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Mason Jars - 16 beeindruckende Deko-Ideen für Zuhause

Mason Jars Dekoideen - Do it yourself

Im Jahre 1858 erfand und patentierte John Landis Mason die heute bekannten Mason Jars. Die Ball Corporation, ein Unternehmen, das sich bereits sehr früh und erfolgreich auf die Herstellung der Glaskonserven fokussierte, ist dafür verantwortlich, dass man heute auch gerne von Ball Mason Jars spricht. Die Ball Mason Jars haben außen, an der Öffnung des Glases ein Gewinde, an dem ein Metallring festgeschraubt werden kann. Dieser Metallring drückt einen separaten, scheibenförmigen Stahldeckel gegen den Rand des Glases. Ein integrierter Gummiring an der Unterseite des Deckels sorgt für eine hermetische Abdichtung. Da nichts eindringen oder austreten kann, eignen sich die Mason Jars perfekt zum Konservieren von Lebensmitteln.

Doch die Mason Jars können nicht nur zum Konservieren verwendet werden. Wir zeigen Ihnen 16 beeindruckende Do-it-yourself Deko-Ideen für Ihr Zuhause – egal ob für Küche, Bad, Wohnzimmer oder Büro.


Mason Jars im Badezimmer – nützlich und stilvoll

Gerade im Badezimmer erweisen sich die Ball Mason Jars als besonders nützlich. Obendrein werden sie garantiert zu einem echten Eyecatcher – denn mal ehrlich, wer kann schon von sich behaupten einen Mason Jar Seifenspender zu haben? Wir zeigen Ihnen nachfolgend, wie Sie Ihr Badezimmer mithilfe der Mason Jars etwas aufpeppen können. Ihre Gäste werden Augen machen!


#1 Exotischer Mason Jar Seifenspender

Sie haben bereits ein Ball Mason Jar in der Größe „Regular Mouth“? Perfekt! Dann benötigen Sie nur noch eine Seifenspender-Pumpe (gibt es bei uns im Shop). Schrauben Sie hierzu einfach den Metallring des Glases ab und füllen Sie das Glas mit Flüssigseife (alternativ geht natürlich auch Spülmittel).

Mason Jar Seifenspender

Nun platzieren Sie den Seifenspender-Aufsatz auf der Öffnung des Mason Jars und schrauben den Metallring auf das Gewinde vom Glas. Dadurch wird der Seifenspender-Aufsatz fixiert. Fertig ist Ihr Ball Mason Jar Seifenspender. Definitiv ein Hingucker!


#2 Taschentücher aus dem stilsicheren Mason Jar

Die klassische Taschentuchbox im Badezimmer, wie sie wohl bei vielen von uns vorzufinden ist, ist in den meisten Fällen keine Augenweide. Doch mit nur wenigen Handgriffen und mit der Hilfe der Mason Ball Jars können Sie dies innerhalb kürzester Zeit ändern. Um Ihre ganz individuelle Taschentuchbox zu kreieren, benötigen Sie lediglich ein Ball Mason Jar, eine Schere, ein Messer, einen dünnen Karton und – natürlich – Taschentücher.

Mason Jar TaschentücherboxQuelle: landeluu.com

Zeichnen Sie den Umriss des Metalldeckels mit einem Stift auf dem Karton nach und schneiden Sie diesen aus. In der Mitte des Kartondeckels schneiden Sie nun ein großes X – dies wird die Öffnung für die Taschentücher. Füllen Sie die Taschentücher in den Ball Mason Jar und fixieren Sie den Deckel mithilfe des Metallrings. Wenn Sie möchten, können Sie die Mason Jars natürlich noch bunt bemalen. Eine genaue Anleitung die Ball Mason Jar Taschentuchbox finden Sie hier.


#3 Originelle Zahnbürstenhalterung

Wer seine Zahnbürste nicht länger im Zahnputzbecher aufbewahren will, der kann sich mit den Ball Mason Jars – ganz einfach – eine eigene Zahnbürstenhalterung bauen. Dazu benötigen Sie lediglich ein Mason Jar Glas (wir empfehlen „Wide Mouth“, also breite Öffnung), Maschendraht (oder Kaninchendraht) und einen Drahtschneider – alternativ geht auch eine Mehrzweckschere.

Mason Jar ZahnbürstenhalterungQuelle: thecountrychiccottage.net

Schneiden Sie den Draht mit der Schere oder dem Drahtschneider in der Größe des Metalldeckels aus. Den Deckel sollten Sie als Schablone verwenden, damit der ausgeschnittene Draht später auch passt. Nun können Sie den Draht auf die Öffnung des Ball Mason Jars legen und mithilfe des Metallrings und dem Schraubgewinde fixieren. Jetzt können Sie die Zahnbürste(n) in das Mason Jar Glas stecken – fertig ist die DIY-Zahnbürstenhalterung! Eine genaue Anleitung der Mason Jar Zahnbürstenhalterung finden Sie hier


#4 Mehr Platz im Badezimmer mit den Mason Jars

Im Badezimmer befinden sich in der Regel eine Menge Kosmetikartikel wie zum Beispiel Wattestäbchen, Kosmetikschwämmchen oder Wattepads. Diese liegen meist im Schrank oder auf irgendeiner Ablage und nehmen dort unnötig Platz weg. Mit einem Holzbrett, ein paar Mason Jar Gläsern, Rohrklemmen und Bilderhaken können Sie sich Ihr eigene DIY-Wandhalterung zusammenbauen.

Mason Jar WandhalterungQuelle: lizmarieblog.com

Nehmen Sie die Bilderhaken und fixieren Sie damit das Holzbrett an der Wand. Anschließend befestigen Sie die Rohrklemmen mit einer Schraube an dem Holzbrett. Statt einem Rohr stecken Sie nun die Ball Mason Jars durch die Klemme – und fertig ist Ihre eigene Wandhalterung! Eine genaue Anleitung (inklusive Bilder) finden Sie hier


Mason Jars in der Küche – nützliche Helferlein

Auch für die Küche haben wir einige, originelle Ideen für Sie zusammengefasst. So verschaffen Sie sich in Ihrer Küche auf ausgefallene Art und Weise etwas mehr Platz – und das Beste daran? Es ist nicht nur nützlich sondern sieht auch noch super aus!


#5 Magnetische Ball Mason Jar Halterung für Gewürze

Ein magnetisches Gewürzregal ist definitiv ein echter Hingucker und darüber hinaus noch richtig praktisch. Alles was sie dafür benötigen ist eine magnetische Oberfläche an der Wand (sie können hierfür beispielsweise eine dünne Platte Edelstahl an der Wand befestigen), Mason Jar Gläser, Kleber und einige Neodym-Magnete.

Mason Jar GewürzhalterungQuelle: justcallmemissdiy.wordpress.com

Wenn Sie die Edelstahlplatte an der Wand befestigt haben, können Sie die Neodym-Magnete auf der Oberseite des Deckels der Ball Mason Jar Gläser kleben. Durch die Magnete und der Edelstahlplatte können Sie die Gläser kinderleicht an die Wand „kleben“ und bei Bedarf einfach abnehmen. Jetzt müssen Sie die Ball Mason Jars nur noch mit Ihren Lieblingsgewürzen füllen! Weitere Informationen finden Sie hier.


#6 Salz- und Pfefferstreuer aus Ball Mason Jars

Wenn Sie lieber mit einem kleinen DIY-Projekt starten wollen, empfehlen wir Ihnen mit Salz-und Pfefferstreuer aus Mason Jars anzufangen. Hierzu benötigen Sie zwei Mason Jar Gläser (je eines für Salz und Pfeffer), einen dünnen Nagel und einen Hammer. Mit Hammer und Nagel klopfen Sie nun vorsichtig kleine Löcher in den Metalldeckel des Mason Jars. Achten Sie darauf, dass die Löcher nicht zu groß werden! Anschließend füllen Sie Salz und Pfeffer in Ihre selbstgemachten Salz- und Pfefferstreuer und schon sind Sie mit Ihrem Mini-DIY-Projekt fertig.

Mason Jar Salz- und Pfeffer-StreuerQuelle: the36thavenue.com

Diese lassen sich übrigens perfekt zum Picknick oder Ähnlichem mitnehmen. Dazu müssen Sie nur den Metalldeckel gegen einen ohne Löcher austauschen – so wird beim Transport auch nichts verschüttet. Eine genaue Anleitung finden Sie hier


#7 Ball Mason Jars als Trinkgefäß

Zugegebenermaßen handelt es sich bei diesem Punkt um kein wirkliches DIY-Projekt – dennoch haben wir diesen Punkt in die Liste mit aufgenommen, weil es die Vielfältigkeit der Ball Mason Jars wunderbar widerspiegelt. Mit einem eigens angefertigten Deckel machen Sie aus dem Konservenglas ein richtig entzückendes Trinkgefäß.

Mason Jar TrinkdeckelQuelle: american-heritage.de

In unserem Shop finden Sie verschiedenfarbige Deckel, die für beide Größen (Regular Mouth & Wide Mouth) geeignet sind.


Verschönern Sie ihr Wohnzimmer mit Mason Jars

Die meiste, aktive Zeit verbringen wir im Wohnzimmer. Grund genug, dass wir uns gerade dort wohlfühlen sollten. Deshalb möchten wir Ihnen gerne einige Ideen präsentieren, wie Sie Ihr Wohnzimmer mit den Mason Jars dekorieren können.


#8 Individualisierte Vasen – ganz nach Ihrem Belieben

Gerade bei kleineren Schnittblumen eignen sich Ball Mason Jars hervorragend als Vase. Diese können Sie ganz nach Ihrem Belieben gestalten und dekorieren. Bemalen Sie die Gläser mit Ihrer Lieblingsfarbe oder verzieren Sie diese mit bunten Schleifen – Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Mason Jar VaseQuelle: mrkate.com

Besonders schön fanden wir die Idee von Mr. Kate, bei der bunte Stoffreste an dem Ball Mason Jar befestigt werden – definitiv ein Eyecatcher und kinderleicht nachzumachen!


#9 Ball Mason Jar Mini-Aquarium

Das Mini-Aquarium ist eines unserer ganz persönlichen Deko-Highlights. Sie benötigen dafür ein Mason Jar Glas, etwas blaue Lebensmittelfarbe, Wasser, kleine Plastikfiguren oder einen Spielzeugfisch, Plastikpflänzchen und kleine Steine für das Aquarium. Im ersten Schritt kippen Sie die Steinchen in das Mason Jar Glas und füllen es anschließend mit Wasser. Nun können Sie die Plastikfiguren und die Plastikpflänzchen im Glas platzieren. Geben Sie nun etwas blaue Lebensmittelfarbe hinzu – solange, bis Sie mit der Farbe des Wassers zufrieden sind.

Mason Jar AquariumQuelle: hellowonderful.co

Wer möchte kann noch ein paar Tropfen Glyzerin hinzugeben. Das Glyzerin sorgt dafür, dass das Wasser etwas dickflüssiger wird und sich die Figuren im Wasser etwas langsamer bewegen. Am Schluss verschließen Sie das Ball Mason Jar mit dem dazugehörigen Deckel und dem Schraubgewinde – fertig ist Ihr eigenes Mini-Aquarium. Eine detaillierte Anleitung finden Sie hier


#10 Die DIY-Streichholzschachtel für Zuhause

Sie finden außergewöhnliche Dinge interessant? Dann ist diese Streichholzschachtel eventuell das Richtige für Sie. Für die DIY-Streichholzschachtel benötigen Sie ein Mason Jar Glas, Cowboy Streichhölzer (Überallzünder Streichhölzer), ein Messer, eine Schere und Schmirgelpapier.

Mason Jar StreichholzschachtelQuelle: theburlapbag.com

Mit der Schere schneiden Sie das Schmirgelpapier in der Größe des Deckels des Mason Jars aus. Anschließend nehmen Sie das Messer und schneiden ein kleines Loch in den neuen Deckel aus Schmirgelpapier. Dadurch können Sie die Streichhölze ganz einfach aus dem Ball Mason Jar holen, ohne jedes Mal den Deckel abschrauben zu müssen. Nun können Sie die Überallzünder Streichhölzer in das Glas füllen und dieses mit dem Deckel aus Schmirgelpapier und dem Metallring mithilfe des Schraubgewindes fest verschließen – fertig ist Ihre außergewöhnliche DIY-Streichholzschachtel! Eine detaillierte Anleitung finden Sie hier


#11 Außergewöhnliche „Bilderrahmen“ mit Öl im Vintage-Stil

Wenn Sie auf ausgefallene Bilder im Vintage-Look stehen, dann aufgepasst! Für den Bilderrahmen benötigen Sie ein Mason Jar Glas, ein zurechtgeschnittenes Bild (idealerweise in Schwarzweiß), Pflanzenöl und optional getrocknete Blumen.

