihnachten und Silvester wird diese Sauce bei uns besonders häufig verkauft. Wissen Sie, wo die Sauce dann Verwendung findet? Natürlich beim Fondue! Bei der Roasted Garlic Peanut Sauce steht die Erdnuss geschmacklich im Vordergrund. Neben echter amerikanischer Erdnussbutter, weiß die Fondue-Sauce auch mit den köstlichen Aromen von geröstetem Knoblauch und Zwiebeln zu überzeugen. Durch die Zugabe von feinstem Currypulver und etwas rotem Pfeffer ist die würzige Fondue-Sauce auch leicht scharf. Beim Fleisch-Fondue empfehlen wir die Erdnuss-Knoblauch-Sauce besonders zu Geflügel und Schwein.


Beliebte Fondue-Saucen – diese Saucen lieben unsere Kunden

Maine Craft Ale Grille Sauce von Stonewall Kitchen:

Maine Craft Ale Grille SauceDie Maine Craft Ale Grille Sauce ist eine innovative Fondue-Sauce, die Ihren Gästen mit Sicherheit ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird. Die Grundlage dieser atemberaubenden Fondue-Sauce bildet die Kombination einer würzig-süßlichen Mischung aus Tomaten, Honig und Senf in Kombination mit Triple Ale Bier von der Allagash Brewing Company aus Portland. Auch eine leicht asiatische Note ist in der süßlich-würzigen Fondue-Sauce zu erkennen, was sie perfekt für die Fleischsorten Huhn, Rind und Schwein macht. Noch nicht probiert? Dann sollten Sie das dringend nachholen!


Smoky Peach Whiskey Sauce von Stonewall Kitchen:

Smoky Peach Whiskey SauceDie Smoky Peach Whiskey Sauce ist dem ein oder anderen vielleicht noch unter dem alten Namen “Roasted Peach Whiskey Sauce” ein Begriff. Wir finden, allein der Name lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Das finden auch unsere Kunden, denn die Smoky Peach Whiskey Sauce zählt zu den beliebtesten Fondue-Saucen, die wir im Sortiment haben. In der Sauce befinden sich diverse Leckereien. So haben es unter anderem Pfirsiche, echter amerikanischer Southern Whiskey, feinster Dijonsenf und zart-süßer Honig auf die Zutatenliste geschafft. Die fruchtig-süßliche Fondue-Sauce mit einer exquisiten Whiskey-Note empfehlen wir zu allen Fleischsorten, ganz egal ob Hähnchenbrustfilet oder Schweinemedaillons – diese Fondue-Sauce werden Sie so schnell nicht vergessen!


Maple Chipotle Grille Sauce von Stonewall Kitchen:

Maple Chipotle Grille SauceDie Maple Chipotle Grille Sauce ist der Klassiker unter unseren Saucen. Es ist der unangefochtene Favorit unserer Stonewall Kitchen Saucen. Auch als Fondue-Sauce macht sich die Maple Chipotle Grille Sauce äußerst gut. Geschmacklich passt sie im Endeffekt zu jedem Fleisch. Mit einer leicht süßen, rauchigen und scharfen Note ist diese Fondue-Sauce ein echter Allrounder. Nicht umsonst wurde die Maple Chipotle Grille Sauce mehrfach ausgezeichnet und prämiert. Auf der Zutatenliste befinden sich unter anderem kräftig-würzige Chipotle-Chilis, süßer Ahornsirup, frische Tomatenstücke und natürlich hergestellter, brauner Zuckersirup. Kurzum: eine Fondue-Sauce, der garantiert niemand widerstehen kann!


Fondue Nachtisch – die süße Versuchung als Dessert

Jetzt haben wir uns lange und intensiv mit den passenden Fondue-Saucen für Ihr Fleisch-Fondue unterhalten. Nicht außer Acht lassen wollen wir aber das Dessert. Auch bei der Nachspeise können Sie auf das Fondue und leckere Saucen von Stonewall Kitchen setzen. Achten Sie bitte darauf, dass Sie einen neuen Topf nehmen, beziehungsweise den alten Topf gründlich reinigen, bevor Sie diesen erneut für das Dessert verwenden.

Wir haben für Sie eine Auswahl an leckeren Schokoladen- und Karamell-Saucen aus dem Hause Stonewall Kitchen zusammengestellt, die sich perfekt für ein Schokoladenfondue eignen. Die Saucen müssen etwas erwärmt werden, sodass die Konsistenz etwas flüssiger wird. Im Anschluss können Sie klein gewürfeltes Obst wie zum Beispiel Trauben oder Erdbeeren in die Sauce tunken. Lassen Sie sich abschließend von den leckeren Dessert-Saucen von Stonewall Kitchen inspirieren!

Kommentare | Posted in Kulinarisches By Tobias Straka

Erdnüsse für Erdnussbutter

Erdnussbutter (auch bekannt als Erdnusscreme oder Erdnussmus) besteht zu großen Teilen aus gemahlenen Erdnüssen. Hinzu kommen Salz, Zucker und pflanzliches Öl (meist Palmöl, Rapsöl oder Baumwollsamenöl). Doch muss das wirklich sein? Gibt es denn keine natürliche Erdnussbutter ohne Palmöl und frei von weiteren Zusatzstoffen? Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir erst einmal klären, warum so viele Erdnussbutter-Produkte Palmöl enthalten.


Warum ist Palmöl in Erdnussbutter?

Läuft man durch den Supermarkt und sieht sich die Zutatenliste der Produkte an, merkt man schnell, dass in beinahe jedem zweiten Produkt Palmöl steckt. Ganz egal ob Pizza, Kekse, Schokolade, Margarine oder Kosmetikprodukte wie Seifen, Hautcremes, Zahnpasta und Waschmittel – an Palmöl kommt man nicht so einfach vorbei. Auch bei den meisten Erdnussbutter-Produkten ist Palmöl ein fester Bestandteil der Zutatenliste. Aber warum befindet sich in so vielen Erdnussbutter-Produkten Palmöl? Gerade bei Nussaufstrichen, wie beispielsweise Erdnussbutter, Haselnussbutter oder Pekannussbutter, dient das Palmöl als Stabilisator – es sorgt also für eine gute Streichfähigkeit.


Palmöl in der Kritik – schlecht für Umwelt und Gesundheit?

Dass Palmöl schlecht für die Umwelt ist, kann man mittlerweile in unzähligen Beiträgen im Internet lesen. Der Grund für den Palmöl-Boom ist Fluch und Segen zugleich. Da das Palmöl in der Herstellung äußerst billig ist, setzen immer mehr Produzenten auf das Produkt, das überwiegend aus Indonesien, Malaysia und Thailand stammt. Palmöl hat einen Marktanteil von 30% und ist das meist verwendete Pflanzenöl der Welt.  Allein im Jahr 2018 wurden rund 70 Millionen Tonnen produziert – Tendenz steigend.

Durch die äußerst billige Herstellung steigt natürlich auch die Nachfrage. Aus diesem Grund werden in Indonesien zahlreiche Regenwälder abgeholzt oder abgebrannt. Gerade für Orang-Utans stellen diese Regenwälder den letzten verbliebenen Lebensraum dar. Aber auch in anderen Ländern, in denen Wälder gerodet werden, verlieren viele einzigartige Tiere ihren Lebensraum.

Auch das weltweite Klima leidet unter den neu geschaffenen Palmplantagen. Regenwälder nehmen normalerweise Tonnen des schädlichen Gases Kohlendioxid (CO2) auf. Holzt oder brennt man diese Wälder ab, um neue Flächen für die Plantagen zu schaffen, wird eine Menge CO2 freigesetzt.

Alarmierend und höchst bedenklich sind die Zahlen. So wird allein auf der indonesischen Insel Sumatra stündlich Regenwald, so groß wie 88 Fußballfelder abgebrannt oder abgeholzt. Während Sie diesen Text gelesen haben, wurden in etwa 3,5 Fußballfelder Regenwald abgeholzt – und das allein auf der Insel Sumatra.

Neben der Umwelt leiden aber auch viele kleine Bauern unter den Umständen der Palmölproduktion. Diese müssen sich stets den globalen Preisen anpassen und haben so keinerlei Verhandlungsspielraum.

