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Amerikanische Quilt Laden München Amerikanische Quilt Laden München

Wir werden oft danach gefragt, doch unser Quilt mit den Stoffen der amerikanischen Flagge im Münchener Geschäft ist leider unverkäuflich. Dieses Kunstwerk habe ich zur Eröfffnung 2009 von meiner Schwägerin Beth aus Iowa bekommen. Im Jahr zuvor hatten Beth und ich viele Quiltläden in Iowa besucht und ich musste immer wieder voll Bewunderung vor den Fahnenmustern stehen bleiben. Der Quilt ist daher ein sehr persönliches Geschenk mit den besten Wünschen zur Eröffnung unseres zweiten Ladens.

Wenn Beth nicht Ihrem Beruf nachgeht, halten sie meine Nichten und mein Neffe ziemlich auf Trab. Daher kann sie leider keine Aufträge annehmen. Wir bieten aber eine Reihe von Stoffresten aus dem Quilt als amerikanisches Sampler-Paket an.

Kommentare | Posted in Lebensart By Sabine Ryan

Was ist ein Quilt?

20.01.2010 13:25:43

Marianne Porter Quilting Marianne Porter Quilting

Das englische Wort „Quilt“ stammt vom lateinischen Wort „culcita“ - dem „gestopften Sack“. Verwendet wird es für eine kunstvoll gefertigte Steppdecke, die aus drei Stofflagen besteht: Die dekorative Quiltoberseite „Quilttop“ ist aus vielen Stoffteilen zusammengesetzt „Patchwork“ oder mit Applikationen versehen. Für die Füllung „Batting“ werden Wolle, Baumwolle oder Polyester verwendet. Die Quiltrückseite besteht meist aus einem einheitlichen Stück Stoff oder ist wie die Oberseite aus Stoffteilen zusammengesetzt.

Damit die Füllung nicht verrutscht, werden die drei Lagen mit kleinen Vorstichen verbunden „Quilten“. Durch diese Stepparbeit entsteht die charakteristische, musterartige Oberfläche, die ein weiteres dekoratives Element eines Quilts darstellt.

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Historic Reproduction Quilt - American Heritage Augsburg Historic Reproduction Quilt - American Heritage Augsburg

In Anlehnung an die Originale zur Zeit Abraham Lincolns ist dieser Heritage-Quilt mit reproduzierten Stoffen gefertigt. Weil meine Schwägerin Beth nicht so viel Zeit zum Quilten hat, hat sie ihn allerdings mit der Maschine genäht, was inklusive Stoffwahl, Komposition und Nähen trotzdem noch beträchliche Zeit in Anspruch nahm. Damals wurden zum Herstellen des Steppmusters Unterteller genommen, daher auch die sichtbar genähten Kreisformen.

Leider haben viele Quilts aus der damaligen Zeit nicht überlebt, da sie oft auch zur Füllung von Teddybären und anderem verwendet wurden. Da diese Kunststücke jedoch heute wieder sehr geschätzt werden, werden Stoffe aus der damaligen Zeit reproduziert, in der Regel kleine Muster auf kleinstem Raum. Schon oft gefragt, aber dieser Quilt hat keinen Preis. Er war das Geschenk zur Eröffnung des Augsburger Ladens. Und den kann ich doch nicht verkaufen!

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Quilt Muster Scheune Quilt Muster Scheune

Zuerst dachte ich, es handelte sich um antike Gemälde auf den Farmgebäuden Amerikas. Aber nein, es ist eine Entwicklung der letzten 5 Jahre. Verschiedene Counties im ländlichen Amerika haben historische Farmen mit Quiltsymbolen verschönert und bieten regelrechte Rundreisen an. Alt oder neu ist fast egal, die Symbole stehen Ihnen gut. Hier ein Bild eines Farmgebäudes in Kolona, Iowa.

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Handgenähter Aqua-Quilt aus den 50er Jahren Handgenähter Aqua-Quilt aus den 50er Jahren

Unser Aqua-Quilt in unserem Münchener Beach Room ist eine besondere Rarität. Über viele Jahre hat eine unbekannte Dame mehr als 2.000 kleine Quadrate in über 100 verschiedenen Aqua-Tönen fein säuberlich zusammengenäht. Alleine das Zusammensuchen und die Zusammenstellung der vielen harmonierenden Stoffe war eine große Aufgabe. Marianne Porter, eine aus dem Fernsehen bekannte Quilterin von fonsandporter.com, bescheinigte mir die Besonderheit dieses Kunststücks, genäht nach dem Washington Pavement Muster. Die Stoffe und Art des Quilts seien typisch für die 50er Jahre. Leider wurde von der unbekannten Künstlerin nur das Quilt-Top, die Oberfläche, vollendet. Mit einem passenden Stoff hat meine Schwägerin Beth das Kunstwerk mit der Mäschine zu einem 200 x 240 cm großen Quilt gesteppt.

