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Stonewall Kitchen Gründer Jim Scott und Jonathan King

Die Marke Stonewall Kitchen ist für viele ein Begriff. Das amerikanische Feinkost-Unternehmen ist vielerorts bekannt für seine hochwertigen und sehr leckeren Saucen, Marmeladen, Aiolis, etc. Bis heute verkauft das Unternehmen, mit seinem Hauptsitz in Maine (USA), in über 40 Länder. Zu den bekanntesten Produkten aus dem Hause Stonewall Kitchen zählen Marmeladen, Chutneys, Gelees, Grillsaucen, Aiolis, Senf, Dessertsaucen und Pfannkuchenmischungen. Doch wer steckt hinter dem Unternehmen Stonewall Kitchen und wie hat alles angefangen? Genau diesen Fragen möchten wir auf den Grund gehen.


Stonewall Kitchen - vom örtlichen Bauernmarkt zur internationalen Größe

Wir schreiben das Jahr 1991. Alles begann mit einem Glas Marmelade, das die zukünftigen Partner Jonathan King und Jim Scott aus Blaubeeren aus dem eigenen Garten, herstellten. Nach kurzer Zeit begannen die heutigen Gründer von Stonewall Kitchen, Marmeladen für Freunde und Familienmitglieder herzustellen. Diese ermutigten die beiden, ihre selbstgemachten Marmeladen auch auf einem örtlichen Bauernmarkt zu verkaufen. Gesagt, getan. Innerhalb weniger Stunden hatten Jim Scott und Jonathan King alle Marmeladen verkauft – die Nachfrage war riesig. Von diesem Zeitpunkt an, beschlossen beide den Verkauf ihrer Marmeladen auf Bauernmärkten in ganz New-England auszuweiten. So konnten sich beide innerhalb kürzester Zeit eine treue Fangemeinde aufbauen. Nach einigen Jahren konnten Jim Scott und Jonathan King auch die ersten Erfolge bei großen Einzelhändlern verzeichnen. So wurde im Jahr 1993 beispielsweise das Unternehmen „Crate & Barrel“ auf die jungen Gründer aufmerksam und bestellte 2.500 Gläser der Orange-Cranberry-Marmelade. Es dauerte einen ganzen Monat, bis die beiden die Marmeladen hergestellt hatten. Um künftig für größere Bestellungen gewappnet zu sein, musste die Produktionskapazität erhöht werden. So kauften die beiden Stonewall Kitchen-Gründer eine alte Scheune aus dem 18. Jahrhundert in Kittery, Maine und renovierten diese. Etwas später zogen sie wieder auf ein (noch) größeres Grundstück im nahe gelegenen York (ebenfalls in Maine) um, welcher bis heute als Hauptsitz von Stonewall Kitchen gilt. Über die Jahre hinweg, entwickelten Jim Scott und Jonathan King viele neue Feinkost-Produkte und erweiterten somit stetig ihr Sortiment. Mittlerweile produziert das Unternehmen über 75.000 Gläser pro Tag und beliefert über 8.000 Einzelhandelsstandorte – allein in den USA.


Flexibilität war der Schlüssel zum Erfolg

Die Geschichte von Stonewall Kitchen klingt nach dem amerikanischen Traum – „from rags to riches“ - vom Tellerwäscher zum Millionär. Doch es war bei weitem nicht so einfach, wie es sich anhört. Gerade zu Beginn, als Stonewall Kitchen noch in den Kinderschuhen steckte, durchlebten die beiden Gründer frustrierende Zeiten. Die neu kreierten Rezepte sind beispielsweise nicht immer so ausgefallen, wie sie es geplant hatten. Auch die verschiedenen Einzelhändler sorgten in Sachen Preispolitik und unzureichender Werbung des Öfteren für Schwierigkeiten.
Jim Scott und Jonathan King lernten relativ schnell, dass Flexibilität der Schlüssel zum Erfolg ist. Gerade bei der Produktentwicklung mussten die beiden Gründer das ein oder andere Mal improvisieren.
Beispiel gefällig? Als die zwei jungen Gründer ihre Produkte noch auf den Bauernmärkten vertrieben, merkten sie relativ schnell, dass die selbstgemachte Erdbeermarmelade nicht richtig fest geworden und von ihrer Konsistenz eher flüssig war. So verkauften Jim Scott und Jonathan King das Produkt einfach als Erdbeersauce. Dies ist übrigens auch einer der Hauptgründe, warum die Etiketten bei Stonewall Kitchen von Hand beschriftet wurden. So konnte der Name des Produkts kurzfristig einfach noch geändert werden. Bis heute ziert die Handschrift von Jonathan King die Stonewall Kitchen-Etiketten – wenn auch in digitaler Form. Damals wurde noch jedes einzelne Etikett von Hand geschrieben. Jonathan King benutzte hierfür immer einen grünen Stift und schrieb damit den Produktnamen auf das cremefarbene Etikett. Wenn Sie sich die Etiketten von Stonewall Kitchen etwas genauer ansehen, merken Sie, dass sich die grüne Schrift und die cremefarbenen Etiketten bis heute durchgesetzt haben. Im Büro der beiden Stonewall Kitchen-Gründer gibt es eine große Sammlung an Original-Etiketten. Diese wurden allesamt eingescannt und digitalisiert. Aus diesen Schriften hat Stonewall Kitchen eine hauseigene Schriftart kreiert, die nicht nur bei den Etiketten neuer Produkte zum Einsatz kommt, sondern auch von der internen Designabteilung verwendet wird.