Palmöl soll darüber hinaus aber noch schlecht für die eigene Gesundheit sein. So kann sich der übermäßige Verzehr von Palmöl negativ auf die Blutfettwerte auswirken. Der Grund ist der hohe Anteil an gesättigten Fettsäuren, die im Palmöl enthalten sind. Ebenfalls bedenklich ist das schädliche LDL-Cholesterin, welches nach Einschätzungen von Ernährungsmedizinern die Wirkung von Insulin im Körper beeinträchtigt und somit für ein höheres Diabetes-Risiko verantwortlich ist. Zu viele gesättigte Fettsäuren können zudem zu einer Gefäßverengung führen. Mögliche Folgen? Schlaganfall und Herzinfarkt.

Auch bei der Verarbeitung von Palmöl können krebserregende Stoffe entstehen. Wird Palmöl bei der Herstellung stark erhitzt, bilden sich 3-MCPD-Fettsäureester und Glycidol-Fettsäureester. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stuft Glycidol, das bei der Verdauung abgespaltet wird, als krebserregend ein. Auch MCPD steht stark im Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen. In Tierversuchen verursachte es ab einer gewissen Dosis Tumore und schädigte innere Organe wie Leber und Nieren. Aus diesem Grund wird empfohlen, die Aufnahme dieses Stoffes so gering wie möglich zu halten.

Unbehandeltes Palmöl gilt, anders als industriell hergestelltes Palmöl, in seiner ursprünglichen Form, also kalt gepresst und unbehandelt als gesund. Dennoch werden auch dafür zahlreiche Regenwälder abgeholzt. Wenn Sie den Text bis hierher gelesen haben, sind wir mittlerweile bei einer Größe von knapp 6 Fußballfeldern angelangt, die allein auf der Insel Sumatra abgeholzt oder abgebrannt wurden.


Erdnussbutter ohne Palmöl – welche Alternativen gibt es?

Wir von American Heritage legen großen Wert auf nachhaltige und qualitativ hochwertige Produkte. Aus diesem Grund haben wir in unserem Sortiment ausschließlich Erdnussbutter ohne Palmöl. Unsere Produkte werden von ausgewählten Lieferanten, die allesamt auf Palmöl verzichten, direkt aus den USA importiert. Bei der Auswahl geeigneter Lieferanten war es uns ein besonders großes Anliegen, unseren Kunden eine natürliche Erdnussbutter anzubieten, die fair produziert wird und geschmacklich überzeugt. Mit der Erdnussbutter von Stonewall Kitchen, Georgia Grinders und Koeze Company ist uns das äußerst gut gelungen. Positiv zu erwähnen ist ebenfalls, dass alle Erdnüsse, die bei den eben genannten Unternehmen zu Erdnussbutter verarbeitet werden, aus den USA stammen.


Erdnussbutter ohne Zucker & Erdnussbutter ohne Zusätze

Mittlerweile rückt die eigene Gesundheit wieder mehr in den Fokus und man ernährt sich bewusster und gesünder. Der Trend geht zu natürlichen Produkten. Aus diesem Grund steigt auch die Nachfrage nach Erdnussbutter ohne Zucker und zusatzfreier Erdnussbutter.

Jede Erdnussbutter in unserem Sortiment besteht ausschließlich aus gemahlenen Erdnüssen und Speise- bzw. Meersalz. Es wird kein zusätzlicher Zucker, wie bei vielen anderen Erdnussbutter-Produkten, hinzugefügt. Auch konservierende Zusatzstoffe sind bei unserer natürlichen Erdnussbutter tabu.

Zusammenfassend kann man sagen, wenn Sie auf der Suche sind nach einer:

  • Erdnussbutter ohne Palmöl
  • Erdnussbutter ohne Zucker
  • Erdnussbutter ohne Zusätze

dann können sie beherzt bei einem unserer Produkte zugreifen – ganz egal ob „creamy“ oder „crunchy“.


Ist Erdnussbutter gesund?

Da wir nun über viele negative Aspekte von Palmöl gesprochen haben, stellt sich Ihnen mit Sicherheit die Frage ob Erdnussbutter überhaupt gesund ist. Die Antwort ist relativ einfach: ja! Erdnussbutter ist eine sehr gute Eiweißquelle. Außerdem enthält sie viele Ballaststoffe, welche lang satt halten und darüber hinaus die Verdauung fördern. Sie gilt als exzellenter Kaliumlieferant und ist durch eine hohe Menge an gesunden Fetten und Proteinen ein echter Energielieferant. Zudem enthält Erdnussbutter viele Mineralstoffe und Vitamine. Die Erdnuss an sich hat einen hohen Anteil an Magnesium, Kalium, Zink, Arginin Vitamin B3 und Vitamin E. Gleichzeitig sind Erdnüsse natriumarm und cholesterinfrei. Natürliche Erdnussbutter kann also ohne schlechtes Gewissen verzehrt werden. Lediglich bei den Kalorien ist Vorsicht geboten. Mit rund 650 kcal pro 100 Gramm ist Erdnussbutter eine echte Kalorienbombe. Wer den Erdnussbutter-Konsum in Maßen hält, hat aber auch hier nichts zu befürchten.


Wird Erdnussbutter (ohne Palmöl) schlecht?

Wer nur hin und wieder auf ein leckeres Erdnussbutter-Sandwich zurückgreift und dementsprechend nicht so viel Erdnussbutter benötigt, wird sich die Frage stellen, ob Erdnussbutter schlecht werden kann.

In der Regel kann Erdnussbutter durch den hohen Fettanteil nicht schimmeln. Es kann aber hin und wieder vorkommen, dass beim Konsum von Erdnussbutter Besteck verwendet wird, das bereits mit anderen Lebensmitteln in Berührung war. Wird also dasselbe Besteck verwendet, so wandern winzige Reste anderer Lebensmittel in die Erdnussbutter, die zu Schimmel führen können.

Ist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, so besteht die Möglichkeit, dass die Erdnussbutter ranzig wird. Dies lässt sich aber mittels Geruchstest einfach überprüfen. Sollte die Erdnussbutter ranzig riechen, sollten Sie diese nicht mehr essen oder zum Kochen verwenden.

Unser Tipp: Achten Sie auch beim Einkauf auf saubere Gläser, die nicht verbeult oder beschädigt sind!


Wie lange ist Erdnussbutter haltbar?

Natürliche Erdnussbutter, also Erdnussbutter ohne Palmöl und frei von Konservierungsstoffen hält im Grunde genommen sehr lange. Dies hängt aber auch von der Lagerung ab. Natürliche Erdnussbutter sollte nach dem Öffnen gekühlt werden. Ungeöffnet hält die Erdnussbutter rund 3 Monate in der Speisekammer und nach dem Öffnen nochmal ca. 6 Monate im Kühlschrank.

Theoretisch lässt sich die Erdnussbutter auch problemlos einfrieren und zu einem späteren Zeitpunkt wieder auftauen.

Damit die Erdnussbutter, trotz ihres Aufenthalts im Kühlschrank, schön streichzart wird, empfehlen wir die Erdnussbutter ca. eine Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank zu nehmen.

Übrigens: bei den Erdnussbutter-Produkten, die wir von American Heritage im Sortiment haben, trennt sich das Öl gelegentlich von der Erdnussbutter und setzt sich an der Oberfläche ab. Dies ist kein Anzeichen dafür, dass die Erdnussbutter schlecht ist. Vielmehr deutet es auf die ausgezeichnete Qualität der Erdnussbutter hin. Rühren Sie die Erdnussbutter vor Verwendung einfach vorsichtig mit einem Messer um, sodass sich das freigesetzte Öl wieder mit der Erdnussbutter vermischt.

Welche Erdnussbutter-Alternativen gibt es?

Wer kein großer Fan von Erdnussbutter ist, kann auch auf zahlreiche Alternativen zurückgreifen. Georgia Grinders, einer unserer ausgewählten Lieferanten, hat sich auf Nussaufstriche spezialisiert und hat neben Erdnussbutter noch weitere Alternativen im Sortiment:

Alle Produkte werden von uns direkt aus den USA importiert und lassen sich in unserem Online-Shop problemlos bestellen.


Zusammenfassung: Erdnussbutter ohne Palmöl

Wer sich selbst und der Umwelt etwas Gutes tun möchte, ist gut beraten auf natürliche Erdnussbutter zurückzugreifen.  Auch geschmacklich sind Erdnussbutter-Produkte ohne Zucker und ohne weitere Zusatzstoffe die bessere Alternative. Befinden sich auf der Zutatenliste lediglich gemahlene Erdnüsse und Salz, ist der Geschmack deutlich authentischer und intensiver.

Ein abschließender Gedanke, der nochmal die Problematik des Palmöls verdeutlichen soll: Sie erinnern sich noch an die indonesische Insel Sumatra, die von der starken Regenwaldrodung betroffen ist? Während Sie diesen Artikel gelesen haben, wurde Regenwald so groß wie 10,5 Fußballfelder zerstört, um Platz für neue Palmölplantagen zu schaffen.