Mason Jar BilderrahmenQuelle: augandeverythingafter.blogspot.com

Stecken Sie das Bild in das Mason Jar Glas und gießen Sie so viel Pflanzenöl hinein, bis das Bild vollständig bedeckt ist. Wenn Sie möchten können Sie nun noch die getrocknete Blume auf der gegenüberliegenden Seite des Bildes, also in der Mitte des Glases platzieren. Zum Schluss fixieren Sie den Deckel mithilfe des Metallrings. Das Öl sorgt für den Vintage-Effekt des Bildes – es wird leicht transparent und bekommt einen leicht vergilbten Stich, sodass es nach einem richtig alten Bild aus der Vergangenheit aussieht. Eine genaue Anleitung finden Sie hier


#12 Stylische Kerzenhalter für Ihr Wohnzimmer (oder den Balkon)

Kerzenlicht sorgt bekanntlich für eine gemütliche Atmosphäre. Noch heimeliger wird es, wenn Sie Teelichter & Co. in dekorierte Mason Jars platzieren. Die Ideen von WhatAboutThis gefallen uns besonders gut und sind relativ einfach nachzumachen. Sie benötigen hierzu lediglich Mason Jar Gläser, eine Heißklebepistole, Sand (oder kleine Steinchen), Schnur (oder Garn), eine Schere und Teelichter. Alternativ können Sie auch ein Daylight von Kringle Candle oder Country Candle verwenden –  so schaffen Sie gleichzeitig ein authentisches und angenehmes Dufterlebnis.

Mason Jar KerzenhalterQuelle: whataboutthis.biz

Entfernen Sie von den Mason Jars einfach Metallring und Deckel und füllen Sie den Sand bzw. die Steinchen in das Glas. Darauf platzieren Sie nun das Teelicht bzw. das Daylight. Mithilfe der Heißklebepistole können Sie die Schnur– ganz nach Ihren Wünschen – an den Mason Jars befestigen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Dekorieren!


Pimp up your office – Mason Jars im Büro

Wer glaubt, die Mason Jars eignen sich nur für Küche, Bad und Wohnzimmer, der täuscht sich. Auch im Büro erweisen sich die amerikanischen Gläser als ausgesprochen nützlich. Wir haben für Sie einige Verwendungsmöglichkeiten der Mason Jars zusammengefasst.


#13 Mason Jars als Spardose

Bei der DIY-Spardose können Sie Ihrer Fantasie freien Lauf lassen. In der einfachsten Variante der Spardose müssen Sie lediglich einen Schlitz zentral in den Metalldeckel schneiden – groß genug für Münzen. Alternativ können Sie den Metalldeckel auch durch ein zurechtgeschnittenes Stück Pappe ersetzen.

Mason Jar SpardoseQuelle: pillarboxblue.com

Das Beste: bei der Gestaltung Ihrer neuen Mason Jar Spardose können Sie richtig kreativ werden. Pillar Box Blue hat beispielsweise eine „Travel Bank“ kreiert, die wir wahnsinnig toll finden. Haben Sie noch weitere Ideen oder Motive?


#14 Nähzeug sicher verstauen mit den Mason Jars

Büroklammern, Nadeln, Faden, Schere, ein Fingerhut, Maßband und Stecknadeln – all das gehört in ein gut sortiertes Nähkästchen. Die moderne Variante mit einem Mason Jar Glas ist für uns nicht nur eine willkommene Abwechslung zum herkömmlichen Nähkästchen sondern auch noch richtig praktisch. Durch das integrierte Nadelkissen auf dem Deckel können Stecknadeln sicher verstaut werden und bei Bedarf einfach heraus gezogen werden.

Mason Jar NadelkissenQuelle: itallstartedwithpaint.com

Die Mason Jars, sowie das nützliche Nadelkissen finden Sie bei uns im Shop! 


#15 Trendiger Bleistifthalter – ganz nach Ihrem Geschmack

Sie sind auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Bleistifthalter? Die DIY-Bleistifthalter aus Mason Jar Gläsern schaffen Abhilfe! Dafür benötigen Sie lediglich ein Mason Jar Glas, bei dem Sie den Metalldeckel entfernen müssen. Anschließend kommt es nur noch auf Ihre Kreativität an. Gestalten Sie das Mason Jar Glas ganz individuell nach Ihren Wünschen.

Mason Jar BleistifthalterQuelle: apumpkinandaprincess.com

Auf der Website A Pumpkin and a Princess finden Sie einige Inspirationen, wie die Mason Jar Gläser mithilfe von Glitzerfarbe zu einem echten Hingucker werden. Uns gefällt’s – und Ihnen?


#16 Mason Jar Bleistiftspitzer

Richtig praktisch und garantiert ein echter Hingucker: der Mason Jar Bleistiftspitzer. Alles was Sie dazu benötigen ist ein Mason Jar Glas, einen Bohrer, einen kleinen Bleistiftspitzer und einen starken Flüssigkleber. Mit der Bohrmaschine bohren Sie mittig ein Loch (in der Größe der Öffnung des Bleistiftspitzers) in den Metalldeckel des Mason Jar Glases. Auf der Unterseite des Deckels kleben Sie nun den Bleistiftspitzer fest und lassen den Kleber über Nacht trocknen.

Mason Jar SpitzerQuelle: diyhuntress.com

Am nächsten Tag können Sie den präparierten Deckel mithilfe des Metallrings fixieren und festschrauben. Fertig ist Ihr DIY-Bleistiftspitzer, der die gespitzten Bleistiftreste direkt auffängt. Ziemlich praktisch, oder? Eine genaue Anleitung (inklusive Bilder) finden Sie hier

Unterschied: Backpulver, Baking Soda, Baking Powder & Natron

Baking Soda und Backpulver Unterschied

Wer gerne Kuchen backt, der greift mit Sicherheit hin und wieder zu einem Päckchen Backpulver. In amerikanischen Rezepten ist aber meist von „Baking Soda“ oder „Baking Powder“ die Rede. Baking Soda von Art & Hammer Im Volksmund wird das amerikanische Baking Soda gerne mit dem deutschen Backpulver gleichgesetzt. Ob sich das besagte Baking Soda wirklich 1:1 mit dem deutschen Backpulver ersetzen lässt und was es eigentlich mit Natron und Baking Powder auf sich hat, möchten wir in diesem Beitrag klären. On top erhalten Sie 14 nützliche Tipps, wie Sie das Wundermittel Baking Soda im Haushalt, in der Kosmetik und zum Reinigen einsetzen können.

Übrigens: bei American Heritage gibt es schon seit vielen Jahren das beliebte Baking Soda von Arm & Hammer, welches wir für unsere leckeren Chocolate Chip Cookies und viele weitere Rezepte benötigen.


Was ist Backpulver und wie funktioniert es?

Bevor wir die Frage klären, was denn die Unterschiede zwischen Backpulver, Baking Soda & Co. sind, schauen wir uns an, was Backpulver eigentlich ist und welche Funktion es hat. Laut Definition ist Backpulver ein sogenanntes Triebmittel und kommt hierzulande meist dann zum Einsatz, wenn der Teig beim Backen aufgehen – also sein Volumen vergrößern – soll. Dies geschieht, wenn durch das Einwirken von Feuchtigkeit und Wärme das Gas Kohlenstoffdioxid (CO2) freigesetzt wird.

Backpulver ist eine Mischung, die sich in der Regel aus drei verschiedenen Komponenten zusammensetzt. Sie besteht aus einer CO2-Quelle (meist Natriumhydrogencarbonat oder kurz „Natron“), einem Säuerungsmittel und Stärke – einem Trennmittel. Letzteres bindet die Feuchtigkeit und verhindert so eine vorzeitige CO2-Entwicklung, sprich eine Reaktion des Natrons mit dem Säuremittel. 

Erst durch Hitze (z.B. im Backofen) und Feuchtigkeit, reagiert das Natriumhydrogencarbonat mit der Säure und setzt Kohlenstoffdioxid frei, wodurch kleine Gasbläschen entstehen und der Teig aufgeht.


Backpulver und Natron sind nicht dasselbe

Gelegentlich findet man in Rezepten auch „Back-Natron“ auf der Zutatenliste. Dieses lässt sich jedoch nicht 1:1 mit Backpulver ersetzen. Denn wie wir gerade festgestellt haben, ist Natron (neben zwei weiteren Komponenten) ein Teil der Backpulver-Mischung. Sollten Sie kein Natron im Haus haben, können Sie die dreifache Menge Backpulver verwenden. Ein kurzes Beispiel.  Wenn das Rezept nach einem Teelöffel Back-Natron verlangt, können Sie stattdessen drei Teelöffel Backpulver verwenden. Einziger Wermutstropfen: der Geschmack wird durch das Backpulver stark beeinflusst.


Wann verwendet man Natron und wann Backpulver?

Damit der Teig schön aufgehen kann, wird entweder Natron oder Backpulver verwendet – je nachdem was im Rezept steht. Doch auch das hat einen bestimmten Grund, der logischer nicht sein könnte. Sie erinnern sich mit Sicherheit noch an die drei Komponenten des Backpulvers. Durch die Reaktion zwischen Säuerungsmittel und Natron entsteht Kohlenstoffdioxid, das den Teig aufgehen lässt. Das bedeutet, dass das Natron eine säurehaltigen „Partner“ benötigt, um Kohlenstoffdioxid freizusetzen.

Befinden sich im Teig bereits säurehaltige Zutaten, wie beispielsweise Joghurt, Buttermilch oder saure Sahne, wird in der Regel Back-Natron verwendet, da dieses mit der Säure der Zutaten reagieren kann.

Muffins oder Cupcakes hingegen, beinhalten meist keine säurehaltigen Zutaten, weswegen Backpulver (mit Säuerungsmittel) verwendet werden muss, damit es zur chemischen Reaktion und somit zur Freisetzung des Kohlenstoffdioxids kommen kann.


Baking Soda und Baking Powder versus Natron und Backpulver

Wie anfangs bereits erwähnt, befinden sich – gerade in amerikanischen Rezepten – Begriffe wie Baking Soda oder Baking Powder auf der Zutatenliste. Ganz allgemein gesehen, lassen sie sich wie folgt über- bzw. gleichsetzen:

  • Baking Soda = Natron
  • Baking Power = Backpulver

Baking Soda bzw. Natron ist in Deutschland auch noch unter den Begriffen Speisesoda, Speisenatron, Backsoda oder Backnatron bekannt.

Bei einigen Rezepten stolpert man auch gerne über den Begriff „Backin“. Dabei handelt es sich um kein eigenes Produkt, sondern lediglich um Backpulver – eben mit einem anderen Namen. Ende des 19. Jahrhunderts begann der Apotheker August Oetker, Backpulver in kleineren, für private Haushalte besser geeigneten Portionen zu verkaufen. Das Backpulver in kleinen Mengen wurde schließlich „Backin“ genannt und auch unter diesem Namen verkauft.


14 Anwendungen für das Wundermittel Baking Soda

Bei dem Namen „Baking Soda“ denkt man in erster Linie an das Backen. Doch das Wundermittel brilliert nicht nur in der Küche – nein, es punktet auch in anderen Bereichen. Welche das sind und wo Sie Baking Soda perfekt einsetzen können, zeigen wir Ihnen jetzt.


Baking Soda als Haushaltshelfer

Baking Soda wird in Kombination mit Wasser und ein wenig geriebener Kernseife zu einem universell einsetzbaren Allzweckreiniger. Füllen Sie das Gemisch einfach in eine Sprühflasche ab und geben Sie bei Bedarf noch einen Spritzer Zitronensaft und ätherische Öle hinzu. So erhalten Sie einen effektiven Reiniger, der zudem noch einen angenehmen Duft hinterlässt.

Auch im verschmutzen Backofen können Sie auf die Wunderwaffe Baking Soda setzen. Vermischen Sie das Baking Soda einfach mit etwas Wasser im Verhältnis 1:1, sodass eine Art Paste entsteht. Diese können Sie nun auf verunreinigte Stellen im Backofen oder eingebrannte Stellen auf dem Backblech geben. Lassen Sie die Paste aus Baking Soda und Wasser am besten über Nacht einweichen. Am nächsten Tag können Sie die Paste und den Schmutz mit einem Schwamm kinderleicht entfernen. Vergessen Sie nicht, die gesäuberten Stellen nachträglich noch mit etwas Wasser reinigen. Auf diese Weise lassen sich übrigens auch hartnäckige Speisereste von Pfannen oder Töpfen entfernen.

Wer häufig mit verstopften Abflüssen zu kämpfen hat und nur ungern auf stark chemische Reiniger zurückgreift, kann guten Gewissens Baking Soda verwenden. Geben Sie hierzu ein bis zwei Esslöffel Baking Soda direkt in den Ausguss und schütten Sie etwa eine halbe Tasse Essig hinterher. Der Essig reagiert mit dem Baking Soda (es fängt an zu Blubbern) und löst alle Verschmutzungen im Rohr. Nach etwa 15 Minuten können Sie mit klarem Wasser nachspülen.

Auch beim Waschen von Wäsche können Sie Baking Soda einsetzen – genauer gesagt als Weichspüler. Baking Soda enthärtet stark kalkhaltiges Wasser und ist somit eine hervorragende und natürliche Alternative zu klassischen Weichspülern. Lösen Sie hierfür ein bis zwei Teelöffel Baking Soda (je nach Härtegrad des Wassers) in 100 ml Wasser auf und geben Sie die Lösung  ins Weichspülerfach.

Baking Soda sagt starken, unangenehmen Gerüchen den Kampf an. Das Wundermittel Baking Soda nimmt Gerüche auf und beseitigt sie anstatt diese nur zu überdecken. Füllen Sie etwas Baking Soda einfach in ein kleines Säckchen und geben Sie ein paar Tropfen eines ätherischen Duftöls hinzu. Das Säckchen können Sie nun überall dort platzieren, wo unangenehme Gerüche entstehen. Darüber hinaus lassen sich Gerüche auch aus Textilien oder Schuhen vertreiben. Gerade bei Kissen, Polstern oder Vorhängen, die nicht für die Waschmaschine geeignet sind, kann ein selbstgemachtes Textilspray mit Baking Soda Abhilfe schaffen – und das auf natürliche Weise. Bei unangenehm riechenden Schuhen können Sie beispielsweise etwas Baking Soda in den Schuh kippen, dieses über Nacht einwirken lassen und es am nächsten Tag wieder ausschütten. Der schlechte Geruch sollte damit der Vergangenheit angehören.