So kurios war die Produktentwicklung bei Stonewall Kitchen

Am Anfang eines Produkts steht die Produktidee – da sind wir uns bestimmt einig. Doch wussten Sie, dass bei Stonewall Kitchen in Sachen Produktentwicklung nicht immer alles ganz glatt lief? Die Gründer tüftelten an einer neuen Rezeptur für ein herzhaftes Zwiebelkompott. Durch ein Versehen fügten Jim Scott und Jonathan King dem Kompott Zucker hinzu. Das Ergebnis? Das Roasted Garlic Onion Jam – so wie wir es heute kennen. Übrigens zählt das Roasted Garlic Onion Jam bis heute zu den beliebtesten Artikeln aus dem gesamten Stonewall Kitchen Sortiment und wurde auf der Fancy Food Show in New York sogar ausgezeichnet.
Gerade in den ersten Jahren von Stonewall Kitchen mussten die beiden Gründer lernen, mit der aktuellen Situation umzugehen und sich irgendwie damit zu arrangieren. Große Gewinne hatte das Unternehmen noch nicht erzielt, also initiierten Jim Scott und Jonathan King kurzerhand Tauschgeschäfte auf den örtlichen Bauernmärkten. Sie tauschten ihre selbstgemachten Marmeladen und Marinaden gegen Kisten mit frischem Obst und Gemüse, die am Ende des Tages unverkauft blieben. Aus den „ertauschten“ Waren entwickelten die beiden schließlich neue Produkte. Zurückblickend kann man also sagen, dass die neu geschaffenen Produkte ein Ergebnis dessen waren, was sie auf dem Markt aushandeln konnten.
Auch im Anschluss nutzten Jim Scott und Jonathan King jede Reise, um neue Zutaten zu entdecken und zu probieren. Die Entwicklung neuer Produkte war also zu einem großen Teil von den Reisen und Erfahrungen der beiden Stonewall Kitchen-Gründer abhängig.


Die Meilensteine von Stonewall Kitchen

  • 1991 – die Geburtsstunde von Stonewall Kitchen auf dem Bauernmarkt in Portsmouth, New Hampshire
  • 1993 – die Großbestellung von „Crate & Barrel“ bringt die Gründer ins Schwitzen
  • 1995 – Stonewall Kitchen erhält die Auszeichnung „Best in Show“
  • 1998 – Der erste Stonewall Kitchen Katalog wird verschickt
  • 2000 – Stonewall Kitchen zieht endgültig nach York, Maine
  • 2006 – Stonewall Kitchen gründet eine eigene Kochschule
  • 2013 – Der Astronaut Chris Cassidy nimmt die Wild Maine Blueberry Jam von Stonewall Kitchen (die extra in einem weltraumtauglichen Behälter gefüllt wurde) mit ins Weltall
  • 2016 – Stonewall Kitchen feiert seinen 25. Geburtstag
  • 2018 – Stonewall Kitchen übernimmt das Unternehmen Tillenfarms und stimmt einer Lizenzvereinbarung mit Legal Sea Foods zu


Stonewall Kitchen in Deutschland

Wir von American Heritage freuen uns riesig, ein kleiner Teil dieser beeindruckenden Geschichte von Stonewall Kitchen und dem eindrucksvollen Werdegang des Feinkost-Unternehmens zu sein. Bereits seit dem Jahr 2005 importieren wir exklusiv die leckeren Feinkost-Produkte von Stonewall Kitchen aus den USA und beliefern bis heute zahlreiche Händler und Endkunden in Deutschland, Österreich, der Schweiz und in weitere europäische Länder. So tragen auch wir einen Teil dazu bei, die Marke Stonewall Kitchen in Deutschland und Europa bekannter zu machen. Darüber hinaus sind wir sehr stolz, dass wir unseren Kunden die Saucen, Aiolis, Marmeladen, etc. aus dem Hause Stonewall Kitchen zur Verfügung stellen können und diese sich somit auch selbst ein Bild von der hochwertigen Qualität und dem ausgezeichneten Geschmack der Produkte machen können.