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Bourbon Vanille Extrakt


Vanille-Aroma, Vanille-Extrakt, Vanillin und Vanillezucker. Mit Sicherheit haben Sie die Begriffe alle schon einmal gehört. Doch wissen Sie auch, worin der Unterschied zwischen den Produkten liegt? In Deutschland wird zum Backen häufig Vanillezucker verwendet. Feinkostgeschäfte und Gourmet-Bäckereien setzen hingegen auf reines Vanille-Extrakt. In amerikanischen Rezepten ist im Grunde genommen immer von Vanille-Extrakt die Rede. Hier sollte man sich auch wirklich an das Rezept halten. Wir möchten klären, was Vanille-Extrakt überhaupt ist und inwiefern es sich von anderen Vanille-Produkten unterscheidet.


Was versteht man unter Vanille-Extrakt?

Vanille-Extrakt (auch bekannt als Vanille-Essenz) ist das pflanzliche Extrakt, das aus der reinen Vanilleschote gewonnen wird. Spricht man von einem reinen Vanille-Extrakt, muss dieser immer ausschließlich aus echten Vanilleschoten extrahiert werden. Im Vanille-Extrakt sind die Aromastoffe der Vanilleschote in hochkonzentrierter Form. Das Vanille-Extrakt ist im Prinzip unbegrenzt haltbar. Vanille-Extrakt ist im Endeffekt der flüssige Auszug von Vanilleschoten mit rund 35% Ethanol. Warum Ethanol? Das klären wir etwas weiter unten, bei dem Herstellungsverfahren von Vanille-Extrakt.

Was ist Bourbon-Vanille-Extrakt?

Als Bourbon-Vanille darf nur die Vanille bezeichnet werden, die von den Bourbon-Inseln stammen. Zu den Bourbon-Inseln gehören Madagaskar (der größte Vanille-Exporteur der Welt), Komoren, Mauritius, Seychellen und Réunion. Folglich bezeichnet Bourbon-Vanille-Extrakt, das gewonnene Extrakt aus der Vanille, die auf den Bourbon-Inseln wächst. Wie das Vanille-Extrakt gewonnen wird, erfahren Sie im nächsten Punkt, dem Herstellungsverfahren.


Wie wird Vanille-Extrakt hergestellt?

Bei der Herstellung von Vanille-Extrakt werden die Vanilleschoten in klaren Spirituosen eingeweicht. Mit der Zeit werden so die Aromen durch den Alkohol extrahiert. Das Vanille-Extrakt wird über die Zeit immer dunkler und intensiver im Geschmack.

Theoretisch lässt sich das Vanille-Extrakt auch selbst herstellen. Dazu müssen Sie nur etwas Zeit und Geduld mitbringen. Für die Herstellung nehmen Sie etwa 10 Vanilleschoten, die in eine verschließbare Flasche gegeben werden. Hinzu kommen ca. 250 ml einer klaren Spirituose (wir empfehlen wegen des neutralen Geschmacks Wodka). Achten Sie darauf, dass die Vanilleschoten komplett vom Wodka bedeckt werden. Sind die Vanilleschoten zu groß, können Sie diese natürlich auch halbieren.

Stellen Sie die Flasche mit den Vanilleschoten an einen dunklen Platz und lassen Sie diese für 2 bis 4 Monate (je nach gewünschter Intensität der Vanille) stehen. Sorgen Sie dafür, dass sich die Flüssigkeit mit den Vanilleschoten gut durchmischt, indem Sie die Flasche alle 3 oder 4 Tage behutsam schütteln. Das Vanille-Extrakt wird so immer dunkler (und intensiver).

Nach 2 bis 4 Monaten können Sie das fertige Vanille-Extrakt durch ein Tuch passieren, um nicht aufgelöste Teile der Vanilleschoten herauszufiltern.


Was ist der Unterschied zwischen Vanille-Extrakt und Vanillezucker?

Was Vanille-Extrakt ist und wie dieses hergestellt wird, haben wir bereits erläutert. Doch was ist nun Vanillezucker und worin unterscheidet er sich zu Vanille-Extrakt?

Vanillezucker ist vereinfacht gesagt, zerkleinerte Vanilleschoten mit Zucker vermischt. Hierbei wird das Vanillemark getrocknet und in kleine Stücke zerteilt. Den getrockneten Stücken der Vanilleschote wird Zucker beigefügt und für einige Wochen stehen gelassen. Die Vanille gibt in dieser Zeit ihre Aromen an den Zucker ab, sodass dieser einen Vanille-Geschmack erhält.

Ein intensiveres Aroma erhält man allerdings wenn man auf Vanille-Extrakt zurückgreift, da hier der süße Zuckergeschmack nicht im Vordergrund steht. Aus diesem Grund setzen auch diverse Feinkostläden auf das aus Vanilleschoten gewonnene Extrakt.


Was ist Vanille-Aroma, Vanillin und Vanillegeschmack mit natürlichem Aroma?

Wo Vanillegeschmack mit natürlichem Aroma draufsteht, ist noch lange keine Vanille drin. Es bedeutet lediglich, dass das Aroma natürlichen Ursprungs sein muss. Dieses Aroma kann allerdings auch aus anderen (natürlichen) Stoffen wie beispielsweise Reiskleie gewonnen werden.

Ist von Vanillin die Rede, liegt der Ursprung der „Vanille“ in vielen Fällen im Labor. Vanilleschoten sind in der Regel sehr teuer. Um Kosten zu sparen, wird Vanillin häufig künstlich hergestellt. Von rund 15.000 Tonnen Vanillin, die jedes Jahr verbraucht werden, stammen in etwa 90% nicht aus der Vanilleschote – sondern werden synthetisch hergestellt.

Vanille-Aroma besteht in fast allen Fällen aus Vanillin – wird also meistens in einem chemischen Verfahren synthetisch hergestellt.

Wer einen echten, natürlichen Vanillegeschmack bevorzugt, der sollte künftig auf Vanille-Extrakt setzen. Dieses ist zwar im Vergleich zu den synthetisch hergestellten Produkten etwas teurer, überzeugt dafür aber in Sachen Qualität, Geschmack und Natürlichkeit.


Wo kann ich Vanille-Extrakt kaufen?

Vanille-Extrakt können Sie in gut sortierten Fachgeschäften kaufen. Alternativ können Sie das Vanille-Extrakt auch online bestellen und sich bequem nach Hause liefern lassen. Hochwertiges Vanille-Extrakt liegt preislich zwischen 20€ und 30€ pro 100ml. Wir von American Heritage haben uns in puncto Vanille-Extrakt auf den Hersteller Nielsen Massey konzentriert. Der Preis von unserem hochwertigen Madagascar-Bourbon-Vanille-Extrakt liegt (je nach Größe der Flasche) zwischen 17,80€ und 22,50€ pro 100 ml – und ordnet sich damit sogar im unteren Preisbereich ein. Wer häufig Vanille-Extrakt verwendet, kann gerne zu einer größeren Flasche greifen – verderben kann das Extrakt ja durch die Konservierung im Alkohol nicht.


Was macht das Bourbon Vanille-Extrakt von Nielsen Massey so besonders?

Wir von American Heritage haben uns bewusst für das Bourbon-Vanille-Extrakt von Nielsen Massey entschieden. Das hat gleich mehrere Gründe. Zum einen legen wir großen Wert auf qualitativ hochwertige Produkte, die uns und unsere Kunden überzeugen. Mit Nielsen Massey haben wir einen Partner gefunden, der uns mit exzellentem Vanille-Extrakt beliefert. In unseren Augen ist es das beste Vanille-Extrakt, das es auf dem Markt gibt. Zum anderen überzeugen uns das soziale Engagement, sowie die Nachhaltigkeit bei der Produktion, die bei Nielsen Massey einen sehr großen Stellenwert haben.

So werden beispielsweise vor Ort (in Madagaskar) eine Vielzahl an gemeinnützigen Organisationen und Non-Profit-Organisationen durch finanzielle Beiträge und Freiwilligenarbeit unterstützt. Mehr als 60 Prozent der Mitarbeiter von Nielsen Massey setzen sich aktiv für die Unterstützung der Vanille-Produzenten ein.

