Bundt-Form: Vom deutschen Guglhupf zum außergewöhnlichen Design

Erste Nordic Ware-Backform - Bundt-Form Erste Nordic Ware-Backform - Bundt-Form

Mich interessieren die amerikanischen Erfolgsgeschichten. Viele Gründer starteten nicht ganz nach dem Klischee vom Tellerwäscher zum Millionär mit einer außergewöhnlichen Idee und viel Enthusiasmus und sind wirklich erfolgreich geworden. Natürlich haben wir leider schon Hersteller kennen gelernt, die trotz hervorragender Produkte und Engagement ihr Geschäft wieder aufgeben mussten. Hier möchte ich aber eine Erfolgsgeschichte vorstellen:

Mit einem Startkapital von 500 $ und einer guten Idee haben Dave und Dotty im Jahr 1946 in ihrer Garage den Grundstein für ihr Geschäft gelegt - sie stellten Backformen aus Aluminium her. So entwarfen sie im Jahr 1950 nach dem Vorbild des deutschen Guglhupf die berühmte Bundt-Form, die sich für Partys und andere Zusammentreffen („bund“) eignete. In einem Backwettbewerb gewann 1966 ein verzierter Bundt-Kuchen („Tunnel of Fudge Cake“) den Hauptgewinn, so dass im Fahrwasser dieses Erfolges die Nachfrage nach Bundt-Formen dramatisch anstieg. Im Laufe der Zeit brachte Nordic Ware weitere phantasievolle Variationen auf den Markt. In Amerika wurden seitdem mehr als 45 Millionen Bundt-Kuchenformen verkauft, denn auch heute noch gehört es zur Tradition, für die verschiedensten Anlässe einen Bundt-Kuchen zu reichen. Ganz beispielhaft ist dies auch in dem Film “A Big Fat Greek Wedding”, wo der Bundt-Kuchen gereicht wird – in genau der ersten Nordic Ware-Backform aus Aluminiumguss.

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