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Mac and Cheese Rezept amerikanisch

Mac and Cheese oder die Kurzform Mac n Cheese ist ein beliebtes und bekanntes Rezept aus den USA. Doch stammt das Mac and Cheese Rezept wirklich aus den USA? Dieser Frage möchten wir in diesem Beitrag auf den Grund gehen. Neben einem kurzen Einblick in die Geschichte präsentieren wir Ihnen ein köstliches, amerikanisches Mac and Cheese Rezept, das Sie unbedingt probieren müssen. Zum Abschluss haben wir für Sie noch einige, interessante – wenn auch teilweise kuriose – Fakten zusammengestellt.


Woher kommt Mac and Cheese – ein Blick in die Vergangenheit

Den Ursprung des Mac and Cheese Gerichts liegt – wie könnte es auch anders sein – in (Süd-)Italien. In einem italienischen Kochbuch, dem „Liber de Coquina“, welches zu den ältesten Kochbüchern aus dem Mittelalter zählt, ist bereits im 14. Jahrhundert von einem Nudelgericht mit Käse die Rede. Das Rezept, das noch auf Latein geschrieben wurde, könnte daher als Geburtsstunde von Mac and Cheese angesehen werden. Laut Rezept mussten Lasagne-Blätter aus fermentiertem Teig in etwa 5 cm große Quadrate geschnitten werden. Diese wurden im Wasser gekocht und anschließend mit geriebenem Parmesan überbacken.
Der Legende nach, hatte der damalige Präsident Thomas Jefferson, nach seinem Aufenthalt in Italien, die klassischen, amerikanischen Makkaroni und Käse im Gepäck, als er nach Virgina zurückkehrte. Darüber hinaus erwarb er in Italien eine Nudelmaschine, die er ebenfalls in die USA mitbrachte. Nach dem Tod von Thomas Jefferson's Frau wurde seine Tochter Mary Randolph zur Haushälterin ernannt. Sie veröffentlichte im Jahr 1824 das Kochbuch „The Virgina Housewife“, in dem ein Rezept namens „Makkaroni und Käse“ zu finden war. Das Rezept von Mary Randolph bestand aus drei Zutaten: Makkaroni, Käse und Butter, die allesamt zusammen geschichtet und im heißen Ofen gebacken wurden. Laut der Historikerin Karen Hess zählte das Kochbuch zu den einflussreichsten Kochbüchern des 19. Jahrhunderts. In vielen Geschichten wird Mary Randolph deshalb bis heute die Erfindung des Rezepts „Mac and Cheese“ zugeschrieben – obgleich der Ursprung des amerikanischen Klassikers wohl im Süden Italiens lag.
Bis heute gilt das Gericht „Mac and Cheese“ als fester Bestandteil der amerikanischen Alltagsküche und gehört in vielen Diners zum Standardangebot. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Variationen und Rezepte, die sich im Laufe der Zeit regional unterschiedlich entwickelt haben.


Mac and Cheese Rezept – amerikanisch und lecker

Das Gericht Mac and Cheese zählt zu den absoluten Lieblingsgerichten der meisten Amerikaner. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Makkaroni in cremiger Käsesauce kinderleicht zubereiten und so ein authentisches Stückchen Amerika auf Ihren Teller zaubern können.
Das amerikanische Rezept von Mac and Cheese können Sie in vier einfachen Arbeitsschritten ganz einfach nach kochen. Für 6 Personen benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 500 g Nudeln
  • 75 g Butter
  • 75 g Mehl
  • 700 ml Milch
  • 250 g Cheddar
  • 75 g Parmesan
  • Salz und Pfeffer

Arbeitsschritt #1 – Kochen der Makkaroni

Geben Sie die Makkaroni in kochendes Salzwasser und lassen Sie diese solange garen, bis sie bissfest sind. Anschließend gießen Sie die Nudeln mit einem Sieb ab. Nun können Sie die Makkaroni in eine flache Auflaufform geben.


Arbeitsschritt #2 – Butter erhitzen und anschwitzen

Nachdem Sie die Makkaroni gekocht und in die Auflaufform gegeben haben, geben Sie 75 g Butter in einen Topf und erhitzen diesen, bis die Butter flüssig ist. Nehmen Sie nun das Mehl und rühren Sie dieses bei schwacher Hitze unter die flüssige Butter. Schwitzen Sie nun das Mehl an, indem Sie die Mischung aus Butter und Mehl solange umrühren, bis die Mehlschwitze Blasen wirft. Das dauert in der Regel etwa zwei Minuten.


Arbeitsschritt #3 – Käsesauce für Mac and Cheese

Wenn die Mehlschwitze fertig ist, können Sie den Topf vom Herd nehmen. Geben Sie nun vorsichtig die Milch hinzu, während Sie mit einem Schneebesen den Inhalt des Topfs weiter verrühren. Wenn Sie die ganze Milch in den Topf gegeben haben und die Sauce schön sämig ist, stellen Sie den Topf wieder auf den Herd und rühren solange weiter, bis die Sauce andickt. Nun können Sie die Temperatur vom Herd herunterschalten – damit die Sauce nicht anbrennt. Geben Sie nun etwa zwei Drittel (in unserem Fall knapp 170 g) vom Cheddar Käse in die Sauce. Rühren Sie solange weiter, bis der Käse vollständig zerlaufen ist.