Kommentare | Posted in Kulinarisches By Tobias Straka

Patrick Ryan BBQ Experte Grillen wie ein Profi Kabel 1

Seit mehreren Jahren dreht Patrick Ryan die Episoden „Grillen wie ein Ami“, die bei der Sendung Abenteuer Leben auf Kabel 1 zu sehen sind. Mit seinem typisch amerikanischen Akzent liefert der charmante Grill- und BBQ-Experte wertvolle Tipps, die jedes Grillevent zu einem ganz besonderen Erlebnis macht.

Die BBQ-Videos im Internet aus der Sendung Abenteuer Leben erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Ganz egal ob er die besten Gadgets für ein American BBQ vorstellt, durch die US-Bundesstaaten reist, um das beste BBQ Restaurant zu küren, verschiedene Grills testet oder wertvolle BBQ-Tipps gibt, die man ganz einfach umsetzen kann – Patrick Ryan kommt bei den Zuschauern sehr gut an. Der Grund? Seine ehrliche und authentische Art, die den gebürtigen Amerikaner und BBQ-Experten höchst sympathisch macht. Zudem ist er quasi ein wandelndes BBQ-Lexikon. Wenn es um Smoker, Grills, BBQ & Co. geht, gibt es nichts, was Patrick Ryan nicht weiß.

Aufgewachsen ist Patrick Ryan im US-Bundesstaat Iowa. Bereits als Kind kam er mit der Gastronomie in Kontakt, da sein Großvater ein Restaurant hatte. Über die Jahre eignete er sich immer mehr Wissen und Know-how rund um die Themen Grill und BBQ an, was ihn heute zu einem äußerst gefragten Grill- und BBQ-Experten macht. 

Was braucht Patrick, wenn er am Grill steht? Ein gutes Thermometer, Zange und Grillwender, die BBQ-Gewürze von American Heritage und ein kühles, amerikanisches Bier.

Kommentare | Posted in In den Medien Kulinarisches By Tobias Straka

BBQ Sauce für Pulled Pork, Burger, Spareribs

Im Sommer ist es endlich wieder soweit – die Grillsaison beginnt. Und was darf bei einem traditionell amerikanischen BBQ natürlich nicht fehlen? Richtig, eine authentische BBQ Sauce, die Pulled Pork, Spareribs, Burger und Co. zu einem ganz besonderen Geschmackserlebnis macht. Wir zeigen Ihnen, welche Gerichte sich perfekt für die BBQ Sauce von Rufus Teague eignen und warum die Sauce bei klassischem BBQ nicht fehlen darf.

BBQ Sauce – Wussten Sie schon…?

BBQ ist die Abkürzung für das englische Wort „barbeque“ (oder auch "barbecue") und bedeutet im Deutschen „grillen“. Folglich kommt die BBQ Sauce hauptsächlich bei Grill- und Barbequegerichten zum Einsatz. In der Regel verwendet man Sie als Dip zu fertigen Fleischgerichten wie zum Beispiel Pulled Pork oder Spareribs. Alternativ kann die BBQ-Sauce aber auch als eine Art Glasur am Ende des Garvorgangs im BBQ-Smoker verwendet werden. Im Jahre 1948 kam die Würzsauce, wie könnte es auch anders sein, erstmals in den USA-weiten Handel.

Es gibt unzählige Variationen von BBQ Saucen, doch die wohl bekannteste ist die Kansas City Style, die mit einem süßen & rauchigen Aroma jeden Feinschmecker überzeugt. Prinzipiell kann man sagen, dass BBQ in den USA genau so populär und beliebt ist wie in Deutschland das Bier.

BBQ Sauce Pulled Pork – der amerikanische Klassiker

Pulled Pork BBQ

Pulled Pork erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Als Fleisch verwendet man in der Regel Schweineschulter samt Knochen (typisch amerikanisch) oder Schweinenacken (eher in Deutschland). In der Zubereitung setzt man auf das Low-&-Slow-Garen. Das bedeutet, dass das Fleisch bei einer niedrigen Temperatur sehr langsam gegart wird – traditionellerweise in einem amerikanischen BBQ Smoker. Der Rauch der während des Garens entsteht, sorgt später für den unverwechselbaren BBQ Geschmack.

Für die Zubereitung des BBQ Klassikers Pulled Pork sollten Sie sich etwas Zeit einplanen. Die Vorbereitungen beginnen in der Regel schon einen Tag zuvor. Bevor Sie das Fleisch auf den Grill legen, sollten Sie es leicht einölen, sodass die Gewürzmischungen (auch „Rub“ genannt) besser daran haften. Zum Marinieren legen Sie das Fleisch für etwa 24 Stunden in den Kühlschrank. So haben die Aromen der Gewürzmischung genug Zeit ins Fleisch einzuziehen

Am nächsten Morgen sollten Sie direkt Ihren BBQ Smoker auf eine Temperatur von etwa 120 °C einheizen, denn der Garprozess kann gut und gerne bis zu 8 Stunden dauern. Das Pulled Pork kann, wie der Name bereits vermuten lässt, im Anschluss einfach gezupft werden. Durch das lange Garen haben sich nämlich die Strukturproteine des Bindegewebes aufgelöst, was das Fleisch am Ende so zart macht. Traditionellerweise wird das Pulled Pork als Sandwich zusammen mit einer BBQ Sauce, Coleslaw und anderen Beilagen serviert. Hier sind die Geschmäcker aber verschieden.

Unser Tipp zu einem unvergesslichen Grillabend: eine BBQ Sauce für Pulled Pork von Rufus Teague.

BBQ Sauce für Spareribs – ein unvergleichliches Geschmackserlebnis

BBQ Saucen für Spareribs

Zubereitungszeit: 15 Minuten

Portionen: 8

Spareribs zählen in den USA zu den BBQ Klassikern und sind auch in Deutschland sehr beliebt. Mit einer echten amerikanischen BBQ Sauce für Spareribs erschaffen Sie ein Geschmackserlebnis, an das Sie sich Ihr ganzes Leben erinnern werden. Lassen Sie uns mit den benötigten Zutaten für perfekte Spareribs beginnen.

Für Ihre BBQ Spareribs benötigen Sie nur vier Zutaten:

Die Zubereitung der köstlichen Schweinerippchen eine relativ einfache Sache. Entfernen Sie zuallererst die Haut auf der Rückseite der Rippchen. Anschließend verteilen Sie den Senf auf beiden Seiten der Spareribs. Nun können Sie die Gewürzmischung ebenfalls auf beiden Seiten großzügig einreiben.  Währenddessen können Sie schon einmal Ihren Smoker einheizen. Sobald dieser die Temperatur von 110 °C erreicht hat, können Sie die Schweinerippchen dort mit dem Knochen nach unten platzieren. Lassen Sie die Spareribs nun für einige Zeit garen. Nach 2 Stunden können Sie die Kruste prüfen. Ist die Kruste dunkel genug können Sie die Spareribs in Alufolie einwickeln. Der positive Nebeneffekt: der Garprozess wird etwas beschleunigt. 

Tipp vom Profi: Geben Sie einen Esslöffel Apfelsaft hinzu und wickeln Sie immer zwei Rippchen in eine Alufolie.

Wann die Spareribs fertig sind, hängt vom Fleisch und vom BBQ Smoker ab. Es ist schwer eine genaue Zeitangabe vorzugeben. Der Amerikaner sagt hier auch gerne "It's done when it's done". Doch wie lässt sich herausfinden, ob das Fleisch fertig für den Verzehr ist? Profis wenden einen "Biege-Test" an. Die Rippchen werden mit einer Zange hochgehalten (packen Sie die Spareribs in der Mitte), sodass sich die Enden nach unten neigen. Sind auf der Oberfläche keinerlei Risse zu erkennen, sind die Spareribs noch nicht fertig. Erkennt man bereits erste Risse, ist das Fleisch aus einem guten Weg, sollte aber dennoch weiter auf dem BBQ Smoker garen. Erst wenn das Fleisch fast von alleine vom Knochen fällt, sind die Spareribs fertig. 

Besonders gut schmecken die Spareribs mit einer passenden BBQ Sauce. Wir empfehlen die Honey Sweet BBQ Sauce von Rufus Teague. Guten Appetit!

BBQ Sauce Burger – so schmeckt Amerika

Wer an Essen und die USA denkt, dem kommt vermutlich direkt der Burger in den Sinn. Es gibt unzählige Variationen und Geschmacksrichtungen, sodass für jeden etwas dabei ist. Wir stellen Ihnen zwei Burger vor, die es uns ganz besonders angetan haben. Mit der richtigen BBQ Sauce wird der Burger zu einem echten Highlight, den Sie sich keinesfalls entgehen lassen sollten.