Heilende Kräfte von Baking Soda

Gerade im Sommer treiben wieder vermehrt Stechmücken und andere Insekten ihr Unwesen. Jeder weiß, dass so ein Insektenstich gerne anschwillt und furchtbar juckt. Mit etwas Wasser und Baking Soda können Sie den Juckreiz, die Schwellung und die Rötung des Stiches aber stark vermindern. Vermischen Sie hierzu etwas Wasser mit dem Baking Soda und geben Sie die Paste auf den Stich.

Hatten Sie schon mal einen Splitter, der so tief in der Haut saß, dass Sie ihn nicht einmal mit einer Pinzette entfernen konnten? Mit etwas Baking Soda können Sie diese hartnäckigen Splitter künftig leichter entfernen. Geben Sie auf die betroffene Stelle etwas Baking Soda, feuchten Sie dieses mit ein paar Tropfen Wasser an und kleben Sie abschließend ein Pflaster darauf. Lassen Sie das Baking Soda und das Wasser nun einwirken und „arbeiten“. Nach etwa vier Stunden ist die Haut etwas aufgequollen, wodurch der Splitter etwas hervortritt. Nun können Sie den Übeltäter mit einer Pinzette ganz leicht entfernen.

Baking Soda hat einen basischen Charakter und wirkt somit säureneutralisierend. Wer nach einer langen Nacht Probleme mit dem Magen hat, sollte zwei Messerspitzen Baking Soda in einem Glas Wasser auflösen und dieses trinken. Die alkalische Lösung neutralisiert den übersäuerten Magen und eignet sich somit als schnelles Gegenmittel bei Magenproblemen.

Auch bei einem Völlegefühl, nach einer üppigen Mahlzeit oder bei Sodbrennen, kann Baking Soda unterstützend wirken und die dafür verantwortlichen Säuren neutralisieren.


Baking Soda in der Kosmetik

Wer sich die Haare etwas aufhellen und darauf verzichten möchte, seine Haare mit chemischen Bleichmitteln zu strapazieren, der kann auf Baking Soda zurückgreifen. Mit dem Wundermittel werden die Haare schonend und auf natürliche Weise aufgehellt. Wenn Sie ein intensiveres Ergebnis möchten, sollten Sie die Prozedur einige Male wiederholen.

Bei den „Haushaltshelfern“ haben wir bereits erwähnt, dass Baking Soda unangenehme Gerüche entfernen kann. Diese Eigenschaft können Sie sich auch bei Schweißfüßen zu Nutze machen. Die antibakterielle und geruchsneutralisierende Wirkung sorgt dafür, dass unangenehmer Geruch verschwindet und die Haut wieder schön weich wird. Lassen Sie sich hierzu einfach ein Baking Soda-Fußbad ein. Nehmen Sie etwa drei Teelöffel Baking Soda und geben Sie dieses in lauwarmes Wasser. Für 20-30 Minuten können Sie ihre Füße nun in das Bad stellen.

Baking Soda ist auch – vor allem in Ländern wie den USA – in vielen Zahnpasten enthalten. Bei regelmäßiger Verwendung verschwinden Verfärbungen, die durch Nikotin, Tee oder Kaffee hervorgerufen werden. Wenn Sie Ihre Zähne schonend aufhellen möchten, können Sie diese beispielsweise einmal pro Woche zusätzlich mit purem Baking Soda putzen. Achten Sie darauf, dass das Baking Soda sehr fein ist, da es sonst Zähnen und Zahnfleisch schaden kann. Ist das Baking Soda grobkörnig, kann dieses mithilfe eines Mörsers fein gemahlen werden. So kommen Sie bereits innerhalb weniger Wochen Schritt für Schritt zu weißeren Zähnen.

Mit Baking Soda können Sie auch eine Art Seife herstellen, die Hände und Fingernägel von lästigen Gerüchen, Schmutz und Verfärbungen befreien kann. Nehmen Sie hierfür etwa zwei Esslöffel Baking Soda und verrühren Sie dieses mit wenigen Teelöffeln Wasser, sodass eine breiartige Masse entsteht. Mit dieser können Sie nun Ihre Hände einreiben und sie anschließend mit lauwarmem Wasser abspülen. Auf diese Weise können Sie sogar Nagellackreste entfernen.

Pekannuss Pie mit Ahornsirup – amerikanisches Rezept

Pekannuss Pie mit Ahornsirup

Wer an einen amerikanischen Pie denkt, dem kommt vermutlich zuallererst der Apple Pie oder der Pumpkin Pie in den Sinn. Doch heute wollen wir Ihnen einen anderen Pie vorstellen – den Pekannuss Pie. Mit Ahornsirup verfeinert, gehört der leckere Pie zu unseren amerikanischen Lieblingsrezepten.
Die Hauptzutaten, Pekannüsse und Ahornsirup, haben ihren Ursprung in den USA. Während die Pekannüsse meist aus dem Süden der USA – genauer gesagt aus Texas – stammen, wird der Ahornsirup eher in den nördlicheren Regionen Amerikas gewonnen und abgefüllt.


Zutaten für Pekannuss Pie mit Ahornsirup

Damit der Pekannuss Pie mit Ahornsirup ein kulinarisches Highlight wird, benötigen Sie hochwertige Zutaten. Einige dieser, sowie nützliche Backutensilien finden Sie bei uns im Online-Shop. Wir von American Heritage haben hohe Ansprüche an alle Produkte, die wir aus den USA importieren. Aus diesem Grund bieten wir auch nur Produkte an, die uns zu einhundert Prozent überzeugt haben.

Für den Pekannuss Pie mit Ahornsirup (6-8 Personen) benötigen Sie:


So gelingt der Pekannuss Pie mit Ahornsirup garantiert

Zeitlich sollten Sie sich etwa 20 Minuten für die Vorbereitung und in etwa 90 Minuten für die Zubereitung einplanen.
Im ersten Schritt des Pekannuss Pies kümmern wir uns um den Teig. Nehmen Sie 100 g kalte Butter und schneiden Sie diese in Würfel. Die Butterwürfel kneten Sie nun mit 150 g Mehl zu einem Teig, bis dieser krümelig wird. Wir empfehlen hierfür einen Teigmischer aus stabilen Edelstahl. Geben Sie nun 50 g weißen Rohrzucker hinzu. In eine weitere Schüssel geben Sie nun ½ Teelöffel Bourbon-Vanille-Extrakt und verquirlen dieses mit einem Eigelb (die anderen Eier werden zu einem späteren Zeitpunkt benötigt). Wenn Sie das Bourbon-Vanille-Extrakt mit dem Eigelb gut verquirlt haben, können Sie beides dem Teig hinzugeben. Widmen Sie sich nun noch einmal dem Teig und kneten Sie diesen solange, bis der Teig leicht flockrig wird. Bei Bedarf können Sie etwas eiskaltes Wasser für die nötige Bindung hinzugeben. Der Teig muss nun für rund eine Stunde kalt gestellt werden. Decken Sie den Teig hierfür mit etwas Frischhaltefolie ab, bevor er in den Kühlschrank kommt.

Nach einer Stunde können Sie Ihren Backofen auf 180° C vorheizen, den Teig aus dem Kühlschrank holen und diesen auf einer gut bemehlten Fläche mit einer Dicke von etwa 3 mm ausrollen. Es kann sein, dass der Teig nun etwas krümelig ist und Risse entstehen – das macht aber nichts. Sie können den Teig problemlos mit den Fingern wieder zusammenschieben. Nehmen Sie nun eine Pie Form und kleiden Sie diese mit dem Teig aus, sodass er mindestens 2 cm über den Rand ragt. Stechen Sie nun mit einer Gabel noch einige Löcher in den Boden.

Kommen wir nun zum nächsten Schritt, dem Blindbacken des Teiges. Blindbacken ist eine Technik zum Backen eines Teigbodens oder einer Teighülle, die nachträglich gefüllt werden soll. Dadurch bleibt der Boden schön flach, während der Rand aufgehen kann – also perfekt für den Pekannuss Pie. Nehmen Sie hierzu Backpapier und legen Sie dieses auf dem Teig in der Pie Form aus. Nun legen Sie getrocknete Hülsenfrüchte (z.B. Erbsen, Linsen, Bohnen oder Kichererbsen) auf das Backpapier. Das Gewicht der Hülsenfrüchte sorgt beim Blindbacken dafür, dass der Teig flach bleibt. Stellen Sie die Form nun auf ein Backblech und geben Sie dieses für 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Sollte der Teig im Anschluss immer noch zu weich sein, entfernen Sie das Backpapier und die Hülsenfrüchte und backen Sie den Teig für weitere 5 Minuten.

Jetzt können wir uns endlich der leckeren Füllung des Pekannuss Pies mit Ahornsirup widmen. Hierzu geben Sie 60 g Butter, 175 g braunen Zucker, ½ Teelöffel Bourbon-Vanille-Extrakt, 150 ml Bourbon Barrel Aged Ahornsirup und eine Prise Salz in einen Topf. Bei schwacher Hitze muss das Gemisch nun ununterbrochen verrührt werden – solange bis die Butter komplett zerlassen und der Zucker vollständig aufgelöst ist. Nehmen Sie den Topf anschließend vom Herd und lassen Sie diesen lauwarm abkühlen. Nun schlagen Sie die drei übrig gebliebenen Eier in den Topf und verrühren diese mit dem Rest. Anschließend geben Sie der Füllung einen Teil der Pekannüsse hinzu. Achten Sie darauf, dass Sie nicht alle Pekannüsse verwenden, da noch einige der Nüsse für die Garnitur benötigt werden. Rühren Sie die Füllung noch einmal gut durch, bevor Sie diese in die Form auf den vorgebackenen Boden gießen. Die zurückbehaltenen Pekannüsse werden nun auf der Füllung großzügig verteilt und leicht angedrückt.

Im letzten Schritt kommt der Pekannuss Pie mit Ahornsirup noch einmal für 40-50 Minuten in den Ofen – solange bis die Füllung fest ist. Sollte der Pekannuss Pie zu schnell braun werden, können Sie die Backform mit Alufolie abdecken. Sobald der Pekannuss Pie mit Ahornsirup fertig ist, können Sie diesen aus dem Ofen nehmen. Lassen Sie ihn für etwa 20 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen. Nun müssen Sie den Pie nur noch aus der Pie Form lösen. Wenn Sie den Pekannuss Pie gerne warm essen, können Sie ihn direkt mit etwas Schlagsahne servieren (andernfalls lassen Sie ihn vollständig abkühlen). Wir wünschen einen guten Appetit!

Unser Tipp: Statt der Schlagsahne greifen wir sehr gerne auf die Bourbon Pecan Caramel Sauce von Stonewall Kitchen zurück. Die Sauce passt hervorragend zu dem Pekannuss Pie mit Ahornsirup und hebt ihn geschmacklich auf ein ganz anderes Level. Unbedingt probieren!


Folgende Zutaten und Utensilien finden Sie bei uns im Shop

Lebensmittelverschwendung vermeiden – Gründe und Lösungen

Lebensmittelverschwendung vermeiden

Laut verbraucherzentrale.de landen, allein in Deutschland, jedes Jahr rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll – das sind täglich knapp 33.000 Tonnen. Im Schnitt wirft der Endverbraucher pro Jahr etwa 75 Kilogramm an Lebensmitteln weg. Aber auch Hersteller, Landwirtschaft und Handel tragen zur Lebensmittelverschwendung bei. Dass sich der verschwenderische Umgang mit Lebensmitteln negativ auf die Umwelt und unsere Ressource auswirkt, dürfte jedem klar sein. Aber wussten Sie auch, dass unser Verhalten schwerwiegende Folgen für die Versorgung der Bevölkerung in ärmeren Ländern hat?



Lebensmittelverschwendung – 20.000.000.000 Euro landen im Müll

Der Wert an Lebensmitteln, die allein aus privaten Haushalten entsorgt werden, beläuft sich auf 20 Milliarden Euro pro Jahr. Für die Entsorgung der Lebensmittel sind 480.000 Sattelschlepper notwendig.
Den Großteil an entsorgten Lebensmitteln machen Obst und Gemüse (38%) und Fertiggerichte (25%) aus. Brot und Backwaren (16%) und Milchprodukte (10%) machen gemeinsam rund ein Viertel aus. Fleisch und Fisch (5%) und sonstige Lebensmittel (6%) komplettieren die Liste.