Arbeitsschritt #4 – Ab in den Ofen

Im vierten und letzten Schritt, kommt das Mac and Cheese Gericht in den Ofen. Diesen sollten Sie (idealerweise schon im Voraus) auf 200 °C vorheizen. Geben Sie nun die Käse-Sauce über die Makkaroni (in der Auflaufform). Würzen Sie die Käse-Makkaroni noch mit etwas Salz und Pfeffer und heben Sie die Nudeln noch einmal gut durch, damit sie sich gut mit der Käse-Sauce vermischt. Bevor die Mac and Cheese ihren Weg in den Ofen finden, bestreuen Sie die Käse-Makkaroni noch mit dem restlichen Cheddar-Käse und 75 g Parmesan. Die Auflaufform kommt nun für rund 5 Minuten in den Backofen. Die Mac and Cheese sind fertig, wenn der Käse oben goldbraun ist und leicht blubbert.
Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit – lassen Sie sich die amerikanischen Mac and Cheese schmecken!


6 Fakten über Mac and Cheese, die Sie garantiert nicht kennen

Dass ein solch beliebtes Gericht in den USA einen eigenen Feiertag hat – nämlich den „National Mac and Cheese Day“ am 14. Juli – überrascht Sie wahrscheinlich kaum. Doch es gibt noch viele weitere Fakten (teilweise wirklich sehr kuriose) über das beliebte Mac and Cheese Gericht aus den USA.

  • Crayola (ein amerikanischer Hersteller für Bunt- und Wachsmalstifte) hat seit 1993 einen Wachsmalstift mit der Farbe „Macaroni and Cheese“
  • In den USA steht Mac and Cheese auf Platz 1 unter allen Käserezepten
  • Mac and Cheese steht seit vielen Jahrzehnten auf der Liste der zehn wichtigsten „comfort foods“
  • Kein Scherz – der empfohlene Wein zu Mac and Cheese ist Burgunder
  • Es gibt zwei Restaurants in New York City (S'MAC und Supermac), die ausschließlich Mac and Cheese Gerichte auf der Speisekarte haben – es gibt allerdings auch eine Gourmet-Variante des Gerichts
  • Marlena Spieler und das Autorenduo Deanna Keahey und Steve Kilner haben zwei Kochbücher veröffentlicht, die ausschließlich aus Mac and Cheese Rezepten bestehen

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Pancakes und Pfannkuchen

Gibt man bei einem der gängigen Übersetzungs-Tools das Wort „pancake“ an, wird das Wort mit „Pfannkuchen“ bzw. „Eierkuchen“ übersetzt. Bedeutet dies, dass Pancakes und Pfannkuchen im Endeffekt das Gleiche sind? Oder gibt es einen Unterschied zwischen Pancakes und Pfannkuchen? Genau diesen Fragen wollen wir in unserem Beitrag auf den Grund gehen. Außerdem haben wir noch einige kuriose Fakten für Sie – rund um das Thema Pancakes – zusammengefasst!


Die Geschichte der Pfannkuchen und Pancakes

Pfannkuchen gehören zu den Speisen, die schon seit etlichen Jahren von den verschiedensten Kulturen zubereitet werden. So lässt sich die Herkunft der Pfannkuchen leider nicht mehr zweifelsfrei nachweisen. Fest steht jedoch, dass bereits bei den alten Römern gewürzte Eiergerichte auf den Tisch kamen, die den Pfannkuchen sehr nahe kommen. In der Zutatenliste wurde jedoch auf Mehl verzichtet.

Ein weiterer möglicher Ursprung des Pfannkuchens, könnte das frühere Fladenbrot sein, das ähnlich wie der Pfannkuchen sehr flach zubereitet wurde. Da der sich Pfannkuchen über viele Jahre hinweg entwickelt hat und dieser höchstwahrscheinlich von verschiedenen Kulturen und Regionen anders zubereitet und interpretiert wurde, lässt sich der genaue Ursprung der Eierspeise nicht sicher ausmachen.

Jedoch gilt es als wahrscheinlich, dass der Pfannkuchen – so wie wir ihn heute kennen – aus dem mittelalterlichen Europa stammt. Damals wurden Speisen zubereitet, die dem Omelett sehr ähnlich waren. Durch das Hinzufügen von Mehl, entstanden vermutlich die ersten Pfannkuchen.

Bis heute haben sich aus den Pfannkuchen verschiedene, regionale Variationen entwickelt, weswegen die Pfannkuchen in unterschiedlichen Teilen Deutschlands unter einen anderen Namen bekannt sind. So wird der Pfannkuchen auch häufig als Eierkuchen bezeichnet, in Österreich spricht man von Palatschinken, während in Frankreich von einem Crêpe die Rede ist. Auch Eierpuffer, Flädle oder Plinse sind weitestgehend Synonyme der bekannten Pfannkuchen.