Burger Rufus Pub mit BBQ Sauce

BBQ Sauce Pub Burger

Zubereitungszeit: 10 Minuten

Portionen: 2

Werfen wir einen Blick auf die Zutaten, die Sie für den BBQ Burger benötigen:

  • 500 g Hackfleisch
  • 1 Beutel gefrorene Zwiebelringe
  • ¼ Tasse geriebener Käse
  • 2 Teelöffel Gewürzmischung (wir empfehlen Rufus Teague Spicy Meat Rub)
  • 2 Esslöffel BBQ Sauce (wir empfehlen Rufus Teague Whiskey Maple BBQ Sauce)
  • 2 Hamburgerbrötchen

Sie haben alle Zutaten? Fantastisch, dann können wir nun mit den einzelnen Zubereitungsschritten des Burgers mit BBQ Sauce beginnen. Bereiten Sie die Zwiebelringe, so wie auf der Packung angegeben, vor (meist in einer Pfanne oder im Backofen). Währenddessen können Sie aus dem Hackfleisch zwei gleich große Patties formen und diese mit der Gewürzmischung bestreuen. Anschließend grillen Sie beide Burger Patties solange, bis Sie Ihren persönlichen Geschmack treffen. Die Hamburgerbrötchen können Sie in der Mitte durchschneiden und mit der Innenseite auf den Grill legen. Wer möchte, kann die Brötchen auf der Innenseite noch mit etwas Butter beschmieren. Das macht den Burger noch leckerer!

Wenn Ihre Patties, Burgerbrötchen und Zwiebelringe fertig sind, können Sie mit dem Aufbau des BBQ Burgers beginnen. Nehmen Sie die Unterseite des Burgerbrötchens und legen Sie das gewürzte Patty darauf. Nun bestreuen Sie das Patty mit der Hälfte des geriebenen Käses und legen darauf ein paar Zwiebelringe. Nun träufeln Sie noch etwas von Ihrer BBQ Sauce (wir empfehlen die Rufus Teague Whiskey Maple BBQ Sauce) auf den Burger und legen zu guter Letzt noch das obere Hamburgerbrötchen darauf – fertig! Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit.

Mega Western Bacon BBQ Burger

Mega Western BBQ Burger

Zubereitungszeit: 60 Minuten

Portionen: 1

Dieser Burger hat es wirklich in sich. Neben den Zutaten, die Sie für diesen gigantischen Burger benötigen, sollten Sie auf jeden Fall einen Riesenhunger mitbringen – oder jemanden, der Sie beim Verzehr dieses Ungetüms unterstützt.

Für den Mega Western Bacon BBQ Burger benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Tasse Buttermilch
  • 1 Tasse Mehl
  • 3 Tassen Rapsöl
  • 500 g mageres Hackfleisch
  • 8 Streifen Bacon
  • 4-5 Scheiben scharfer Cheddar-Käse
  • 1 Brioche Brötchen
  • 1 Esslöffel Gewürzmischung (wir empfehlen Rufus Teague Steak Rub)
  • ¼ Tasse BBQ Sauce (wir empfehlen Rufus Teague Touch O Heat BBQ Sauce)

Um den gigantischen BBQ-Burger zuzubereiten, sind zwar einige Schritte nötig, dafür wird Sie das Ergebnis umhauen – versprochen!

Schneiden Sie die Zwiebel in ganz dünne Scheiben und legen Sie diese in eine Schüssel. Nun nehmen Sie die Buttermilch und schütten diese ebenfalls in die Schüssel. Die Zwiebelscheiben lassen Sie nun für mindestens eine Stunde einweichen. Währenddessen können Sie den Bacon zubereiten. Legen Sie diesen für 20 Minuten bei etwa 200 °C in den Backofen. Alternativ können Sie den Speck auf in der Pfanne braten. Während sich der Bacon im Ofen befindet, können Sie das Rapsöl auf etwa 190 °C erhitzen. Nehmen Sie die eingeweichten Zwiebeln und panieren Sie diese mit dem Mehl. Klopfen Sie paar Mal darauf, sodass das überschüssige Mehl wieder abfällt. Die panierten Zwiebelscheiben kommen dann für einige Minuten in das heiße Öl – solange bis sie goldbraun sind. Legen Sie die frittierten Zwiebelscheiben dann auf ein Küchenpapier, und tupfen Sie das das Öl ab.

Nun widmen wir uns dem kolossalen Western BBQ Burger. Formen Sie aus dem Hackfleisch 4-5 kleine Burger Patties, die Sie anschließend mit der Gewürzmischung auf beiden Seiten würzen. Geben Sie dann etwas Öl in eine Pfanne und braten Sie die Patties für etwa 3 Minuten von jeder Seite an. Legen Sie auf jedes heiße Patty eine Scheibe Cheddar Käse, sodass dieser noch etwas schmelzen kann.

Holen Sie den knusprigen Bacon aus dem Ofen und toasten Sie das Brioche Brötchen. Wenn soweit alles fertig ist, können Sie mit dem Aufbau des BBQ Burgers beginnen.

Nehmen Sie die Unterseite des Brioche Brötchens und stapeln Sie die Patties mit dem Käse abwechseln mit den leckeren Bacon Scheiben. Legen Sie darauf die frittierten Zwiebelscheiben und geben Sie etwas von einer süßlich-rauchigen BBQ Sauce hinzu (wir empfehlen die Rufus Teague Touch O Heat BBQ Sauce). Zum Schluss kommt der obere Teil des Brioche Brötchens auf den Burger. Lassen Sie es sich schmecken!

Amerikanische BBQ Sauce

Das Wort Barbeque, wie Sie es kennen, stammt ursprünglich von dem mexikanisch-spanischen Wort „barbacoa“ ab. Heutzutage assoziieren wir BBQ doch meist mit Amerika. Gerade in den Südstaaten der USA ist das Garen der Fleischstücke sehr verbreitet, erfreut sich aber auch in Europa immer größerer Beliebtheit. Da so ein köstliches Fleischgericht, ganz egal ob Spareribs, Pulled Pork oder Burger, nur mit der passenden BBQ Sauce zu einem echten Gaumenschmaus wird, stellen wir Ihnen unsere drei BBQ Saucen, die direkt aus den USA importiert werden, vor.

Sweet BBQ Sauce – Honey Sweet BBQ von Rufus Teague

Honey Sweet BBQ Sauce von Rufus Teague

Wir von American Heritage waren wirklich lange auf der Suche nach einer richtig guten & süßlichen BBQ Sauce. Umso glücklicher sind wir, dass wir nun endlich die Sweet BBQ Sauce von Rufus Teague entdeckt haben. Die BBQ Sauce ist mit Honig verfeinert und leicht rauchig. Neben braunem Zucker und Melasse sind noch viele weitere gute Zutaten enthalten. Die Sauce ist glutenfrei und zu Fleischgerichten, wie Hühnchen, Burger, Lamm und Spareribs aus unserer Sicht ein absolutes Muss!

BBQ Sauce mit Whiskey – Whiskey Maple BBQ Sauce von Rufus Teague

Whiskey Maple BBQ Sauce von Rufus Teague

Die in Kansas City hergestellte und abgefüllte Whiskey Maple BBQ Sauce von Rufus Teague ist für jeden BBQ Liebhaber ein absolutes Must-have. Leichter Whiskeygeschmack trifft auf süßlichen Ahornsirup – abgerundet wird die Sauce durch eine rauchige BBQ-Note, die die Whiskey Maple BBQ Sauce zu einem echten Highlight macht. Übrigens hat der Legende nach der alte Rufus schon damals seine BBQ Saucen in Whiskeyflaschen abgefüllt. So gibt es die Saucen auch heute noch in der handlichen Flachmannflasche aus Glas.

Spicy BBQ Sauce – Touch O Heat BBQ Sauce von Rufus Teague

BBQ Sauce Touch O Heat von Rufus Teague

Für alle, die es etwas schärfer mögen – gleichzeitig aber nicht auf das leicht süßlich-rauchige Aroma einer BBQ Sauce verzichten wollen, empfehlen wir die Touch O Heat BBQ Sauce von Rufus Teague. Hergestellt aus besten Zutaten wie braunem Zucker, Melasse, verschiedenen Gewürzen und einer Prise Chili, zaubert die BBQ Sauce jedem, der sie probiert hat, ein Lächeln ins Gesicht.