Auswirkungen der Lebensmittelverschwendung auf Umwelt & Ressourcen

Dass die Herstellung und der Transport mit einer Menge Energie, Wasser und weiteren Rohstoffen verbunden ist, sollte Sie nicht sonderlich überraschen. Erschreckend ist hierbei aber, dass in etwa 30 Prozent der weltweit verfügbaren Anbauflächen quasi unnötig genutzt werden, da die Lebensmittel allesamt im Müll landen und von uns Verbrauchern gar nicht konsumiert werden. Da bei Herstellung, Transport und Entsorgung der Lebensmittel klimaschädliche Gase wie CO2 freigesetzt werden, wirkt sich die globale Lebensmittelverschwendung zudem negativ auf unser Klima aus.
Weltweit landet rund ein Drittel aller produzierten Lebensmittel im Müll – das sind 1,3 Milliarden Tonnen im Jahr. Während in Europa und weiteren Industrieländern eine regelrechte Überproduktion herrscht, leiden gerade arme Länder an einer Unterversorgung. Ein Grund hierfür ist, dass viele Ackerflächen vor Ort für den Lebensmittelexport in einkommensstarke Länder genutzt werden. Hinzu kommt, dass durch den Anbau von Futtermittel und Biokraftstoff wichtige Flächen fehlen, die für den Anbau von Nahrung für die Menschen vonnöten wären.
Unsere Lebensmittelverschwendung hat eine regelrechte Überproduktion zur Folge. Diese wiederum erhöht die Nachfrage nach Rohstoffen, wodurch die Preise für wichtige Grundnahrungsmittel stark ansteigen. Die Leidtragenden sind auch hier wieder die ärmeren Länder, die sich so wichtige Grundnahrungsmittel nicht mehr leisten können.


Gründe für die Lebensmittelverschwendung

Laut der Welthungerhilfe gibt es drei Hauptgründe, die für die hohe Lebensmittelverschwendung verantwortlich sind. Den Löwenanteil machen mit 58% die Haltbarkeitsprobleme aus – oder besser gesagt das fehlende Wissen bei Bezeichnungen wie Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) und Verbrauchsdatum (hierzu gleich etwas mehr). 21% sind auf zu groß bemessene Portionen zurückzuführen und 12% macht die falsche Mengenplanung bereits beim Einkauf aus.


MHD, Verbrauchsdatum, Best Before, Use By – was sind die Unterschiede?

Leider besteht bei den oben genannten Begrifflichkeiten bei vielen noch etwas Aufklärungsbedarf. Aus diesem Grund möchten wir die einzelnen Begriffe noch einmal etwas näher erläutern. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (oder kurz MHD) wird häufig als Verfallsdatum angesehen – dabei ist es aber in Wirklichkeit eine Art Marker. Das MHD zeigt an, bis zu welchem Datum ein noch nicht geöffnetes Lebensmittel (bei ordnungsgemäßer Lagerung) garantiert haltbar bleibt. Hierzu zählen typische Eigenschaften wie Geschmack, Farbe oder Nährwerte. Lebensmittel sind also nicht automatisch verdorben, nur weil das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. In den allermeisten Fällen sind diese Produkte noch genießbar. Es lässt sich auch recht leicht feststellen, ob „abgelaufene“ Lebensmittel noch in Ordnung sind oder besser in den Müll wandern sollten. Schauen Sie sich die Lebensmittel genau an, riechen Sie daran oder probieren Sie einfach ein bisschen was davon. Erst wenn das Produkt untypisch riecht, schmeckt oder gar seine Farbe verändert hat, sollten Sie es nicht mehr verzehren. In wirklich vielen Fällen können Lebensmittel mit überschrittenem MHD, noch problemlos verzehrt werden – teilweise sogar noch Wochen nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums.
Etwas anders verhält es sich mit dem Verbrauchsdatum. Produkte, die mit einem Label „zu verbrauchen bis...“ versehen sind, sollten auch dringend vor Ablauf des Verbrauchsdatums verzehrt werden. Das Verbrauchsdatum findet man in der Regel auf leicht verderblichen Produkten, wie beispielsweise:

  • Hackfleisch
  • frische Fleischprodukte
  • geräucherter Fisch
  • Feinkost-Salate
  • bereits geschnittene Salate

Ist das Verbrauchsdatum überschritten, darf es (anders als bei überschrittenem MHD) nicht mehr verkauft werden und sollte folglich auch nicht mehr gegessen werden. Es gehört in den Müll.

Ähnlich ist es mit amerikanischen Lebensmitteln. Dort gibt es Formulierungen wie „enjoy by“, „best by“, „best before“ oder „use by“. Während Letzteres mit dem deutschen Verbrauchsdatum gleichgesetzt werden kann, haben die anderen drei Wortlaute im Endeffekt dieselbe Bedeutung wie das Mindesthaltbarkeitsdatum. Produkte, die mit „use by“ gekennzeichnet sind, sollten daher spätestens an dem auf dem Produkt aufgedruckten Datum verzehrt werden. Lebensmittel, die mit den anderen Formulierungen versehen sind, sind auch oft nach Ablauf des jeweiligen Datums genießbar.


11 Tipps gegen die Lebensmittelverschwendung

Ein jeder von uns entsorgt pro Jahr im Schnitt Lebensmittel im Wert von etwa 230 Euro. Mit einem bewussteren Umgang können wir nicht nur die Umwelt und unser Klima schützen, sondern gleichzeitig auch unseren Geldbeutel schonen. Wir haben einige Punkte für Sie zusammengefasst, wie Sie der Lebensmittelverschwendung zuhause und unterwegs beim Einkaufen entgegenwirken können. So können Sie rund zwei Drittel der Lebensmittelabfälle vermeiden.


Den Einkauf richtig planen

Bevor Sie sich in den Supermarkt stürzen, sollten Sie überprüfen welche Lebensmittel Sie noch im Kühlschrank oder auf Vorrat haben. Es passiert leider recht oft, dass vorhandene Produkte in Vergessenheit geraten und wir diese deshalb erneut kaufen.


Gehen Sie nicht hungrig einkaufen

Wenn wir hungrig sind, neigen wir dazu, deutlich mehr zu kaufen als wir eigentlich benötigen. Versuchen Sie also auf Spontankäufe, die durch den Hunger hervorgerufen werden, zu verzichten. Unser Tipp: Trinken Sie vor dem Einkaufen ein Glas warmes Leitungswasser. Dies unterdrückt das Hungergefühl.


Nehmen Sie die Reste zur Arbeit mit

Sie haben gekocht und es ist noch einiges übrig geblieben? Dann nehmen Sie sich eine Portion mit in die Arbeit. So müssen Sie sich auch keine Gedanken über das Mittagsessen am nächsten Tag machen.


Lagern Sie die Lebensmittel richtig

Nicht alle Produkte gehören in den Kühlschrank. Informieren Sie sich über die richtige Lagerung der Produkte – das verlängert auch die Haltbarkeit der Lebensmittel. Zudem sollten Sie Ihren Kühlschrank und Ihre Vorratskammer regelmäßig reinigen, sodass Bakterien die Lebensmittel nicht so schnell befallen können.


Frieren Sie Lebensmittel ein

Viele Lebensmittel lassen sich problemlos einfrieren und sind so mehrere Wochen oder Monate haltbar. Haben Sie aktuell Produkte, die Sie nicht benötigen? Ab in den Gefrierschrank damit!


Verzichten Sie auf XXL-Packungen und Sonderangebote

Wir greifen immer wieder nach Sonderangeboten wie „drei für zwei“ oder XXL-Packungen. Am Ende des Tages müssen wir aber meist einen Teil wegwerfen, weil wir nicht alles geschafft haben. Wer bewusst einkauft und sich von vermeintlichen Schnäppchen nicht verleiten lässt, spart also am Ende auch noch Geld.


Kochen Sie Gerichte aus Resten

Wenn Sie von Lebensmitteln nur noch wenig übrig haben, überlegen Sie wie Sie die Reste in Gerichte integrieren können. Seien Sie kreativ!


Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum

Wie weiter oben bereits erwähnt sind Produkte, deren MHD abgelaufen sind nicht zwingend schlecht. Vergewissern Sie sich mit all Ihren Sinnen (sehen, riechen, schmecken), ob das jeweilige Lebensmittel noch verzehrt werden kann. In den allermeisten Fällen sind die Lebensmittel noch gut. Sie werden überrascht sein!


Kaufen Sie Produkte mit kurzem MHD und Verbrauchsdatum

Sie wissen schon, was Sie heute oder morgen kochen möchten? Umso besser, dann können Sie beim Einkaufen bewusst auf Lebensmittel mit kurzem MHD oder Verbrauchsdatum zurückgreifen, da die Produkte ja sowieso zeitnah verarbeitet werden.


Verwerten Sie Obst und Gemüse mit Druckstellen

Trotz richtiger Lagerung erhalten Obst und Gemüse nach einiger Zeit Druckstellen. Das ist aber noch kein Grund die Lebensmittel zu entsorgen. Wenn Sie Druckstellen entdecken, sollten Sie die Lebensmittel in Kürze verwerten – bevor diese zu schimmeln beginnen. Druckstellen können natürlich auch weggeschnitten werden.


Verarbeiten Sie überreifes Obst

Ihre Erdbeeren sind etwas in Vergessenheit geraten und Sie möchten sie nicht mehr essen? Kein Problem! Überreifes Obst können Sie bedenkenlos zu Kompott, Marmelade oder im Kuchen verarbeiten.



Jeder kann etwas gegen Lebensmittelverschwendung tun

Wir haben Ihnen einige Tipps und Möglichkeiten aufgezeigt, wie Sie als Verbraucher die Lebensmittelverschwendung weitestgehend reduzieren können. Wenn Sie sich an den Anfang des Beitrags erinnern, sind aber neben dem Endverbraucher auch Händler, Hersteller und Landwirtschaft für die Lebensmittelverschwendung verantwortlich.
Wir von American Heritage – als Händler – möchten der Verschwendung auch entgegenwirken und versuchen einen kleinen Teil beizusteuern. So werden alle Lebensmittel mit geringem MHD rechtzeitig stark reduziert, sodass für die meisten Produkte noch ein Abnehmer gefunden wird. Außerdem unterstützen wir sogenannte Food Saver Projekte, indem wir Lebensmittel an die Tafel oder an das Sozialkaufhaus spenden.

Wenn Handel, Konsumenten, Hersteller und Landwirtschaft gemeinsam an einem Strang ziehen und damit beginnen Lebensmittel wieder etwas mehr wertzuschätzen, sind wir auf einem guten Weg.

Stuffed Burger – 3 Rezepte, denen Sie nicht widerstehen können

Stuffed Burger Rezepte

Burger sind nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland sehr beliebt. Gerade in der Grillsaison kommen neben Steaks, Rippchen & Co. auch gerne Burger Patties auf den Grill. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen drei ganz besondere Rezepte vorstellen: Stuffed Burger in verschiedenen Variationen. Eines unserer Rezepte hat es mit Patrick Ryan sogar ins Fernsehen auf Kabel 1 geschafft.
Doch bevor wir mit den leckeren Stuffed Burger Rezepten beginnen, wollen wir zuerst einmal klären, was ein Stuffed Burger überhaupt ist. Beim „klassischen“ Burger, so wie ihn die meisten von uns kennen, werden die verschiedenen Zutaten aufeinander gestapelt. Beim Stuffed Burger ist das zwar ähnlich – anders hingegen ist, dass weitere Zutaten in das Fleisch eingearbeitet werden. Hierzu wird beispielsweise Käse in die Mitte des Burger Patties gegeben, sodass der Käse komplett vom Fleisch umschlossen wird. Das Ergebnis nach dem Grillen? Ein saftiges Stück Fleisch mit einem lecker-cremigen Kern aus Käse. Beim Stuffed Burger liegt der Fokus also auf der Füllung des Burger Patties. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Wir möchten Ihnen nun drei unwiderstehliche Stuffed Burger Rezepte vorstellen, bei denen Ihnen garantiert das Wasser im Munde zusammenlaufen wird.


Stuffed Burger – Avocado mit würziger Mayonnaise

Für zwei leckere Stuffed Burger, gefüllt mit Avocado und würziger Mayonnaise benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 500g mageres Hackfleisch vom Rind
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Esslöffel frische Petersilie
  • 1 reife Avocado
  • 2 Scheiben Cheddar Käse
  • 2 Burger Buns bzw. Brötchen
  • Eisbergsalat
  • Sriracha Aioli
  • Country Ketchup
  • Salz & Pfeffer

Im ersten Schritt werden die Frühlingszwiebeln, die Knoblauchzehen und die Petersilie fein gehackt. Die Avocado schneiden Sie ebenfalls in mittelgroße Würfel und vermischen diese mit zwei großzügigen Esslöffel Sriracha Aioli und den bereits feingehackten Zutaten. Die cremige Mischung stellt das Herzstück des Stuffed Burgers dar.
Mithilfe einer Stuffed Burger Presse können Sie nun zwei gleich große Patties aus dem Hackfleisch formen und die Avocado-Mayonnaise-Mischung in die Mitte des Hackfleisches geben, sodass diese komplett vom Burger Patty umschlossen wird.
Die fertigen Burger Patties kommen jetzt bei mittlerer bis hoher Hitze für etwa 4-6 Minuten pro Seite auf den Grill. Etwa 2 Minuten bevor die Burger Patties fertig sind, legen Sie je eine Scheibe vom Cheddar Käse auf das Fleisch, sodass der Käse noch etwas Zeit hat auf dem Burger Patty zu schmelzen.
In der Zwischenzeit – während das Fleisch auf dem Grill liegt – können Sie die Burger Buns und den Salat vorbereiten. Nehmen Sie die Burger Buns und platzieren Sie auf dem unteren Stück des Brötchens ein großes Salatblatt. Dieses dient als Schutz und sorgt dafür, dass sich das Brötchen später nicht mit dem Fleischsaft oder den Saucen vollsaugt. Auf das Salatblatt geben Sie nun einen Klecks Country Ketchup. Darauf platzieren Sie nun das fertig gegrillte Stuffed Burger Patty mit Käse und würzen dieses noch mit etwas Salz und Pfeffer. Wer möchte, kann auch hier noch einen Klecks des Srirachia Aiolis hinzugeben. Am Schluss legen Sie noch die obere Hälfte des Brötchens auf Ihren Stuffed Burger – fertig! Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!