In den USA trugen die Pfannkuchen lange Zeit die Namen „flapjack“ oder „griddle cake“. Erst Ende des 19. Jahrhunderts setzte sich der Begriff „pancake“ in Nordamerika durch, unter dem die süßliche Speise bis heute noch bekannt ist.


Pfannkuchen und Pancakes – das ist der Unterschied

Mit Pfannkuchen kann man äußerst abwechslungsreiche Gerichte zu kreieren. Die Vielfalt reicht von süßen Pfannkuchen, mit Äpfeln, Blaubeeren oder Marmelade bis hin zur deftigen Variante mit Salami, Käse oder Speck. Die eher süßen Pancakes hingegen sind in den USA (besonders in den Südstaaten) meist ein fester Bestandteil des Frühstücks. Besonders gerne isst man dort die Pancakes mit Ahornsirup und Butter. Aber auch die herzhafte Variante, mit gebratenem Speck und Würstchen, erfreut sich in den USA großer Beliebtheit.

Aber auch rein optisch unterscheiden sich Pfannkuchen und Pancakes. Während die amerikanische Variante meist kleiner, dafür aber bedeutend dicker und sehr fluffig ausfällt, sind die größeren Pfannkuchen hierzulande recht flach. Unterschiede erkennt man auch, wenn man sich die Beschaffenheit der Oberflächen etwas genauer ansieht. Während der amerikanische Pancake eine glatte, meist ebenmäßige Oberfläche besitzt und leicht goldgelb gebräunt ist, fällt die Oberfläche der Pfannkuchen deutlich rauer aus. Zudem können die in Deutschland bekannten Pfannkuchen auch knusprig braun gebacken werden.

Da der Pfannkuchen oft als Basis dient, um mit weiteren Zutaten kombiniert zu werden, ist er geschmacklich in der Regel relativ neutral. Pancakes hingegen schmecken – wenn man sie pur probiert – etwas süßer.

Die optischen und geschmacklichen Unterschiede lassen sich recht einfach erklären, wenn man einen Blick auf die Zubereitung bzw. auf die Zutatenliste von Pancakes und Pfannkuchen wirft. Zwar sind die Zutaten (Mehl, Eier, Milch und Salz) im Grundrezept gleich. Allerdings wird bei den amerikanischen Pancakes noch etwas Backpulver beigemischt. Das hat zur Folge, dass sich während des Backens kleine Bläschen bilden. Diese wiederum verleihen dem Pancake seine bekannte „Fluffigkeit“.

Ein weiterer, wichtiger Unterschied ist das Verhältnis der Zutaten. Bereits geklärt haben wir, dass die Grundzutaten soweit identisch sind – nicht aber die jeweilige Menge. So besitzt der Teig des Pfannkuchens einen höheren Eier- und Milchanteil. Das hat zur Folge, dass der Pfannkuchen deutlich schwerer und nicht so luftig ist, wie sein amerikanisches Pendant. Durch den höheren Eier- und Milchanteil verteilt sich der (im Vergleich flüssigere) Teig in der Pfanne wesentlich leichter. Der etwas zähere und dickflüssigere Teig der Pancakes behält im Großen und Ganzen seine ursprüngliche Form bei.

Auch bei der Zubereitung von Pancakes und Pfannkuchen lassen sich Unterschiede erkennen. Während der Pfannkuchen (zumindest bei der deftigen Variante) mit Butter oder Butterschmalz gebraten wird, verwendet man beim Pancake lediglich ein wenig Öl zum Ausbacken.


Amerikanische Pancakes – unsere Empfehlung

Wenn Sie die amerikanischen Pancakes einmal probieren möchten, können wir Ihnen die verschiedenen Backmischungen von Stonewall Kitchen empfehlen:


6 kuriose Fakten über Pancakes, die Sie garantiert noch nicht kennen

  • Am 26. September ist „National Pancake Day“ und am 28. Januar findet jährlich der „National Blueberry Pancake Day“ statt.
  • Der größte Pancake, der je hergestellt wurde (im Jahr 1994), hatte einen Durchmesser von 15 Metern, wog rund 3 Tonnen und hatte schätzungsweise über 2 Millionen Kalorien.
  • Die wohl teuersten Pancakes der Welt werden im Fünf-Sterne-Restaurant des Radisson Blu Edwardian Hotels hergestellt. Die Pancakes enthalten rosafarbenen Dom Perignon Champagner, Hummer, Trüffel und Kaviar. Pro Portion kostet ein Gericht rund 1.166 Dollar.
  • Die Stadt Olney in England veranstaltet seit 1445 zur Feier des „Pancake Day“ jedes Jahr ein Pfannkuchenrennen
  • Der Rekord für den höchsten Pancake-Wurf der Welt beträgt umgerechnet rund 9,45 Meter.
  • Der Rekord für die meisten Pancake-Wendungen innerhalb von 2 Minuten liegt bei 349.
Kommentare | Posted in Kulinarisches By Tobias Straka