Kommentare | Posted in Kulinarisches Rezepte By Tobias Straka

Scharfe Saucen von Horseshoe Brands

Die Gründer Ryan und Ken von Horseshoe Brands und Patrick Ryan (Mitte)

American Heritage zu Besuch bei Horseshoe Brands

Unsere scharfen Saucen sind so populär geworden, dass wir die beiden Gründer hinter der Marke präsentienren möchten. Ken und Ryan kennen sich schon seit dem Kindergarten und haben aus ihre Liebe für Scharfes ein kleines Unternehmen gegründet. Ihre Manufaktur macht unserer Meinung nach die besten scharfen Saucen. Patrick Ryan, der regelmäßig für Kabel eins vor der Kamera steht und grillt (Grillen wie ein Ami), kann das gut beurteilen: Die Saucen von Horseshoe haben Schärfe, aber trotzdem einen außerordentlichen Geschmack!

Die drei Männer zeigen ihre Lieblingssauce: Ryan liebt die Kiwi Jalapeno Hot Sauce als außergewöhnliche Kombination einer exotischen Frucht mit Schärfe, Patrick Ryan hat Habanero Hot Sauce als Favoriten und Ken mag es besonders scharf mit der schärfsten Sauce XXXTRA Hot Sauce.

Interessant ist, dass jede Art von Schärfe und Schote bei Horseshoe vertreten ist. Ob Habaneros, Jalapenos, Cayenne oder Chipotles - so findet jeder seine scharfe Lieblingssauce.

Kommentare | Posted in Kulinarisches By Sabine Ryan

Stonewall Kitchen Dressing Sommerzeit

Was ist der Unterschied zwischen Dressing und Vinaigrette? Informationen zur beliebten amerikanisches Salatsoße von Stonewall Kitchen

Mal ehrlich: Haben Sie je einen Salat ohne Salatsoße (oder modern geschrieben Salatsauce) gegessen? Wohl kaum, hätte das Ganze doch ziemlich trocken und fade geschmeckt. Dressings sind für Salate, was für Suppen das Salz ist: das A und O. Erst ein Dressing verbindet die einzelnen Komponenten im Salat miteinander und schafft ein geschmackliches Erlebnis, das „purer“ Salat aufgrund seines neutralen Eigengeschmacks einfach nicht bietet. Wenn es auch nur Essig und Öl ist, das man zum Salat gibt: Ohne Soße kein Salat.

Der Unterschied zwischen Vinaigrette und Dressing

Wie bereits erwähnt, bringt eine Salatsauce die einzelnen Zutaten des Salats miteinander in Einklang und fügt ihm darüber hinaus eine geschmackliche Eigennote hinzu, die mehr oder weniger intensiv sein kann. Egal wie ausgefallen das Aroma einer Salatsauce auch sein mag: Im Kern ist sie immer entweder eine Vinaigrette oder ein Dressing. Vinaigrettes sind Salatsaucen auf der Basis von Essig und Öl, die mit einem Schneebesen verrührt werden und eine Verbindung miteinander eingehen. Als Solches geschmacklich noch nicht sonderlich spannend und als Verbindung eher instabil, werden meist weitere Zutaten wie Salz und Pfeffer, Senf, Knoblauch oder Ähnliches hinzugefügt um den Geschmack zu verfeinern sowie die Emulsion zu stabilisieren. Dressings hingegen basieren auf Milchprodukten wie Joghurt, Crème fraiche, Buttermilch und Sahne oder haben Mayonnaise als Grundlage. Von der Konsistenz her sind Dressings cremiger und dickflüssiger als Vinaigrettes. Durch die Hinzugabe weiterer Zutaten wie Gewürzen, Kräutern, Pasten wie Tomatenmarkt, Fruchtsaft oder Wein werden Vinaigrettes und Dressings geschmacklich verfeinert. In Deutschland scheint es sich übrigens immer mehr durchzusetzen, den Begriff „Dressing“ mit „Salatsauce“ gleichzusetzen, auch wenn es sich bei einer Soße um eine Vinaigrette handelt.

Wofür Sie Dressings und Vinaigrettes neben Salaten sonst noch verwenden können

Der Begriff „Dressing“ geht im Amerikanischen weit über die Bedeutung „Salatsauce“ hinaus und bezeichnet kalte Saucen, die auch zu Fleisch, Geflügel, Fisch oder gebratenem Gemüse passen oder als Dip und Brotaufstrich funktionieren. So eignet sich unser Lieblingsdressing von Stonewall Kitchen – das Balsamic Fig Dressing mit Balsamicoessig und Feige – hervorragend als Dip für Käse. Aber auch Vinaigrettes haben mehr zu bieten, als nur Salate zu verfeinern. Mit unserer cremig-spritzigen Apple Cider Vinaigrette auf Cidre-Basis können Sie z. B. wunderbar Geflügel oder Fleisch marinieren oder gebratenes Wurzelgemüse marinieren. Cremig-würzige Dressings sind wunderbar zum Dippen von Gemüse oder Ähnlichem geeignet, so etwa das Buttermilk Cracked Peppercorn Dressing. Ein äußerst vielseitiges Dressing, das Cranberry Ginger Dressing von Stonewall Kitchen, passt hervorragend als Dip für Apfel- oder Birnenstückchen, kann aber genauso gut zum Marinieren von Geflügel oder Lachs verwendet werden. Weitere spannende Salatsaucen finden Sie in unserem Sortiment – lassen Sie sich inspirieren!

Kommentare | Posted in Kulinarisches By Sabine Ryan

American Pancakes mit Ahornsirup kennt wohl jeder, doch sind Pfannkuchen bei Weitem nicht das einzige Gericht, für das man Ahornsirup verwenden kann. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen sieben einfache aber köstliche Rezepte mit Ahornsirup vor – Sie werden schnell feststellen, warum Ahornsirup eines der beliebtesten Lebensmittel in Amerika ist. Und schon geht’s los:

Zum Frühstück

1. Joghurt mit Nüssen und Ahornsirup

 

Sie benötigen lediglich weißen Naturjoghurt, Nüsse (z. B. Walnüsse, Pekannüsse oder Mandeln) und natürlich Ahornsirup.

Joghurt in eine Schale geben, nach Belieben Ahornsirup und Nüsse dazugeben und fertig ist das gesunde Frühstück!



2. Green Morning Bowl mit Ahornsirup

 

Sie benötigen: eine Banane, eine Kiwi, einen Apfel, Blattspinat, Grünkohl, 1 TL Zitronensaft, Kokosraspel und Ahornsirup.

Blattspinat, Grünkohl und Apfel im Mixer pürieren, dann nach Belieben Ahornsirup und Zitronensaft dazugeben. Den Smoothie aus dem Mixer in eine Schale geben und die kleingeschnittene Banane und Kiwi hinzugeben. Am Schluss die Kokosraspeln darüber geben.

 

 

Im Salat

3. Salat Dressing mit Ahornsirup

 

Zutaten:

3 EL Olivenöl

3 EL Ahornsirup

2 EL Zitronensaft

1 TL Zitronenschale

Salz und Pfeffer

Die Zubereitung dieses Gourmet-Dressing ist einfach und schnell. Zitronenschale, Zitronensaft, Ahornsirup, Salz und Pfeffer gut verrühren. Anschließend das Olivenöl unterrühren, und schon ist das selbst gemachte Dressing fertig!

 

4. Cranberry Apfel Salat mit karamellisierten Pekannüssen und Cranberry Ginger Dressing

 

Zutaten:

Baby-Spinatblätter

Mangoldsalat

getrocknete Cranberries

Pekannüsse

Ahornsirup

Apfelscheiben (leicht säuerlich)

Cranberry Ginger Dressing von Stonewall Kitchen

Butter oder Olivenöl

 

Zubereitung:

Apfelscheiben kurz in Olivenöl oder Butter in der Pfanne anbraten und etwas Ahornsirup dazugeben. Separat die Pekannüsse in einer sehr heißen Pfanne mit  Ahornsirup karamellisieren. Hierzu erst das Ahornsirup in der Pfanne erhitzen, und leicht köcheln lassen. Sobald das Ahornsirup in der Pfanne etwas dickflüssiger wird und die Farbe sich verdunkelt, können die Pekannüsse dazugegeben werden.

Nun einzelne Babyspinat- und die Mangoldblätter auf den Teller legen und anschließend die getrockneten Cranberries sowie die karamellisierten Pekannüsse dazugeben. Die Apfelscheiben können entweder kalt oder warm zu den Blättern gegeben werden. Das Cranberry Ginger Dressing zum Schluss über den Salat gießen.

 

 

Als Hauptspeiße

5. Ofen-Gemüse mit Ahornsirup

 

Zutaten:

Gemüse (z. B. Karotten, Kürbis oder Süßkartoffeln)

Olivenöl

Ahornsirup

Salz und Pfeffer.