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Marty Mummert in sein Studio Marty Mummert in sein Studio

In seinem Studio in Pennsylvania entwirft der sympatische Künstler Marty Mummert wunderschöne Metallschilder. Das Studio liegt ein wenig versteckt, abseits der Hektik der Großstädte, doch Marty freut sich immer über Besuch aus Good Old Germany. Dort sind viele Entwürfe und Skizzen zu sehen, da Marty ganz traditionell ohne Computer arbeitet. Seine Schilder sind unter Kennern begehrte Sammlerstücke und werden vor Ort aus schwerem Metall hergestellt und anschließend von Hand gealtert. Jedes Schild trägt mit Recht die Aufschrift "Made in USA". Da sie magnetisch sind, können sie auch als äußerst dekorative Magnetwände verwendet werden. Sehr beliebt sind seine individuell gefertigten Schilder für Restaurants und Läden. Und natürlich sind seine Schilder inzwischen so berühmt, dass sie in verschiedenen Fernsehserien "auftreten" und als Requisiten nachgefragt werden. Seit unserer Geschäftseröffnung bieten wir bereits seine Schilder im Sortiment an und freuen uns, dass er demnächst exklusiv für American Heritage in Germany ein paar Schilder entwerfen wird.

Amerikanische Flaggen Amerikanische Flaggen

Am 4. Juli schmücken amerikanische Flaggen das Land und vierlerorts wird zum Picknik und BBQ geladen. Natürlich darf auch ein Feuerwerk nicht fehlen. Am patriotischsten aller amerikanischer Feiertage wird der Erklärung der Unabhängigkeit von England und somit der Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika gedacht. Wie kam es dazu?

Der englische Monarch hatte den amerikanischen Kolonien hohe Steuern auferlegt und amerikanische Händler durften keinen Überseehandel betreiben. Die Kolonien der Siedler in der Neuen Welt dienten in erster Linie der Ausbeutung; auch parlamentarisch hatten sie keine Rechte. Die Bürger der 13 nordamerikanischen Provinzen begehrten gegen die Ausbeutung durch die Engländern auf und verlangten nach mehr Souveränität, Handelsfreiheit und Steuersenkungen.

Die Unmut der Kolonisten eskalierte zur Boston Tea Party, bei der die Ladung von drei Schiffen, nämlich Tee, im Bostoner Hafen versenkt wurde. Daraufhin löste die englische Regierung das Parlament von Massachusetts auf und verlegte weitere Truppen in die Kolonien. Auch die Amerikaner fingen an, bewaffnete Milizen aufzustellen. Am 18. April 1775 trafen bei Lexington erstmals Engländer und Kolonisten aufeinander. Die Streitmacht der Siedler wurde von einem Abgeordneten des Parlaments von Virginia, George Washington, angeführt.

Zwar ging die amerikanische Miliz als Sieger aus der Auseinandersetzung hervor, dennoch fehlte es den Siedlern an Waffen, Nachschub und Ausbildung. Die Kolonisten kämpften nicht nur gegen englische Soldaten und Indianer, sondern auch gegen bezahlte Truppen aus Hessen und Braunschweig. Kräftezehrende Siege und Niederlagen wechselten sich für beide Seiten ab. Am 4. Juli 1776 verabschiedete der Kontinentalkongress, die Bürgervertretung der 13 Staaten Nordamerikas, die Unabhängigkeitserklärung und proklamierte damit die Loslösung von England und die Souveränität der „Vereinigten Staaten von Amerika“. Verfasser der Unabhängigkeitserklärung war der spätere dritte Präsident Thomas Jefferson. Im späteren Verlauf wurden die Amerikaner, auch unterstützt durch die Franzosen, nun stärker. 1783 erkannte England die Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten an.

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Adirondack-Stuhl Adirondack-Stuhl

Wo kommt der Adirondack-Stuhl her und warum ist er noch heute so beliebt? Zugegeben, die Ausssprache des Wortes Adirondack (gesprochen: Ädi-ron-däck) ist nicht ganz einfach, aber nach ein paar Versuchen geht es recht gut. Die Adirondack Mountains liegen nördlich von New York in einer landschaftlich reizvollen und sehr grünen Gegend und das Gebiet ist flächenmäßig so groß wie Hessen.