Habanero Chili für scharfe Sauce

Habanero Chilis gehören neben Jalapeno, Tabasco und Cayenne wohl zu den bekanntesten Chilisorten. Die Habanero zählt zur Pflanzenart Capsicum chinense und kommt aus der Familie der Nachtschattengewächse. Bekannt sind die lampionförmigen Habaneros zum einen für ihre außergewöhnlich hohe Schärfe und zum anderen für ihren wunderbar fruchtigen Geschmack. Geschmacklich kann man durchaus Aromen von Pfirsich und Zitrone wahrnehmen. Habaneros eignen sich perfekt, um Fleisch, Suppen oder Saucen zu würzen und dem Gericht so den nötigen Schärfegrad zu verleihen.

Der Name „Habanero“ bedeutet in etwa „aus Havanna stammend“, was der Grund dafür ist, dass häufig angenommen wird, dass die Habaneros ursprünglich aus Kuba kommen. Das ist allerdings ein Irrglaube. Zwar wurden die Habaneros dort unter anderem auch gehandelt, der Ursprung der scharfen Chilis liegt aber vermutlich auf der Halbinsel Yucatán. Nachdem die Habaneros entdeckt wurden, verbreiteten sie sich relativ schnell über den Globus. Aus diesem Grund dachte man bereits im 18. Jahrhundert, dass die Habaneros aus China stammen, weswegen sie als Capsicum chinense bezeichnet wurden.

Heute werden die meisten Habanero Chilis auf der Halbinsel Yucatán angebaut – überwiegend orange und gelbe. Die knallig roten Habaneros stammen in der Regel aus der Karibik. Neben Belize, Panama und Costa Rica bauen auch die US-Bundesstaaten Texas, Idaho und Kalifornien die scharfen Chilis an.


Ist scharfes Essen gesund?

Der in Habaneros und anderen Chilis enthaltene Wirkstoff Capsaicin ist für das Schärfegefühl verantwortlich. Zwar ist Capsaicin an und für sich geschmacklos, jedoch reizt er die Nervenenden in unserem Mund, die normalerweise Wärmeimpulse wahrnehmen. Dieses Gefühl empfinden wir dann als brennende Schärfe.

Unser Gehirn reagiert auf das Schmerzempfinden und schüttet jede Menge Endorphine (Glückshormone) aus. Diese wirken als eine Art Schmerzstiller, können aber auch bei positiven Erlebnissen ausgeschüttet werden.

Die Webseite gesundheit.de hat fünf interessante Fakten über scharfe Chilis zusammengefasst:

  • Chili feuert die Verdauung an – besonders von fettem Essen
  • Bei scharfem Essen empfängt unser Gehirn ein Schmerzsignal, sodass Glückshormone zur Schmerzlinderung ausgeschüttet werden
  • Der Wirkstoff Capsaicin (für die Schärfe verantwortlich) ist fettlöslich, sodass der scharfe Geschmack gut mit Milch und anderen Milchprodukten neutralisiert werden kann
  • Scharfe Chilis wirken antibakteriell und entzündungshemmend – und kann somit bei Rheuma und Arthrose helfen
  • Die Schärfe der Chili steckt nicht, wie oft angenommen, in den Kernen selbst sondern in der Plazenta, also dem Teil, an dem die Kerne hängen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich scharfes Essen durchaus positiv auf Verdauung und Gesundheit auswirken kann. Sollten allerdings Magenprobleme oder andere Beschwerden vorliegen, ist es ratsam, auf zu scharfes Essen zu verzichten.


Habanero Saucen – für jeden Geschmack etwas dabei

Jeder kennt Personen in seinem Umfeld, die ohne mit der Wimper zu zucken Chilischote um Chilischote verspeisen können. Bei anderen hingegen hat bereits ein Tropfen Tabasco tränende Augen und Schweißausbrüche zur Folge. Da Geschmäcker bekanntlich sehr verschieden sind – auch was den Schärfegrad angeht – haben wir von American Heritage verschiedene Habanero Saucen in unserem Sortiment, die von fruchtig-mild bis feurig-scharf reichen. So ist für jeden Geschmack etwas dabei. Nachfolgend präsentieren wir Ihnen sieben köstliche Habanero Saucen, aufsteigend sortiert nach Schärfegrad.

Übrigens: Unsere leckeren Saucen, die wir allesamt aus den USA importieren, müssen erst unseren hohen Ansprüchen gerecht werden, bevor wir diese in unser Sortiment aufnehmen.


Sriracha Aioli – Habanero Sauce für Anfänger


Sriracha Aioli - Habanero SauceDas Sriracha Aioli von Stonewall Kitchen ist zwar genau genommen gar keine Sauce, sondern, wie der Name bereits vermuten lässt, ein Aioli – dennoch schmeckt das Aioli perfekt zu Fleisch & Co. weswegen wir es auch mit in die Liste der Habanero Saucen aufnehmen.