 

Zubereitung:

Als erstes das Gemüse schälen und schneiden. Danach mit Salz und Pfeffer würzen. Das Olivenöl und den Ahornsirup hinzugeben und alles gut vermischen. Das Gemüse bei 180° Grad im Backofen bis zur gewünschten Bräunung garen.

 

6. Weichkäse mit Ahornsirup und karamellisiertem Obst auf dem Grillbrett

 

1 Grillbrett

1 Feige

1 Weichkäse (z.B. Camembert oder Brie)

Ahornsirup

 

Zubereitung:

Feige halbieren und kurz anbraten oder für einen noch besseren Geschmack kurz grillen. Wichtig ist, dass der Käse nicht angeschnitten werden darf. Nun die Feige und den Käse auf das angefeuchtete Grillbrett legen. Das Grillbrett muss mindestens 30 min vor der Verwendung in Wasser eingelegt werden, damit die Feuchtigkeit vom Brett aufgenommen werden kann und das Holz nicht verbrennt.

Das Grillbrett mit Feige und Käse in einen geschlossen Grill legen und 10 - 15 min grillen, bis der Käse und die Feige weich sind. Käse und Feige auf dem Grillbrett servieren und mit Ahornsirup leicht übergießen. Statt Feige können auch anderes Obst verwendet werden.

 

Als Nachspeiße

 

7. Mascarponecreme mit Aprikosen, Ahornsirup, Rosinen und Minze

 

Zutaten für 4 Personen:

150 g Mascarpone

150 g Magerquark

1 EL Zucker

75 g Schlagsahne

4  getrocknete Aprikosen

1 EL Sultaninen

4 TL Ahornsirup

8  Minzblättchen

 

Quark, Mascarpone und den Zucker miteinander verrühren. Sodann die steif geschlagene Sahne unterheben. Die Aprikosen grob hacken und mit den Sultaninen unter die Creme heben. In portionsgerechte Schüsseln geben, Ahornsirup drüber geben und mit Minzblättchen verzieren.

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Die Farm von Crown Maple im Hudson River in New York

Sugar Shack Day – der Beginn der Ahornsirup-Produktion

Sind im Frühjahr die Nächte zwar oft noch kalt, so werden die Tage wieder länger, sonniger und wärmer. Unter diesen Bedingungen beginnen Zuckerahorn-Bäume mit der Produktion des begehrten Ahornsafts, der vor allem in Kanada aber auch im Nordosten der USA gewonnen und zu leckerem Ahornsirup weiterverarbeitet wird. Den Beginn der Ahornsirup-Produktion feiern die Amerikaner oft mit einem sogenannten “Sugar Shack Day”. Sugar Shacks – auf deutsch “Zuckerhütten” – sind meist halbkommerzielle, kleine Hütten oder Gruppen von Hütten im Osten Kanadas und Norden Neuenglands, in denen Ahornsirup hergestellt wird. In bestimmten Monaten, so auch zu Beginn der Produktionsperiode, bieten sie oft Aktivitäten wie Führungen, Verkostungen oder verschiedene Outdoor-Events wie Pferdeschlittenfahrten an.



Anzapfen und kochen: So wird Ahornsirup hergestellt

Die Grundlage für Ahornsirup ist der sogenannte Ahornsaft, eine Mischung aus dem Zucker des Zuckerahorn-Baums und Wasser aus dem Boden. Der Ahornsaft beginnt durch den Baum zu fließen, sobald die Temperatur nachts noch unter Null und tagsüber über Null Grad  bleibt, was im Frühjahr je nach Region zwischen Februar und April der Fall ist. Um den Saft zu gewinnen, wird der Stamm des Baums angebohrt und ein Tropfhahn reingesteckt – ein Prozess, der auch als “Tapping” bezeichnet wird. Je nach Größe und Alter des Baums können bis zu fünf Zapfstellen gebohrt werden, ohne dem Baum zu schaden. Der abgezapfte Saft wird sodann in Eimern aufgefangen oder fließt direkt über Leitungen zur Weiterverarbeitung in die Zuckerhütten.

In den Zuckerhütten wird der aus dem Ahornbaum gewonnene Saft bei einer Temperatur von 100° C gekocht, wobei der Zucker karamellisiert. Zurück bleibt ein von der Konsistenz her honigartiger, eingedickter Saft: der Ahornsirup. Dieser wird jetzt noch gefiltert, in Flaschen oder Gläser abgefüllt und gekühlt, bevor er direkt vor Ort, auf lokalen Märkten oder über den Handel angeboten wird.



Zahlen und Fakten – Wissenswertes über Ahornsirup

 

  • Bereits die Indianervölker im Nordosten Amerikas stellten Ahornsirup her und verfeinerten damit ihre Speisen.

  • Kanada ist der größte Hersteller von Ahornsirup und produziert rund 80 % der weltweit verkauften Menge (im Jahr 2016 etwa 73 Millionen kg). In den USA wird Ahornsirup in Neuengland produziert.

  • Bevor Ahornsaft eingekocht wird, ist er klar und flüssig und sieht aus wie Wasser.

  • Der Saft des Zuckerahorn-Baums besteht nur zu 3 % aus Ahornzucker und zu 97 % aus Wasser, während der Sirup, also der eingekochte Ahornsaft, 68 % Zucker enthält und nur 32 % Wasser.

  • Um einen Liter Ahornsirup herzustellen, werden ca. 40 bis 50 Liter Ahornsaft benötigt.



Klassifikation von Ahornsirup

Vor einigen Jahren haben sich Kanada und die USA auf ein einheitliches Klassifizierungssystem für Ahornsirup geeinigt. Grundlage für die Einstufung in eine bestimmte Güteklasse ist die Lichtdurchlässigkeit des Sirups: Je heller der Sirup, desto mehr Licht kann durchdringen. Während heller Ahornsirup eher mild schmeckt, wird sein Geschmack zunehmend kräftiger und herber, je dunkler der Sirup ist. Ob der Ahornsirup hell oder dunkel ist, hängt vom “Erntezeitpunkt” des Ahornsafts ab: Je später dieser aus dem Baum gezapft wird, desto dunkler der Sirup. Verweilt der Ahornsaft länger im Baum, bilden sich Stoffe, die den Saft dunkel färben und ernährungswissenschaftlich gesehen weniger hochwertig sind, weshalb heller Ahornsirup auch am wertvollsten ist.

 

Die kanadisch-amerikanischen Klassifizierungsstufen für Ahornsirup:

 

Bezeichnung

Geschmack

Helligkeit

Grade A

golden color

delicate taste


fein-mild


sehr hell

Grade A

amber color

rich taste


mild-aromatisch


hell

Grade A

dark color

robust taste


kräftig


mittel

Grade A

very dark color

strong taste


sehr kräftig


dunkel

 

In Europa gilt übrigens ein anderes System, das mit dem kanadisch-amerikanischen nicht zu verwechseln ist!

 

Crown Maple: Qualitäts-Ahornsirup aus New York

Crown Maple produziert den wohl reinsten Ahornsirup der Welt – die Produkte der Crown Maple Farms aus dem malerischen Hudson River Valley krönten bereits viele exklusive Gerichte zahlreicher New Yorker Sternerestaurants. Das Unternehmen hat das Verfahren der Umkehrosmose entwickelt, eine ganz besonders schonende Methode, um den empfindlichen Ahornsaft vom Wasser zu trennen. Zudem filtriert Crown Maple den Saft sowie den Sirup mehrfach und erzeugt dadurch einen ganz besonders reinen und vom Geschmack her feinen Sirup. Die Geschmacksrichtungen haben jeweils ihre ganz eigene  Note:

 

Hinterlässt im Mund ein bleibendes Aroma von Karamell, gerösteten Nüssen und  Butter. Amber Color garniert Muffins und Kuchen und eignet sich hervorragend zum Verfeinern von Tees und Cocktails.

Hier sind die Aromen von Lebkuchen und gerösteten Kastanien mit Toffee und frisch gemahlenem Kaffee vereint. Diese Sorte verleiht Pancakes und Waffeln eine ganz besondere Note, funktioniert aber auch wunderbar als Glasur auf Fleischbraten oder Hähnchen.

Die vollmundigste und intensivste der drei Sorten. Sie erinnert an Kaffee und Schokolade mit braunem Zucker sowie an gebrannte Mandeln. Optimal geeignet zum Verfeinern von Kaffee, Broten und Fleischgerichten.