Stuffed Burger Rezept – Mozzarella, Tomaten und Basilikum

Für zwei Stuffed Burger „Caprese“ benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 500g Hackfleisch vom Rind
  • 75g Speckwürfel
  • 150g Mozzarella
  • 8 Kirschtomaten
  • frischen Basilikum
  • 2 Burger Buns bzw. Brötchen
  • Country Ketchup
  • Farmhouse Mayonnaise
  • Feldsalat
  • Steak Seasoning Gewürz

Zuerst werden die Speckwürfel scharf in einer Pfanne angebraten, sodass sie schön knusprig werden und einen leicht rauchigen Geschmack erhalten. Anschließend schneiden Sie die Mozzarella und die Kirschtomaten in kleine Stücke. Mithilfe der Stuffed Burger Presse formen Sie nun aus dem Hackfleisch, den angebratenen Speckwürfeln, den Mozzarella- und Tomatenstücken und klein geschnittenen (alternativ können Sie diese auch in kleine Stücke rupfen) Basilikumblättern Ihr Stuffed Burger Patty, sodass der Mozzarella, die Speckwürfel, die Tomatenstücke und die Basilukumblätter komplett vom Fleisch umgeben sind. Die Burger Patties kommen jetzt bei mittlerer bis hoher Hitze für etwa 5 Minuten pro Seite auf den Grill.
Wenn Ihre Burger Patties fertig sind, können Sie mit dem Aufbau des Stuffed Burgers „Caprese“ beginnen. Nehmen Sie hierzu die untere Hälfte des Brötchens und geben Sie etwas Feldsalat darauf. Achten Sie darauf, dass Sie den Feldsalat vorher gut waschen, da er oft etwas sandig ist. Auf den Feldsalat geben Sie nun etwas vom Country Ketchup. Darauf platzieren Sie das fertige Stuffed Burger Patty und würzen dieses noch mit etwas Steak Seasoning Gewürz. Als nächstes geben Sie einen Klecks Farmhouse Mayonnaise auf das Burger Patty. Käse benötigen Sie an dieser Stelle nicht mehr, da sich dieser ja bereits im Stuffed Burger Patty befindet. Zum Schluss legen die noch die obere Hälfte des Brötchens auf den Burger und schon können Sie Ihren Stuffed Burger „Caprese“ genießen – lassen Sie es sich schmecken!


Patrick Ryan's Stuffed Burger – ein echter Geheimtipp

Für den Stuffed Burger von Patrick, der es sogar in das Magazin „Abenteuer Leben“ auf Kabel 1 geschafft hat, benötigen Sie folgende Zutaten (für zwei Portionen):

  • 200g Rindfleisch
  • 200g Bacon
  • 100g Chedda Käse
  • 1 Jalapeno
  • 1 Zwiebel
  • 1 Tomate
  • Rucola Salat
  • etwas Butter
  • Habanero Mango Aioli
  • Country Ketchup
  • Bourbon Smoked Sea Salt
  • 2 Burger Buns bzw. Brötchen

Zuerst widmen Sie sich dem Stuffed Burger Patty. Nehmen Sie hierzu – pro Burger – 100g Rindfleisch und 100g Bacon, drehen Sie alles durch einen Fleischwolf und mischen es von Hand noch einmal gut durch. Im nächsten Schritt widmen Sie sich der Burger-Füllung. Nehmen Sie hierzu je 50g Cheddar Käse und vermischen Sie diesen mit klein gehackten Jalapeno-Stückchen. Geben Sie nun das Fleisch und die Käse-Jalapeno-Füllung in die Stuffed Burger Presse, sodass die Füllung komplett vom Fleisch umschlossen wird.
Schneiden Sie die Tomate und die Zwiebel in etwas dickere Scheiben. Und legen Sie die diese kurz auf den Grill, sodass sie ein einzigartiges Röstaroma erhalten. Anschließend bestreichen Sie die Brötchen mit etwas Butter und legen diese ebenfalls für kurze Zeit auf den Grill. Wenn Sie die Buns und die Tomaten- und Zwiebelscheiben auf dem Grill angeröstet haben, können Sie das Stuffed Burger Patty auf dem Grill von beiden Seiten anbraten.
Im finalen Schritt muss der köstliche Stuffed Burger nur noch zusammengebaut werden. Nehmen Sie hierzu die auf dem Grill angeröstete, untere Seite des Brötchens und belegen Sie diese mit dem Rucola-Salat. Anschließend geben Sie einen großzügigen Klecks Habanero Mango Aioli auf den Rucola. Darauf platzieren Sie nun das Stuffed Burger Patty. Dieses würzen Sie noch mit etwas Bourbon Smoked Sea Salt. Nun geben Sie noch etwas Country Ketchup auf das Fleisch und platzieren die angerösteten Tomaten- und Zwiebelscheiben darauf. Abschließend kommt der obere Teil des Brötchens auf den Burger. Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit – oder wie Patrick sagen würde „Enjoy!“.

Hier geht es zum Video von Patrick Ryan bei Abenteuer Leben auf Kabel 1.


Unsere Burger Pressen für Stuffed Burger und klassische Burger

Wussten Sie, dass Sie American Heritage eine große Auswahl an verschiedenen Burger Pressen finden? Neben den klassischen Burger Pressen haben wir unter anderem Mini Burger Pressen, womit sie problemlos Finger Food Burger kreieren können. Darf es etwas mehr Fleisch auf dem Burger sein? Dann greifen Sie doch zu unserer höhenverstellbaren Burger Presse. Mit dieser können Sie ganz nach Belieben verschiedene Pattygrößen einstellen. Aber auch unsere Stuffed Burger Presse ist ein echtes Highlight. Mit dieser können Sie das Fleischpatty so formen, dass in der Mitte eine Mulde entsteht. In diese können Sie nun Ihre Lieblingszutaten geben und so einen köstlichen Burger kreieren.

Stonewall Kitchen - eine beeindruckende Geschichte

Stonewall Kitchen Gründer Jim Scott und Jonathan King

Die Marke Stonewall Kitchen ist für viele ein Begriff. Das amerikanische Feinkost-Unternehmen ist vielerorts bekannt für seine hochwertigen und sehr leckeren Saucen, Marmeladen, Aiolis, etc. Bis heute verkauft das Unternehmen, mit seinem Hauptsitz in Maine (USA), in über 40 Länder. Zu den bekanntesten Produkten aus dem Hause Stonewall Kitchen zählen Marmeladen, Chutneys, Gelees, Grillsaucen, Aiolis, Senf, Dessertsaucen und Pfannkuchenmischungen. Doch wer steckt hinter dem Unternehmen Stonewall Kitchen und wie hat alles angefangen? Genau diesen Fragen möchten wir auf den Grund gehen.



Stonewall Kitchen - vom örtlichen Bauernmarkt zur internationalen Größe

Wir schreiben das Jahr 1991. Alles begann mit einem Glas Marmelade, das die zukünftigen Partner Jonathan King und Jim Scott aus Blaubeeren aus dem eigenen Garten, herstellten. Nach kurzer Zeit begannen die heutigen Gründer von Stonewall Kitchen, Marmeladen für Freunde und Familienmitglieder herzustellen. Diese ermutigten die beiden, ihre selbstgemachten Marmeladen auch auf einem örtlichen Bauernmarkt zu verkaufen. Gesagt, getan. Innerhalb weniger Stunden hatten Jim Scott und Jonathan King alle Marmeladen verkauft – die Nachfrage war riesig. Von diesem Zeitpunkt an, beschlossen beide den Verkauf ihrer Marmeladen auf Bauernmärkten in ganz New-England auszuweiten. So konnten sich beide innerhalb kürzester Zeit eine treue Fangemeinde aufbauen. Nach einigen Jahren konnten Jim Scott und Jonathan King auch die ersten Erfolge bei großen Einzelhändlern verzeichnen. So wurde im Jahr 1993 beispielsweise das Unternehmen „Crate & Barrel“ auf die jungen Gründer aufmerksam und bestellte 2.500 Gläser der Orange-Cranberry-Marmelade. Es dauerte einen ganzen Monat, bis die beiden die Marmeladen hergestellt hatten. Um künftig für größere Bestellungen gewappnet zu sein, musste die Produktionskapazität erhöht werden. So kauften die beiden Stonewall Kitchen-Gründer eine alte Scheune aus dem 18. Jahrhundert in Kittery, Maine und renovierten diese. Etwas später zogen sie wieder auf ein (noch) größeres Grundstück im nahe gelegenen York (ebenfalls in Maine) um, welcher bis heute als Hauptsitz von Stonewall Kitchen gilt. Über die Jahre hinweg, entwickelten Jim Scott und Jonathan King viele neue Feinkost-Produkte und erweiterten somit stetig ihr Sortiment. Mittlerweile produziert das Unternehmen über 75.000 Gläser pro Tag und beliefert über 8.000 Einzelhandelsstandorte – allein in den USA.



Flexibilität war der Schlüssel zum Erfolg

Die Geschichte von Stonewall Kitchen klingt nach dem amerikanischen Traum – „from rags to riches“ - vom Tellerwäscher zum Millionär. Doch es war bei weitem nicht so einfach, wie es sich anhört. Gerade zu Beginn, als Stonewall Kitchen noch in den Kinderschuhen steckte, durchlebten die beiden Gründer frustrierende Zeiten. Die neu kreierten Rezepte sind beispielsweise nicht immer so ausgefallen, wie sie es geplant hatten. Auch die verschiedenen Einzelhändler sorgten in Sachen Preispolitik und unzureichender Werbung des Öfteren für Schwierigkeiten.
Jim Scott und Jonathan King lernten relativ schnell, dass Flexibilität der Schlüssel zum Erfolg ist. Gerade bei der Produktentwicklung mussten die beiden Gründer das ein oder andere Mal improvisieren.
Beispiel gefällig? Als die zwei jungen Gründer ihre Produkte noch auf den Bauernmärkten vertrieben, merkten sie relativ schnell, dass die selbstgemachte Erdbeermarmelade nicht richtig fest geworden und von ihrer Konsistenz eher flüssig war. So verkauften Jim Scott und Jonathan King das Produkt einfach als Erdbeersauce. Dies ist übrigens auch einer der Hauptgründe, warum die Etiketten bei Stonewall Kitchen von Hand beschriftet wurden. So konnte der Name des Produkts kurzfristig einfach noch geändert werden. Bis heute ziert die Handschrift von Jonathan King die Stonewall Kitchen-Etiketten – wenn auch in digitaler Form. Damals wurde noch jedes einzelne Etikett von Hand geschrieben. Jonathan King benutzte hierfür immer einen grünen Stift und schrieb damit den Produktnamen auf das cremefarbene Etikett. Wenn Sie sich die Etiketten von Stonewall Kitchen etwas genauer ansehen, merken Sie, dass sich die grüne Schrift und die cremefarbenen Etiketten bis heute durchgesetzt haben. Im Büro der beiden Stonewall Kitchen-Gründer gibt es eine große Sammlung an Original-Etiketten. Diese wurden allesamt eingescannt und digitalisiert. Aus diesen Schriften hat Stonewall Kitchen eine hauseigene Schriftart kreiert, die nicht nur bei den Etiketten neuer Produkte zum Einsatz kommt, sondern auch von der internen Designabteilung verwendet wird.


So kurios war die Produktentwicklung bei Stonewall Kitchen

Am Anfang eines Produkts steht die Produktidee – da sind wir uns bestimmt einig. Doch wussten Sie, dass bei Stonewall Kitchen in Sachen Produktentwicklung nicht immer alles ganz glatt lief? Die Gründer tüftelten an einer neuen Rezeptur für ein herzhaftes Zwiebelkompott. Durch ein Versehen fügten Jim Scott und Jonathan King dem Kompott Zucker hinzu. Das Ergebnis? Das Roasted Garlic Onion Jam – so wie wir es heute kennen. Übrigens zählt das Roasted Garlic Onion Jam bis heute zu den beliebtesten Artikeln aus dem gesamten Stonewall Kitchen Sortiment und wurde auf der Fancy Food Show in New York sogar ausgezeichnet.
Gerade in den ersten Jahren von Stonewall Kitchen mussten die beiden Gründer lernen, mit der aktuellen Situation umzugehen und sich irgendwie damit zu arrangieren. Große Gewinne hatte das Unternehmen noch nicht erzielt, also initiierten Jim Scott und Jonathan King kurzerhand Tauschgeschäfte auf den örtlichen Bauernmärkten. Sie tauschten ihre selbstgemachten Marmeladen und Marinaden gegen Kisten mit frischem Obst und Gemüse, die am Ende des Tages unverkauft blieben. Aus den „ertauschten“ Waren entwickelten die beiden schließlich neue Produkte. Zurückblickend kann man also sagen, dass die neu geschaffenen Produkte ein Ergebnis dessen waren, was sie auf dem Markt aushandeln konnten.
Auch im Anschluss nutzten Jim Scott und Jonathan King jede Reise, um neue Zutaten zu entdecken und zu probieren. Die Entwicklung neuer Produkte war also zu einem großen Teil von den Reisen und Erfahrungen der beiden Stonewall Kitchen-Gründer abhängig.