Die landestypische Dip-Sauce aus Thailand besteht aus sonnengereiften Chilis, frischem Knoblauch, Zucker, Wasser und Salz. Geschmacklich würden wir das Aioli als pikant und leicht scharf einordnen. Rote Paprikaschoten und reines Habanero-Öl sorgen für eine feurige Würze, die aber durch die cremige, französische Mayonnaise relativ gut neutralisiert wird, sodass sich das Sriracha Aioli auch für diejenigen eignet, die sonst einen großen Bogen um scharfe Gerichte machen.

Schärfegrad: 3/10


Habanero Mango Aioli – einer unserer Bestseller mit Kultstatus


Habanero Mango AioliDas Habanero Mango Aioli von Stonewall Kitchen ist ähnlich wie das eben genannte Sriracha Aioli keine wirkliche Sauce. Dennoch haben wir es in diese Liste aufgenommen, da das leckere Habanero Aioli zu unseren absoluten Bestsellern zählt, mittlerweile wirklich Kultstatus erreicht hat und gerade durch den leicht- bis mittelscharfen Geschmack besonders gut bei unseren Kunden ankommt.

Die Basis bildet eine traditionelle Mayonnaise, die durch würzige Tomatenpaste, pikante rote Paprikaschoten und feurige Habanero Chilis verfeinert wird. Die zarte Süße von Mango und braunem Zucker verleihen dem Aioli das gewisse Etwas und mildern die feurige Schärfe der Habanero Chilis etwas ab. Unbedingt probieren!

Schärfegrad 4,5/10


Mango Fatalii Hot Sauce – süß und feurig zugleich


Mango Fatalii Hot SauceDie Mango Fatalii Hot Sauce aus dem Hause Horseshoe Brand überzeugt durch ihren süßen und zugleich feurigen Geschmack. Die exotischen Fatalii-Chilis, welche mit der Habanero Chili verwandt sind, sorgen für einen feurigen Schärfegrad. Eine süßliche Note erhält die Habanero Sauce durch fruchtige Mangos. In unseren Augen ist die Mango Fatalii Hot Sauce eine äußerst gelungene Kombination aus „scharf“ und „süß“. Besonders zu empfehlen ist die Sauce zu Hühnchen, Schweinefleisch oder zu Meeresfrüchten. Aber auch hier sind der Fantasie und den Einsatzmöglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Wenn Sie es eine Spur schärfer mögen, den fruchtigen Aspekt aber nicht komplett vernachlässigen wollen, dann können Sie besten Gewissens auf die Mango Fatalii Hot Sauce zurückgreifen.

Schärfegrad: 6/10


Habanero Hot Sauce – wenn es etwas schärfer sein darf


Habanero Hot SauceEbenfalls von Horseshoe Brand kommt die Habanero Hot Sauce, die wir aus den USA importieren. Ausschließlich frische, rein natürliche Zutaten werden bei der Herstellung verwendet. Die Schärfe erhält die Sauce ausnahmslos durch Habanero Chilis höchster Qualität.

Ergänzt wird der scharfe, leicht fruchtige Habanero-Geschmack (ohne diesen zu überdecken) durch Noten von Knoblauch, Mango, Zwiebel und Gewürzen. Im Fokus der Habanero Hot Sauce liegen ganz klar die scharfen Chilis, die der Sauce einen außergewöhnlichen und einzigartigen Geschmack verleihen. Wer es durchaus etwas schärfer mag, findet in der Habanero Hot Sauce womöglich seine neue Lieblingssauce. Überzeugen Sie sich doch einfach selbst!

Schärfegrad: 7,5/10


Hot BBQ Sauce – feurig-scharfer Genuss mit BBQ-Aroma


Hot BBQ Sauce mit Habanero ChilisDie Hot Barbecue Sauce von Horseshoe Brand ist eine klassische und sehr scharfe BBQ Sauce mit einer herzhaft-aromatischen Mischung aus braunem Zucker. Essig, Knoblauch, Ananas und Chipotles runden den scharfen Geschmack der Habanero Chilis optimal ab.

Im Gegensatz zu einer klassischen BBQ Sauce, bei der das rauchige Aroma ganz klar im Fokus steht, überzeugt die Hot BBQ Sauce mit ihrem feurig-scharfen Geschmack und sorgt für einen ordentlichen Schärfe-Kick. Die Sauce wird in formschönen Glasflaschen abgefüllt und eignet sich auch gut als Geschenk für jeden, der äußerst scharfen Gerichten nicht widerstehen kann. Natürlich kann man sich die Hot BBQ Sauce auch selbst schenken!