 

Darüber hinaus bietet Crown Maple noch andere kreative Geschmacksvariationen an, wie den Bourbon Barrel Aged Ahornsirup oder die Sorten Vanille, Zimt und Apfelholzrauch.

 

Süßen und verfeinern: Verwendung von Ahornsirup in der Küche

Wohl jeder kennt die klassischen Kombinationen aus amerikanischen Pancakes, frischen Waffeln oder French Toast und Ahornsirup. Doch das flüssige Gold aus dem Norden Amerikas kann noch wesentlich mehr. Gerade in Amerika geht der Trend dahin, Ahornsirup als Ersatz für Zucker zum Süßen zu verwenden. Dabei bietet der Sirup gleich zwei Mehrwerte: Ahornsirup ist wesentlich aromatischer als Zucker und man benötigt eine geringere Menge, um die gleiche Süße zu erzielen. Darüber hinaus ist der Sirup reich an Mineralstoffen und übertrifft damit sogar den Honig. Ob Kaffee, Tee, klassische warme Milch oder sogar Longdrinks und Cocktails: Was den Einsatz von Ahornsirup als Süßungsmittel betrifft, sind ihrer Kreativität kaum Grenzen gesetzt.

Auch beim Backen, z. B. von Muffins oder Kuchen, kann Ahornsirup zum Süßen und Verfeinern einfach zum Teig hinzugegeben werden. Auf Eis und anderen Desserts macht sich Ahornsirup genauso hervorragend und verleiht auch Müslis und Joghurts das besondere Etwas. Für den Einsatz in Kombination mit  herzhaften Speisen wie Bacon, Sausages oder Rührei sowie als Bestandteil von Soßen und Salatdressings ist Ahornsirup ebenfalls wie geschaffen.

Wir haben extra für Sie sieben unwiderstehliche Gerichte mit Ahornsirup in einem weiteren Blog für Sie zusammengefasst. Die Gerichte finden Sie hier.

 

Sugar Shack Day bei American Heritage in München

Auch in diesem Jahr feiert American Heritage wieder einen Sugar Shack Day und zelebriert den Beginn der Ahornsirup-Produktion. Besuchen Sie uns am 16. März .2019 in unserem Laden in München, feiern Sie mit uns und entdecken Sie spannende Angebote zum Thema Ahornsirup. Weiter Infos finden Sie hier.

 

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Kommentare | Posted in Kulinarisches By Sabine Ryan

Popcorn und die USA

In keinem anderen Land der Welt wird so viel Popcorn gegessen wie in den USA. Gemessen an der verzehrten Menge, ist der Snack das am meisten konsumierte und somit populärste Fast Food in den Vereinigten Staaten: Mit dem in Amerika jährlich konsumierten Popcornmais ließe sich das Empire State Building ungefähr 18 Mal füllen. Während ca. 70 % des verkauften Snacks zu Hause konsumiert werden, macht die in Kinos, Stadien, Schulen etc. verzehrte Menge nur rund 30 % aus. Hauptsaison hat der Fast Food-Liebling im Herbst, gefolgt vom Winter, während der Verzehr im Frühling und Sommer leicht zurückgeht. Amerikaner bevorzugen es übrigens, ihr Popcorn für den heimischen Konsum selbst zu machen und greifen zu Hause nur in einem von zehn Fällen auf Fertigpopcorn zurück.

Herkunft, Entstehung und Zubereitung von Popcorn

Wann Popcorn zum ersten Mal vom Menschen gemacht wurde, ist nicht genau bekannt. Fest steht jedoch, dass es aus Amerika stammt, da dort bei Ausgrabungen ca. 4000 Jahre alte Puffmaiskörner gefunden wurden. Somit muss Popcorn schon den amerikanischen Ureinwohnern als Lebensmittel bekannt gewesen sein. Ende der 1920er Jahre wurde der Snack parallel mit den Kinos erst in den USA und später dann weltweit immer populärer.

Popcorn wird aus dem sogenannten Puffmais hergestellt, einer von sechs Haupt-Maissorten mit einer sehr dünnen, dafür aber harten und leicht glasigen Schale. Den Puffmais wiederum gibt es in drei Unterarten; allen gemeinsam ist, dass sich das im Kern enthaltene Wasser durch Erhitzung in Dampf verwandelt und das Maiskorn dadurch quasi “sprengt”. Die durch Hitze und Druck aufgeweichte Stärke dehnt sich blitzschnell schaumartig aus, kühlt jedoch ebenso schnell wieder ab und erstarrt.

Für ein geschmacklich gutes Popcorn ist die Art des verwendeten Popcornmais von entscheidender Bedeutung. Im schlimmsten Fall wird Mais mit harten Schalen gepoppt und man hat anschließend die unangenehmen Hüllen im Mund. Auch schmeckt das Popcorn eher fad und langweilig und muss mit viel Zucker geschmacklich behandelt aufgewertet werden. Bestenfalls wird Popcorn aus altem Saatgut verwendet, das von Natur nur dünne oder gar keine Schalen hat. Hier verdampfen beim Poppen alle harten Hüllenteile und das Popcorn hat einen leckeren Eigengeschmack. Genuss pur!

Für die Zubereitung von Popcorn kommen auf Volksfesten und in Kinos kommerzielle Popcornmaschinen zum Einsatz. Wer sein Popcorn selbst machen möchte, hat mehrere Möglichkeiten, die unterschiedliche Qualitäten von Popcorn liefern.

 

  • in einem gewöhnlichen, hohen Topf mit heißem Öl

  • in einem Popcorntopf mit Handkurbel für den Herd

  • mit einer Popcornmaschine mit Heizplatte

  • mit einer Heißluftmaschine

  • oder in der Mikrowelle

 

Details und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für die einfache Zubereitung im Topf gibt’s in unserem Video Popcorn selbst machen. Wir von American Heritage empfehlen die ersten beiden Varianten. Popcorn in der MIkrowelle kommt meist als Mischung mit vielen unangenehmen Zusatzstoffen daher und zudem verpasst man den optimalen Zeitpunkt und das Popcorn ist nicht gepoppt oder bereits angebrannt..

Popcorn, Kino und die Oscars

Popcorn und Kino sind unzertrennlich miteinander verbunden. Somit hat fast jedes Kino einen Popcorn-Verkaufsstand und die meisten Menschen gönnen sich bei einem Kinobesuch eine Portion Popcorn. Doch auch die jährliche Oscar-Verleihung ist ein cineastisches Erlebnis, das Lust auf frisches Popcorn macht. Wenn man in geselliger Runde vor dem Fernseher mitfiebert, wer in welcher Kategorie eine der begehrtesten Trophäen im Showbusiness erhält, gehört der regelmäßige Griff in die Popcorn-Schüssel einfach dazu –  nicht zuletzt zur Beruhigung der Nerven. Wer sich die bevorstehenden Oscar-Verleihungen Ende Februar anschaut, für den haben wir nachfolgend ein paar Tipps, wie Popcorn richtig lecker schmeckt.

 

Der neue Food-Trend: Spannende Popcorn-Gewürze für jeden Geschmack

Selbst gemachtes Popcorn wird in Deutschland oft einfach nur mit Zucker oder Salz gewürzt. Hier sind die Amerikaner deutlich kreativer und haben für sämtliche Geschmacksrichtungen – ob süß, salzig oder scharf – ein passendes Popcorngewürz. Hier einige der begehrtesten Popcorngewürze Amerikas:

Eine spannende Gewürzkombination aus Paprika, Knoblauch, Meersalz und braunem Rohrzucker, mit der Sie sich den Geschmack der BBQ-geprägten Südstaatenküche nach Hause holen.

Essig und Salz – die vor allem in Kombination mit Fish and Chips bekannte englische Gewürzmischung – schmeckt auch ganz hervorragend zu Popcorn. Wer es gern herzhaft mag, sollte dieses Popcorngewürz unbedingt probieren.

Pumkin Spice (auf deutsch “Kürbisgewürz”) ist eine in den USA äußerst populäre Würzmischung aus Rohrzucker, Zimt, Vanille und anderen Gewürzen. Verleiht Popcorn eine leckere Süße mit einem interessanten, vielseitigen Aroma.

Für köstliches selbst gemachtes Popcorn spielt das Gewürz und auch der verwendete Popcornmais eine entscheidende Rolle. Warum überraschen Sie Ihre Gäste nicht einfach mal mit amerikanischem Gourmet Popcorn-Mais aus altem Saatgut? Richtig zubereitet und in Kombination mit einem spannenden Gewürz schaffen Sie mit einem selbst gemachten Popcorn im Handumdrehen einen leckeren Snack!

 

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