Die Meilensteine von Stonewall Kitchen

  • 1991 – die Geburtsstunde von Stonewall Kitchen auf dem Bauernmarkt in Portsmouth, New Hampshire
  • 1993 – die Großbestellung von „Crate & Barrel“ bringt die Gründer ins Schwitzen
  • 1995 – Stonewall Kitchen erhält die Auszeichnung „Best in Show“
  • 1998 – Der erste Stonewall Kitchen Katalog wird verschickt
  • 2000 – Stonewall Kitchen zieht endgültig nach York, Maine
  • 2006 – Stonewall Kitchen gründet eine eigene Kochschule
  • 2013 – Der Astronaut Chris Cassidy nimmt die Wild Maine Blueberry Jam von Stonewall Kitchen (die extra in einem weltraumtauglichen Behälter gefüllt wurde) mit ins Weltall
  • 2016 – Stonewall Kitchen feiert seinen 25. Geburtstag
  • 2018 – Stonewall Kitchen übernimmt das Unternehmen Tillenfarms und stimmt einer Lizenzvereinbarung mit Legal Sea Foods zu


Stonewall Kitchen in Deutschland

Wir von American Heritage freuen uns riesig, ein kleiner Teil dieser beeindruckenden Geschichte von Stonewall Kitchen und dem eindrucksvollen Werdegang des Feinkost-Unternehmens zu sein. Bereits seit dem Jahr 2005 importieren wir exklusiv die leckeren Feinkost-Produkte von Stonewall Kitchen aus den USA und beliefern bis heute zahlreiche Händler und Endkunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in weitere europäische Länder. So tragen auch wir einen Teil dazu bei, die Marke Stonewall Kitchen in Deutschland und Europa bekannter zu machen. Darüber hinaus sind wir sehr stolz, dass wir unseren Kunden die Saucen, Aiolis, Marmeladen, etc. aus dem Hause Stonewall Kitchen zur Verfügung stellen können und diese sich somit auch selbst ein Bild von der hochwertigen Qualität und dem ausgezeichneten Geschmack der Produkte machen können.

Mac and Cheese American Style - Rezept, Geschichte & Fakten

Mac and Cheese Rezept amerikanisch

Mac and Cheese oder die Kurzform Mac n Cheese ist ein beliebtes und bekanntes Rezept aus den USA. Doch stammt das Mac and Cheese Rezept wirklich aus den USA? Dieser Frage möchten wir in diesem Beitrag auf den Grund gehen. Neben einem kurzen Einblick in die Geschichte präsentieren wir Ihnen ein köstliches, amerikanisches Mac and Cheese Rezept, das Sie unbedingt probieren müssen. Zum Abschluss haben wir für Sie noch einige, interessante – wenn auch teilweise kuriose – Fakten zusammengestellt.


Woher kommt Mac and Cheese – ein Blick in die Vergangenheit

Den Ursprung des Mac and Cheese Gerichts liegt – wie könnte es auch anders sein – in (Süd-)Italien. In einem italienischen Kochbuch, dem „Liber de Coquina“, welches zu den ältesten Kochbüchern aus dem Mittelalter zählt, ist bereits im 14. Jahrhundert von einem Nudelgericht mit Käse die Rede. Das Rezept, das noch auf Latein geschrieben wurde, könnte daher als Geburtsstunde von Mac and Cheese angesehen werden. Laut Rezept mussten Lasagne-Blätter aus fermentiertem Teig in etwa 5 cm große Quadrate geschnitten werden. Diese wurden im Wasser gekocht und anschließend mit geriebenem Parmesan überbacken.
Der Legende nach, hatte der damalige Präsident Thomas Jefferson, nach seinem Aufenthalt in Italien, die klassischen, amerikanischen Makkaroni und Käse im Gepäck, als er nach Virgina zurückkehrte. Darüber hinaus erwarb er in Italien eine Nudelmaschine, die er ebenfalls in die USA mitbrachte. Nach dem Tod von Thomas Jefferson's Frau wurde seine Tochter Mary Randolph zur Haushälterin ernannt. Sie veröffentlichte im Jahr 1824 das Kochbuch „The Virgina Housewife“, in dem ein Rezept namens „Makkaroni und Käse“ zu finden war. Das Rezept von Mary Randolph bestand aus drei Zutaten: Makkaroni, Käse und Butter, die allesamt zusammen geschichtet und im heißen Ofen gebacken wurden. Laut der Historikerin Karen Hess zählte das Kochbuch zu den einflussreichsten Kochbüchern des 19. Jahrhunderts. In vielen Geschichten wird Mary Randolph deshalb bis heute die Erfindung des Rezepts „Mac and Cheese“ zugeschrieben – obgleich der Ursprung des amerikanischen Klassikers wohl im Süden Italiens lag.
Bis heute gilt das Gericht „Mac and Cheese“ als fester Bestandteil der amerikanischen Alltagsküche und gehört in vielen Diners zum Standardangebot. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Variationen und Rezepte, die sich im Laufe der Zeit regional unterschiedlich entwickelt haben.


Mac and Cheese Rezept – amerikanisch und lecker

Das Gericht Mac and Cheese zählt zu den absoluten Lieblingsgerichten der meisten Amerikaner. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Makkaroni in cremiger Käsesauce kinderleicht zubereiten und so ein authentisches Stückchen Amerika auf Ihren Teller zaubern können.
Das amerikanische Rezept von Mac and Cheese können Sie in vier einfachen Arbeitsschritten ganz einfach nach kochen. Für 6 Personen benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 500 g Nudeln
  • 75 g Butter
  • 75 g Mehl
  • 700 ml Milch
  • 250 g Cheddar
  • 75 g Parmesan
  • Salz und Pfeffer

Arbeitsschritt #1 – Kochen der Makkaroni

Geben Sie die Makkaroni in kochendes Salzwasser und lassen Sie diese solange garen, bis sie bissfest sind. Anschließend gießen Sie die Nudeln mit einem Sieb ab. Nun können Sie die Makkaroni in eine flache Auflaufform geben.

Arbeitsschritt #2 – Butter erhitzen und anschwitzen

Nachdem Sie die Makkaroni gekocht und in die Auflaufform gegeben haben, geben Sie 75 g Butter in einen Topf und erhitzen diesen, bis die Butter flüssig ist. Nehmen Sie nun das Mehl und rühren Sie dieses bei schwacher Hitze unter die flüssige Butter. Schwitzen Sie nun das Mehl an, indem Sie die Mischung aus Butter und Mehl solange umrühren, bis die Mehlschwitze Blasen wirft. Das dauert in der Regel etwa zwei Minuten.

Arbeitsschritt #3 – Käsesauce für Mac and Cheese

Wenn die Mehlschwitze fertig ist, können Sie den Topf vom Herd nehmen. Geben Sie nun vorsichtig die Milch hinzu, während Sie mit einem Schneebesen den Inhalt des Topfs weiter verrühren. Wenn Sie die ganze Milch in den Topf gegeben haben und die Sauce schön sämig ist, stellen Sie den Topf wieder auf den Herd und rühren solange weiter, bis die Sauce andickt. Nun können Sie die Temperatur vom Herd herunterschalten – damit die Sauce nicht anbrennt. Geben Sie nun etwa zwei Drittel (in unserem Fall knapp 170 g) vom Cheddar Käse in die Sauce. Rühren Sie solange weiter, bis der Käse vollständig zerlaufen ist.

Arbeitsschritt #4 – Ab in den Ofen

Im vierten und letzten Schritt, kommt das Mac and Cheese Gericht in den Ofen. Diesen sollten Sie (idealerweise schon im Voraus) auf 200 °C vorheizen. Geben Sie nun die Käse-Sauce über die Makkaroni (in der Auflaufform). Würzen Sie die Käse-Makkaroni noch mit etwas Salz und Pfeffer und heben Sie die Nudeln noch einmal gut durch, damit sie sich gut mit der Käse-Sauce vermischt. Bevor die Mac and Cheese ihren Weg in den Ofen finden, bestreuen Sie die Käse-Makkaroni noch mit dem restlichen Cheddar-Käse und 75 g Parmesan. Die Auflaufform kommt nun für rund 5 Minuten in den Backofen. Die Mac and Cheese sind fertig, wenn der Käse oben goldbraun ist und leicht blubbert.
Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit – lassen Sie sich die amerikanischen Mac and Cheese schmecken!


6 Fakten über Mac and Cheese, die Sie garantiert nicht kennen

Dass ein solch beliebtes Gericht in den USA einen eigenen Feiertag hat – nämlich den „National Mac and Cheese Day“ am 14. Juli – überrascht Sie wahrscheinlich kaum. Doch es gibt noch viele weitere Fakten (teilweise wirklich sehr kuriose) über das beliebte Mac and Cheese Gericht aus den USA.

  • Crayola (ein amerikanischer Hersteller für Bunt- und Wachsmalstifte) hat seit 1993 einen Wachsmalstift mit der Farbe „Macaroni and Cheese“
  • In den USA steht Mac and Cheese auf Platz 1 unter allen Käserezepten
  • Mac and Cheese steht seit vielen Jahrzehnten auf der Liste der zehn wichtigsten „comfort foods“
  • Kein Scherz – der empfohlene Wein zu Mac and Cheese ist Burgunder
  • Es gibt zwei Restaurants in New York City (S'MAC und Supermac), die ausschließlich Mac and Cheese Gerichte auf der Speisekarte haben – es gibt allerdings auch eine Gourmet-Variante des Gerichts
  • Marlena Spieler und das Autorenduo Deanna Keahey und Steve Kilner haben zwei Kochbücher veröffentlicht, die ausschließlich aus Mac and Cheese Rezepten bestehen

Pancakes und Pfannkuchen – wo liegt der Unterschied?

Pancakes und Pfannkuchen

Gibt man bei einem der gängigen Übersetzungs-Tools das Wort „pancake“ an, wird das Wort mit „Pfannkuchen“ bzw. „Eierkuchen“ übersetzt. Bedeutet dies, dass Pancakes und Pfannkuchen im Endeffekt das Gleiche sind? Oder gibt es einen Unterschied zwischen Pancakes und Pfannkuchen? Genau diesen Fragen wollen wir in unserem Beitrag auf den Grund gehen. Außerdem haben wir noch einige kuriose Fakten für Sie – rund um das Thema Pancakes – zusammengefasst!


Die Geschichte der Pfannkuchen und Pancakes

Pfannkuchen gehören zu den Speisen, die schon seit etlichen Jahren von den verschiedensten Kulturen zubereitet werden. So lässt sich die Herkunft der Pfannkuchen leider nicht mehr zweifelsfrei nachweisen. Fest steht jedoch, dass bereits bei den alten Römern gewürzte Eiergerichte auf den Tisch kamen, die den Pfannkuchen sehr nahe kommen. In der Zutatenliste wurde jedoch auf Mehl verzichtet.

Ein weiterer möglicher Ursprung des Pfannkuchens, könnte das frühere Fladenbrot sein, das ähnlich wie der Pfannkuchen sehr flach zubereitet wurde. Da der sich Pfannkuchen über viele Jahre hinweg entwickelt hat und dieser höchstwahrscheinlich von verschiedenen Kulturen und Regionen anders zubereitet und interpretiert wurde, lässt sich der genaue Ursprung der Eierspeise nicht sicher ausmachen.

Jedoch gilt es als wahrscheinlich, dass der Pfannkuchen – so wie wir ihn heute kennen – aus dem mittelalterlichen Europa stammt. Damals wurden Speisen zubereitet, die dem Omelett sehr ähnlich waren. Durch das Hinzufügen von Mehl, entstanden vermutlich die ersten Pfannkuchen.

Bis heute haben sich aus den Pfannkuchen verschiedene, regionale Variationen entwickelt, weswegen die Pfannkuchen in unterschiedlichen Teilen Deutschlands unter einen anderen Namen bekannt sind. So wird der Pfannkuchen auch häufig als Eierkuchen bezeichnet, in Österreich spricht man von Palatschinken, während in Frankreich von einem Crêpe die Rede ist. Auch Eierpuffer, Flädle oder Plinse sind weitestgehend Synonyme der bekannten Pfannkuchen.

In den USA trugen die Pfannkuchen lange Zeit die Namen „flapjack“ oder „griddle cake“. Erst Ende des 19. Jahrhunderts setzte sich der Begriff „pancake“ in Nordamerika durch, unter dem die süßliche Speise bis heute noch bekannt ist.


Pfannkuchen und Pancakes – das ist der Unterschied

Mit Pfannkuchen kann man äußerst abwechslungsreiche Gerichte zu kreieren. Die Vielfalt reicht von süßen Pfannkuchen, mit Äpfeln, Blaubeeren oder Marmelade bis hin zur deftigen Variante mit Salami, Käse oder Speck. Die eher süßen Pancakes hingegen sind in den USA (besonders in den Südstaaten) meist ein fester Bestandteil des Frühstücks. Besonders gerne isst man dort die Pancakes mit Ahornsirup und Butter. Aber auch die herzhafte Variante, mit gebratenem Speck und Würstchen, erfreut sich in den USA großer Beliebtheit.