Dort entwarf im Jahr 1903 Thomas Lee den originell aussehenden Adirondack-Stuhl. Er wollte für seine Familie, die in Westport im Bundesstaat New York den Sommer verbrachte, einen komfortablen Gartenstuhl bauen und nagelte Bretter aus Kiefernholz zusammen. Charakteristisch war die breite Armstütze - konzipiert zum Abstellen eines Erfrischungsgetränks - , die noch heute Bestandteil jedes Adirondacks ist. Sein Zimmermannsfreund Harry Bunnel erkannte, dass dieser Stuhl an Sommertouristen verkauft werden konnte. 1904 ließ er sich diesen Stuhl als „Westport Chair“ patentieren und fertigte für die nächsten zwanzig Jahre Stühle dieser Art. Noch heute können Urtypen dieses in Amerika so beliebten Stuhls im Adirondack Museum in Blue Mountain Lake, NY, bewundert werden.

Nach all den Jahren ist der Stuhl vermutlich immer noch so beliebt, da er zum einen recht bequem ist, zum anderen natürlich auch sehr markant und auffällig. Fast jedes schöne Grundstück Neu-Englands zeigt die leuchtend weißen Stühle im Grünen oder am Strand. Und wer holt sich nicht gerne ein wenig Urlaubsfeeling nach Hause?

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Betsy Ross Gewebte Baumwolldecke Betsy Ross Gewebte Baumwolldecke

Amerika hat so viele Fahnen mit so vielen verschiedenen Sternen. Da gibt es einmal die heute gültige Fahne mit 50 Sternen, den Lonestar aus Texas, Flaggen mit 48 Sternen und die Betsy Ross-Fahne. Da letztere in unserem Geschäft beim Zeigen unserer gewebten Betsy-Decke irrtümlicherweise schon mal mit der Südstaaten-Fahne verwechselt wird, sollten wir vielleicht doch mal ihre so legendäre Geschichte erzählen.

Aus den Geschichtserzählungen der USA ist sie nicht wegzudenken: Betsy Ross. Im Mai 1776 trafen sich in ihrem Haus in Philadelphia der Anführer der Kontinentalarmee George Washington, der wohl reichste Mann der Kolonien Robert Morris und ihr entfernter Onkel George Ross. Betsy Ross wurde gebeten, die erste amerikanische Flagge zu nähen. Draußten tobte der Unabhängigkeitskrieg. Der Legende nach sahen die bis dahin in den Kämpfen orientierungslosen Amerikaner die erste eigene Fahne (und nicht die englische), kamen zu neuem Mut und natürlich gewannen sie dann ihre Kämpfe. Wie gesagt – der Legende nach.

Am 4. Juli 1776 verabschiedete der Kontinentalkongress, die Bürgervertretung der 13 Staaten Nordamerikas (Delaware, Pennsylvania, New Jersey, Georgia, Connecticut, Massachusetts, Maryland, South Carolina, New Hampshire, Virginia, New York, North Carolina und Rhode Island), die Unabhängigkeitserklärung und proklamierte dadurch die Loslösung von England und die Souveränität der „Vereinigten Staaten von Amerika“.

Fast ein Jahr später, am 14. Juni 1777, beschloss der Kontinentalkongress: Die Flagge der Vereinigten Staaten zeige dreizehn Streifen abwechselnd in rot und weiß und dreizehn weiße Sterne auf blauem Hintergrund, die die neuen Staaten repräsentierten ("Betsy-Ross-Fahne"). Im Lauf der Geschichte wurde für jeden weiteren Staat ein weiterer Stern hinzugefügt. Die Zahl der Streifen wurde jedoch schon im Jahr 1818 festgeschrieben, denn man sollte sich immer an die ersten dreizehn Staaten erinnern. Die heutige amerikanische Flagge mit 50 Sternen gibt es seit dem Beitritt von Hawaii im Jahr 1959.

Das Haus von Betsy Ross, das sie von 1773 bis 1786 mietete, ist heute noch zu besichtigen. Neben ihren Wohnräumen war im Keller ihre eigene Näherei untergebracht. Für diejenigen, die in absehbarer Zeit nicht in das geschichtsträchtige Philadelphia kommen, gibt es eine Führung im Internet: http://www.ushistory.org/betsy/house/intro.html

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Sunbeam Mixer Sunbeam Mixer

Die Geschichte der Mixer und ihrer Erfinder ist sehr interessant. Seit 1870 gibt es dank Turner Williams den mechanischen Eggbeater, dann die ersten schweren KitchenAid Maschinen als Standmixer und 1952 brachte Sunbeam den ersten Handmixer auf den Markt. Unser Neuzugang im Münchener Laden ist ein solches Original, ein pinker Retro-Mixer, der mit amerikanischer Stromstärke sogar noch funktionstüchtig ist. Interessanterweise ist er wegen seines Alters und seiner zeitlosen Schönheit auch teurer als der neue moderne und charakterlose Sunbeam-Mixer, der im Internet für 30 Dollar zu haben ist.

Ist er nicht ein Traum von einem Mixer?

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