Aber auch rein optisch unterscheiden sich Pfannkuchen und Pancakes. Während die amerikanische Variante meist kleiner, dafür aber bedeutend dicker und sehr fluffig ausfällt, sind die größeren Pfannkuchen hierzulande recht flach. Unterschiede erkennt man auch, wenn man sich die Beschaffenheit der Oberflächen etwas genauer ansieht. Während der amerikanische Pancake eine glatte, meist ebenmäßige Oberfläche besitzt und leicht goldgelb gebräunt ist, fällt die Oberfläche der Pfannkuchen deutlich rauer aus. Zudem können die in Deutschland bekannten Pfannkuchen auch knusprig braun gebacken werden.

Da der Pfannkuchen oft als Basis dient, um mit weiteren Zutaten kombiniert zu werden, ist er geschmacklich in der Regel relativ neutral. Pancakes hingegen schmecken – wenn man sie pur probiert – etwas süßer.

Die optischen und geschmacklichen Unterschiede lassen sich recht einfach erklären, wenn man einen Blick auf die Zubereitung bzw. auf die Zutatenliste von Pancakes und Pfannkuchen wirft. Zwar sind die Zutaten (Mehl, Eier, Milch und Salz) im Grundrezept gleich. Allerdings wird bei den amerikanischen Pancakes noch etwas Backpulver beigemischt. Das hat zur Folge, dass sich während des Backens kleine Bläschen bilden. Diese wiederum verleihen dem Pancake seine bekannte „Fluffigkeit“.

Ein weiterer, wichtiger Unterschied ist das Verhältnis der Zutaten. Bereits geklärt haben wir, dass die Grundzutaten soweit identisch sind – nicht aber die jeweilige Menge. So besitzt der Teig des Pfannkuchens einen höheren Eier- und Milchanteil. Das hat zur Folge, dass der Pfannkuchen deutlich schwerer und nicht so luftig ist, wie sein amerikanisches Pendant. Durch den höheren Eier- und Milchanteil verteilt sich der (im Vergleich flüssigere) Teig in der Pfanne wesentlich leichter. Der etwas zähere und dickflüssigere Teig der Pancakes behält im Großen und Ganzen seine ursprüngliche Form bei.

Auch bei der Zubereitung von Pancakes und Pfannkuchen lassen sich Unterschiede erkennen. Während der Pfannkuchen (zumindest bei der deftigen Variante) mit Butter oder Butterschmalz gebraten wird, verwendet man beim Pancake lediglich ein wenig Öl zum Ausbacken.


Amerikanische Pancakes – unsere Empfehlung

Wenn Sie die amerikanischen Pancakes einmal probieren möchten, können wir Ihnen die verschiedenen Backmischungen von Stonewall Kitchen empfehlen:


6 kuriose Fakten über Pancakes, die Sie garantiert noch nicht kennen

  • Am 26. September ist „National Pancake Day“ und am 28. Januar findet jährlich der „National Blueberry Pancake Day“ statt.
  • Der größte Pancake, der je hergestellt wurde (im Jahr 1994), hatte einen Durchmesser von 15 Metern, wog rund 3 Tonnen und hatte schätzungsweise über 2 Millionen Kalorien.
  • Die wohl teuersten Pancakes der Welt werden im Fünf-Sterne-Restaurant des Radisson Blu Edwardian Hotels hergestellt. Die Pancakes enthalten rosafarbenen Dom Perignon Champagner, Hummer, Trüffel und Kaviar. Pro Portion kostet ein Gericht rund 1.166 Dollar.
  • Die Stadt Olney in England veranstaltet seit 1445 zur Feier des „Pancake Day“ jedes Jahr ein Pfannkuchenrennen
  • Der Rekord für den höchsten Pancake-Wurf der Welt beträgt umgerechnet rund 9,45 Meter.
  • Der Rekord für die meisten Pancake-Wendungen innerhalb von 2 Minuten liegt bei 349.

7 Habanero Saucen - von leicht scharf bis feurig scharf

Habanero Chili für scharfe Sauce

Habanero Chilis gehören neben Jalapeno, Tabasco und Cayenne wohl zu den bekanntesten Chilisorten. Die Habanero zählt zur Pflanzenart Capsicum chinense und kommt aus der Familie der Nachtschattengewächse. Bekannt sind die lampionförmigen Habaneros zum einen für ihre außergewöhnlich hohe Schärfe und zum anderen für ihren wunderbar fruchtigen Geschmack. Geschmacklich kann man durchaus Aromen von Pfirsich und Zitrone wahrnehmen. Habaneros eignen sich perfekt, um Fleisch, Suppen oder Saucen zu würzen und dem Gericht so den nötigen Schärfegrad zu verleihen.

Der Name „Habanero“ bedeutet in etwa „aus Havanna stammend“, was der Grund dafür ist, dass häufig angenommen wird, dass die Habaneros ursprünglich aus Kuba kommen. Das ist allerdings ein Irrglaube. Zwar wurden die Habaneros dort unter anderem auch gehandelt, der Ursprung der scharfen Chilis liegt aber vermutlich auf der Halbinsel Yucatán. Nachdem die Habaneros entdeckt wurden, verbreiteten sie sich relativ schnell über den Globus. Aus diesem Grund dachte man bereits im 18. Jahrhundert, dass die Habaneros aus China stammen, weswegen sie als Capsicum chinense bezeichnet wurden.

Heute werden die meisten Habanero Chilis auf der Halbinsel Yucatán angebaut – überwiegend orange und gelbe. Die knallig roten Habaneros stammen in der Regel aus der Karibik. Neben Belize, Panama und Costa Rica bauen auch die US-Bundesstaaten Texas, Idaho und Kalifornien die scharfen Chilis an.


Ist scharfes Essen gesund?

Der in Habaneros und anderen Chilis enthaltene Wirkstoff Capsaicin ist für das Schärfegefühl verantwortlich. Zwar ist Capsaicin an und für sich geschmacklos, jedoch reizt er die Nervenenden in unserem Mund, die normalerweise Wärmeimpulse wahrnehmen. Dieses Gefühl empfinden wir dann als brennende Schärfe.

Unser Gehirn reagiert auf das Schmerzempfinden und schüttet jede Menge Endorphine (Glückshormone) aus. Diese wirken als eine Art Schmerzstiller, können aber auch bei positiven Erlebnissen ausgeschüttet werden.

Die Webseite gesundheit.de hat fünf interessante Fakten über scharfe Chilis zusammengefasst:

  • Chili feuert die Verdauung an – besonders von fettem Essen
  • Bei scharfem Essen empfängt unser Gehirn ein Schmerzsignal, sodass Glückshormone zur Schmerzlinderung ausgeschüttet werden
  • Der Wirkstoff Capsaicin (für die Schärfe verantwortlich) ist fettlöslich, sodass der scharfe Geschmack gut mit Milch und anderen Milchprodukten neutralisiert werden kann
  • Scharfe Chilis wirken antibakteriell und entzündungshemmend – und kann somit bei Rheuma und Arthrose helfen
  • Die Schärfe der Chili steckt nicht, wie oft angenommen, in den Kernen selbst sondern in der Plazenta, also dem Teil, an dem die Kerne hängen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich scharfes Essen durchaus positiv auf Verdauung und Gesundheit auswirken kann. Sollten allerdings Magenprobleme oder andere Beschwerden vorliegen, ist es ratsam, auf zu scharfes Essen zu verzichten.


Habanero Saucen – für jeden Geschmack etwas dabei

Jeder kennt Personen in seinem Umfeld, die ohne mit der Wimper zu zucken Chilischote um Chilischote verspeisen können. Bei anderen hingegen hat bereits ein Tropfen Tabasco tränende Augen und Schweißausbrüche zur Folge. Da Geschmäcker bekanntlich sehr verschieden sind – auch was den Schärfegrad angeht – haben wir von American Heritage verschiedene Habanero Saucen in unserem Sortiment, die von fruchtig-mild bis feurig-scharf reichen. So ist für jeden Geschmack etwas dabei. Nachfolgend präsentieren wir Ihnen sieben köstliche Habanero Saucen, aufsteigend sortiert nach Schärfegrad.

Übrigens: Unsere leckeren Saucen, die wir allesamt aus den USA importieren, müssen erst unseren hohen Ansprüchen gerecht werden, bevor wir diese in unser Sortiment aufnehmen.


Sriracha Aioli – Habanero Sauce für Anfänger

Sriracha Aioli - Habanero SauceDas Sriracha Aioli von Stonewall Kitchen ist zwar genau genommen gar keine Sauce, sondern, wie der Name bereits vermuten lässt, ein Aioli – dennoch schmeckt das Aioli perfekt zu Fleisch & Co. weswegen wir es auch mit in die Liste der Habanero Saucen aufnehmen.

Die landestypische Dip-Sauce aus Thailand besteht aus sonnengereiften Chilis, frischem Knoblauch, Zucker, Wasser und Salz. Geschmacklich würden wir das Aioli als pikant und leicht scharf einordnen. Rote Paprikaschoten und reines Habanero-Öl sorgen für eine feurige Würze, die aber durch die cremige, französische Mayonnaise relativ gut neutralisiert wird, sodass sich das Sriracha Aioli auch für diejenigen eignet, die sonst einen großen Bogen um scharfe Gerichte machen.

Schärfegrad: 3/10


Habanero Mango Aioli – einer unserer Bestseller mit Kultstatus

Habanero Mango AioliDas Habanero Mango Aioli von Stonewall Kitchen ist ähnlich wie das eben genannte Sriracha Aioli keine wirkliche Sauce. Dennoch haben wir es in diese Liste aufgenommen, da das leckere Habanero Aioli zu unseren absoluten Bestsellern zählt, mittlerweile wirklich Kultstatus erreicht hat und gerade durch den leicht- bis mittelscharfen Geschmack besonders gut bei unseren Kunden ankommt.

Die Basis bildet eine traditionelle Mayonnaise, die durch würzige Tomatenpaste, pikante rote Paprikaschoten und feurige Habanero Chilis verfeinert wird. Die zarte Süße von Mango und braunem Zucker verleihen dem Aioli das gewisse Etwas und mildern die feurige Schärfe der Habanero Chilis etwas ab. Unbedingt probieren!

Schärfegrad 4,5/10


Mango Fatalii Hot Sauce – süß und feurig zugleich

Mango Fatalii Hot SauceDie Mango Fatalii Hot Sauce aus dem Hause Horseshoe Brand überzeugt durch ihren süßen und zugleich feurigen Geschmack. Die exotischen Fatalii-Chilis, welche mit der Habanero Chili verwandt sind, sorgen für einen feurigen Schärfegrad. Eine süßliche Note erhält die Habanero Sauce durch fruchtige Mangos. In unseren Augen ist die Mango Fatalii Hot Sauce eine äußerst gelungene Kombination aus „scharf“ und „süß“. Besonders zu empfehlen ist die Sauce zu Hühnchen, Schweinefleisch oder zu Meeresfrüchten. Aber auch hier sind der Fantasie und den Einsatzmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Wenn Sie es eine Spur schärfer mögen, den fruchtigen Aspekt aber nicht komplett vernachlässigen wollen, dann können Sie besten Gewissens auf die Mango Fatalii Hot Sauce zurückgreifen.

Schärfegrad: 6/10


Habanero Hot Sauce – wenn es etwas schärfer sein darf

Habanero Hot SauceEbenfalls von Horseshoe Brand kommt die Habanero Hot Sauce, die wir aus den USA importieren. Ausschließlich frische, rein natürliche Zutaten werden bei der Herstellung verwendet. Die Schärfe erhält die Sauce ausnahmslos durch Habanero Chilis höchster Qualität.

Ergänzt wird der scharfe, leicht fruchtige Habanero-Geschmack (ohne diesen zu überdecken) durch Noten von Knoblauch, Mango, Zwiebel und Gewürzen. Im Fokus der Habanero Hot Sauce liegen ganz klar die scharfen Chilis, die der Sauce einen außergewöhnlichen und einzigartigen Geschmack verleihen. Wer es durchaus etwas schärfer mag, findet in der Habanero Hot Sauce womöglich seine neue Lieblingssauce. Überzeugen Sie sich doch einfach selbst!

Schärfegrad: 7,5/10


Hot BBQ Sauce – feurig-scharfer Genuss mit BBQ-Aroma

Hot BBQ Sauce mit Habanero ChilisDie Hot Barbecue Sauce von Horseshoe Brand ist eine klassische und sehr scharfe BBQ Sauce mit einer herzhaft-aromatischen Mischung aus braunem Zucker. Essig, Knoblauch, Ananas und Chipotles runden den scharfen Geschmack der Habanero Chilis optimal ab.

Im Gegensatz zu einer klassischen BBQ Sauce, bei der das rauchige Aroma ganz klar im Fokus steht, überzeugt die Hot BBQ Sauce mit ihrem feurig-scharfen Geschmack und sorgt für einen ordentlichen Schärfe-Kick. Die Sauce wird in formschönen Glasflaschen abgefüllt und eignet sich auch gut als Geschenk für jeden, der äußerst scharfen Gerichten nicht widerstehen kann. Natürlich kann man sich die Hot BBQ Sauce auch selbst schenken!

Schärfegrad: 8/10


Ghost Pepper Aioli – nur für richtige Schärfe-Fans

Ghost Pepper Aioli - sehr scharfEs ist kein Zufall, dass auf dem Etikett der Ghost Pepper Aioli von Stonewall Kitchen eine riesige, rote Chilischote abgebildet ist. Ob diese nun als Warnhinweis oder als Anreiz für richtige Schärfe-Fans steht, ist Auslegungssache. Fest steht jedoch, dass auf der Zutatenliste des Ghost Pepper Aiolis, Bhut-Jolokia-Chilis stehen. Diese zählen, wie die Habanero Chilis zur Pflanzenart Capsicum chinense und sind äußerst scharf. Bhut-Jolokia bedeutet in etwa so viel wie Geisterchili – und wenn Sie das Ghost Pepper Aioli einmal probiert haben, wissen Sie auch, dass sich das Aioli diesen Namen redlich verdient hat. Wir empfehlen das Ghost Pepper Aioli wirklich nur großen Schärfe-Fans, die auf den Geschmack der äußerst scharfen Habaneros stehen.

Schärfegrad: 9/10


XXXtra Hot Sauce – das Non plus ultra in Sachen Schärfe

XXXtra Hot Sauce - äußerst scharfWem die bisher aufgezählten scharfen Saucen und Aiolis zu mild waren, der kann sich – ganz vorsichtig – an die XXXtra Hot Sauce von Horseshoe Brand heranwagen. Die XXXtra Hot Sauce ist die schärfste Sauce aus der Horseshoe Brand Manufaktur und vereint eine feurige Mischung aus den schärfsten Chilischoten der Welt. Habaneros und Bhut Jolokia (Ghost Peppers) sorgen für eine einzigartige Schärfe, die Sie so mit Sicherheit noch nicht erlebt haben. Gerösteter Knoblauch, Zwiebeln und etwas brauner Zucker runden den Geschmack der überaus scharfen Sauce ideal ab. Sie lieben scharfe Gerichte über alles und möchten die XXXtra Hot Sauce unbedingt probieren? Nur zu, aber sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt!

Schärfegrad: 10/10

Liquid Smoke & Flüssigrauch: das Raucharoma aus der Flasche

Flüssigrauch für Raucharoma

Liquid Smoke – oder wie man ihn in Deutschland nennt – Flüssigrauch bzw. flüssiger Rauch gilt gerade in Europa unter Grill-Fans als absoluter Geheimtipp. In den USA ist das Raucharoma aus der Flasche deutlich populärer und verbreiteter als hierzulande. Doch so langsam steigt auch im europäischen Raum die Nachfrage nach Flüssigrauch. Wir möchten daher auf das Trendprodukt aus Amerika aufmerksam machen und wichtige Fragen rund um den Flüssigrauch klären. Unter anderem gehen wir kurz auf die Geschichte von Liquid Smoke ein, werfen einen Blick auf die Herstellung, geben wertvolle Tipps hinsichtlich Dosierung und Lagerung von Flüssigrauch und beantworten die Frage, ob Liquid Smoke gesundheitsschädlich ist.

Lassen Sie uns zuallererst klären, was der besagte Liquid Smoke überhaupt ist. Der flüssige Rauch ist, wenn man so will, eine kräftige und aromatische Zutat (keine Sauce!), die man beim Kochen, Braten oder Grillen verwenden kann, um dem Gericht ein rauchiges Grillaroma zu verleihen. Besonders beliebt ist der Flüssigrauch bei Fleischgerichten aller Art – er kann allerdings auch problemlos bei Fisch, Suppen und sogar zu Käse verwendet werden.


Herstellung und Ursprung von Liquid Smoke

Der Ursprung des Flüssigrauchs liegt – wie könnte es auch anders sein – in den USA. Der amerikanische Apotheker Ernest H. Wright kam im 19. Jahrhundert erstmals auf die Idee, Hickory-Holz zu verbrennen, den entstehenden Rauch abkühlen und kondensieren zu lassen und dieses Kondensat mit Wasser zu vermischen. Das Ergebnis war aus geschmacklicher Sicht überraschend gut. Mithilfe eines Chemikers wurde die eben beschriebene Methode zur Gewinnung des Flüssigrauchs weiterentwickelt und optimiert, sodass gesundheitsgefährdende Stoffe weitestgehend herausgefiltert werden. Ende des 19. Jahrhunderts, genauer gesagt im Jahre 1985, meldete der Apotheker Wright das Patent zur Herstellung des Liquid Smokes an, was gleichzeitig die Geburtsstunde für sein Produkt „Wright’s Liquid Smoke“ darstellte.

Obwohl es weltweit nur sehr wenig Hersteller von Flüssigrauch gibt, hat mit Sicherheit schon jeder ein Produkt konsumiert, in dem Liquid Smoke – meist gekennzeichnet als „Raucharoma“ – enthalten war.

Die industrielle Verwendung von Flüssigrauch ist auch schon längst keine Seltenheit mehr. Das hat mehrere Gründe. Zum einen spart die Verwendung von Liquid Smoke der Industrie Kosten und Zeit ein. Schinken und Fleisch müssen so beispielsweise nicht mehr aufwendige Räucherprozesse durchlaufen. Auch eine Räucherkammer, die für den Räuchervorgang benötigt wird, ist durch die Verwendung von Liquid Smoke nicht mehr erforderlich. Meist werden die Produkte mit dem Flüssigrauch besprüht, sodass diese ein angenehmes Raucharoma erhalten.

Zum anderen lassen sich bestimmte Produkte nur schwer bzw. gar nicht räuchern. Bestimmt haben Sie im Supermarkt schon mal zu einer Tüte Chips gegriffen, bei der der rauchige Geschmack im Vordergrund stand. Haben Sie hier mal einen Blick auf die Zutatenliste geworfen? Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit war dort „Raucharoma“ zu lesen. Aber auch die klassischen BBQ-Saucen, für die ein rauchiger Geschmack charakteristisch ist, enthalten in der Regel Raucharoma – meist in Form von Liquid Smoke.

Wie Sie sehen, kommt der Flüssigrauch (in Form von Raucharoma) schon bei einer Vielzahl an Produkten zum Einsatz und ist somit schon längst in unserer Gesellschaft angekommen, auch wenn wir ihn bisher nie wirklich wahrgenommen haben.


Ist Flüssigrauch gesundheitsschädlich?

In Zeiten von künstlichen Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern, die allesamt keinen guten Ruf genießen, stellt man sich völlig zu Recht die Frage, ob Aromen und Co. wirklich frei von Schadstoffen und unbedenklich für die eigene Gesundheit sind. Um diese Frage klären zu können, sollten wir erst einmal einen Blick auf den „echten“ Rauch werfen, der dem Fleisch auf dem Grill den typischen Rauchgeschmack verleiht. Beim Verbrennen von Holz und Kohle entstehen sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (kurz: PAK). Diese werden laut Umweltbundesamt für gesundheits- und umweltgefährdend eingestuft. Rauch ist – zumindest aus chemischer Sicht – sehr komplex und von vielen Faktoren abhängig. So spielen beispielsweise die Konzentration von Sauerstoff beim Räuchern, die Temperatur, aber auch das verwendete Holz eine entscheidende Rolle. Die beim Räuchern freigesetzten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe gelangen in der Regel ins Fleisch bzw. in das Produkt, das geräuchert oder gegrillt wird.

Bei der Herstellung von Flüssigrauch wird der, durch die Verbrennung von Holzchips oder Sägemehl, entstehende Rauch einer Reinigung unterzogen. Mithilfe von mehreren Filtern werden schädliche Stoffe (wie eben die PAK) extrahiert. Das Endprodukt, der Liquid Smoke, kann somit als weitaus weniger bedenklich als „normaler Rauch“ angesehen werden. Die Frage, ob Flüssigrauch gesundheitsschädlich ist, lässt sich nach aktuellem Stand der Wissenschaft, also mit „nein“ beantworten. Unserem Empfinden nach, kann man sogar so weit gehen und behaupten, dass die Verwendung von flüssigem Rauch deutlich gesünder ist, als der „natürliche“ Rauch, der samt gesundheitsgefährdenden Stoffen in das Fleisch übergeht.


Wo kann ich Liquid Smoke kaufen?

Obwohl sich das Raucharoma in vielen verschiedenen Produkten befindet, ist der Liquid Smoke – zumindest im Einzelhandel – gar nicht so leicht zu bekommen. Mit etwas Glück findet man den Flüssigrauch in gut sortierten Supermärkten oder Grill-Fachgeschäften. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte oder eine große Auswahl bevorzugt, bestellt den Liquid Smoke ganz bequem im Internet.

Hickory Liquid Smoke von Lazy Kettle Brand

Wir von American Heritage haben den Liquid Smoke von Lazy Kettle Brand (importiert aus den USA) in unser Sortiment aufgenommen, da wir sehr hohe Ansprüche hinsichtlich Qualität und Geschmack haben – und dieser (im Vergleich zu Produkten anderer Hersteller) unseren Anforderungen gerecht wurde. Das beginnt bei der äußerst übersichtlichen und natürlichen Zutatenliste, auf der sich lediglich Raucharoma und Wasser befinden und endet beim hervorragend authentischen und intensiven Rauchgeschmack, da bei der Herstellung ausschließlich Hickory- und Mesquite-Holz verwendet wird. Beide Holzarten beinhalten die stärksten Raucharomen und eignen sich somit perfekt für den Liquid Smoke.

Wenn Sie auf der Suche nach einem natürlichen Flüssigrauch sind, der frei von Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und weiteren Zusatzstoffen ist, gleichzeitig aber geschmacklich durch seinen intensiven Rauchgeschmack überzeugt, dann können wir Ihnen den Hickory Liquid Smoke von Lazy Kettle Brand wärmstens empfehlen. Überzeugen Sie sich doch einfach selbst!


Flüssigrauch: Verwendung und Dosierung

Der Liquid Smoke findet in der heimischen Küche verschiedene Einsatzmöglichkeiten. So kann er beispielsweise verwendet werden, um der selbstgemachten Barbecue-Sauce den nötigen, rauchigen Kick zu verleihen und sorgt so für ein authentisches Geschmackserlebnis. Achten Sie bitte unbedingt auf die Dosierung. Sie können sich an folgender Faustregel orientieren: Für einen Liter Sauce benötigen Sie in etwa einen Teelöffel vom Liquid Smoke.

Gerade in Städten ist es oftmals - aufgrund der starken Rauchentwicklung – nicht erlaubt mit Holzkohle zu grillen. Doch auch Grillfreunde, die ein Faible für den rauchigen Geschmack von Fleisch & Co. haben, können vom Flüssigrauch profitieren – und das sogar mit einem Elektrogrill. Geben Sie hierfür einfach einen Tropfen Liquid Smoke in die Marinade Ihres Fleisches. Versuchen Sie bitte die Dosierung so gering wie möglich zu halten. Sollte das gewünschte Raucharoma nicht intensiv genug sein, können Sie nachträglich immer noch was vom Flüssigrauch hinzugeben.

Unser „City-Grillen“-Tipp von Patrick Ryan, unserem Grill-Experten, der schon einige Sendungen für Kabel 1 gedreht hat, richtet sich an die alle Grill-Fans in Großstädten: Verdünnen Sie den Liquid Smoke mit etwas Wasser (im Verhältnis 1:2) und geben Sie die Mischung in eine Sprühflasche. So können Sie Fleisch im Backofen oder auf dem Elektrogrill besprühen und müssen so nicht auf die charakteristischen Raucharomen eines Holzkohlegrills verzichten.

Wichtiger Hinweis: Der Liquid Smoke ist stark konzentriert und sollte daher in keinem Fall pur konsumiert werden. Für die meisten Gerichte reicht schon ein einziger Tropfen aus, um das gewünschte Raucharoma zu erhalten.


Weitere Fragen rund um Liquid Smoke kurz beantwortet

Abschließend möchten wir einige Fragen zum Thema „Liquid Smoke“ kurz und knapp beantworten, über die wir immer wieder stolpern. Sollten die Fragen nicht hinreichend oder zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet worden sein, können Sie uns natürlich gerne kontaktieren!


Worauf muss bei der Lagerung von Flüssigrauch geachtet werden?

Sobald Sie den Liquid Smoke geöffnet haben, sollten Sie diesen an einem kühlen und trockenen Ort lagern. Am besten stellen Sie die geöffnete Flasche in den Kühlschrank. Dies ist zwar kein Muss, bei etwas wärmeren Temperaturen im Hochsommer aber absolut empfehlenswert.


 Ist Liquid Smoke für Veganer geeignet?

Diese Frage lässt sich (leider) pauschal nicht beantworten. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass tierische Fettsäuren im Flüssigrauch enthalten sind. Im Zweifel hilft hier der Blick auf die Zutatenliste. Ein natürlicher Liquid Smoke hingegen, welcher nur aus Raucharoma und Wasser besteht (wie unser Hickory Liquid Smoke von Lazy Kettle Brand) ist selbstverständlich komplett vegan und kann dementsprechend von Vegetariern und Veganern problemlos verwendet werden. Achten Sie am besten auf das Etikett und suchen Sie gezielt nach Formulierungen wie „frei von weiteren Zusätzen“.


Kann ich Lebensmittel mit Liquid Smoke räuchern?

Diese Frage lässt sich relativ einfach beantworten: nein! Liquid Smoke hat keinen konservierenden Effekt auf Lebensmittel. Beim traditionellen Räuchern wird dem Lebensmittel Wasser entzogen. Das hat zur Folge, dass das jeweilige Lebensmittel länger hält. Liquid Smoke hingegen ist ein Aroma, welches dem Lebensmittel kein Wasser entziehen kann und es somit auch nicht haltbarer machen kann.