Schärfegrad: 8/10


Ghost Pepper Aioli – nur für richtige Schärfe-Fans


Ghost Pepper Aioli - sehr scharfEs ist kein Zufall, dass auf dem Etikett der Ghost Pepper Aioli von Stonewall Kitchen eine riesige, rote Chilischote abgebildet ist. Ob diese nun als Warnhinweis oder als Anreiz für richtige Schärfe-Fans steht, ist Auslegungssache. Fest steht jedoch, dass auf der Zutatenliste des Ghost Pepper Aiolis, Bhut-Jolokia-Chilis stehen. Diese zählen, wie die Habanero Chilis zur Pflanzenart Capsicum chinense und sind äußerst scharf. Bhut-Jolokia bedeutet in etwa so viel wie Geisterchili – und wenn Sie das Ghost Pepper Aioli einmal probiert haben, wissen Sie auch, dass sich das Aioli diesen Namen redlich verdient hat. Wir empfehlen das Ghost Pepper Aioli wirklich nur großen Schärfe-Fans, die auf den Geschmack der äußerst scharfen Habaneros stehen.

Schärfegrad: 9/10


XXXtra Hot Sauce – das Non plus ultra in Sachen Schärfe


XXXtra Hot Sauce - äußerst scharfWem die bisher aufgezählten scharfen Saucen und Aiolis zu mild waren, der kann sich – ganz vorsichtig – an die XXXtra Hot Sauce von Horseshoe Brand heranwagen. Die XXXtra Hot Sauce ist die schärfste Sauce aus der Horseshoe Brand Manufaktur und vereint eine feurige Mischung aus den schärfsten Chilischoten der Welt. Habaneros und Bhut Jolokia (Ghost Peppers) sorgen für eine einzigartige Schärfe, die Sie so mit Sicherheit noch nicht erlebt haben. Gerösteter Knoblauch, Zwiebeln und etwas brauner Zucker runden den Geschmack der überaus scharfen Sauce ideal ab. Sie lieben scharfe Gerichte über alles und möchten die XXXtra Hot Sauce unbedingt probieren? Nur zu, aber sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt!

Schärfegrad: 10/10

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Flüssigrauch für Raucharoma

Liquid Smoke – oder wie man ihn in Deutschland nennt – Flüssigrauch bzw. flüssiger Rauch gilt gerade in Europa unter Grill-Fans als absoluter Geheimtipp. In den USA ist das Raucharoma aus der Flasche deutlich populärer und verbreiteter als hierzulande. Doch so langsam steigt auch im europäischen Raum die Nachfrage nach Flüssigrauch. Wir möchten daher auf das Trendprodukt aus Amerika aufmerksam machen und wichtige Fragen rund um den Flüssigrauch klären. Unter anderem gehen wir kurz auf die Geschichte von Liquid Smoke ein, werfen einen Blick auf die Herstellung, geben wertvolle Tipps hinsichtlich Dosierung und Lagerung von Flüssigrauch und beantworten die Frage, ob Liquid Smoke gesundheitsschädlich ist.

Lassen Sie uns zuallererst klären, was der besagte Liquid Smoke überhaupt ist. Der flüssige Rauch ist, wenn man so will, eine kräftige und aromatische Zutat (keine Sauce!), die man beim Kochen, Braten oder Grillen verwenden kann, um dem Gericht ein rauchiges Grillaroma zu verleihen. Besonders beliebt ist der Flüssigrauch bei Fleischgerichten aller Art – er kann allerdings auch problemlos bei Fisch, Suppen und sogar zu Käse verwendet werden.


Herstellung und Ursprung von Liquid Smoke

Der Ursprung des Flüssigrauchs liegt – wie könnte es auch anders sein – in den USA. Der amerikanische Apotheker Ernest H. Wright kam im 19. Jahrhundert erstmals auf die Idee, Hickory-Holz zu verbrennen, den entstehenden Rauch abkühlen und kondensieren zu lassen und dieses Kondensat mit Wasser zu vermischen. Das Ergebnis war aus geschmacklicher Sicht überraschend gut. Mithilfe eines Chemikers wurde die eben beschriebene Methode zur Gewinnung des Flüssigrauchs weiterentwickelt und optimiert, sodass gesundheitsgefährdende Stoffe weitestgehend herausgefiltert werden. Ende des 19. Jahrhunderts, genauer gesagt im Jahre 1985, meldete der Apotheker Wright das Patent zur Herstellung des Liquid Smokes an, was gleichzeitig die Geburtsstunde für sein Produkt „Wright’s Liquid Smoke“ darstellte.

Obwohl es weltweit nur sehr wenig Hersteller von Flüssigrauch gibt, hat mit Sicherheit schon jeder ein Produkt konsumiert, in dem Liquid Smoke – meist gekennzeichnet als „Raucharoma“ – enthalten war.

Die industrielle Verwendung von Flüssigrauch ist auch schon längst keine Seltenheit mehr. Das hat mehrere Gründe. Zum einen spart die Verwendung von Liquid Smoke der Industrie Kosten und Zeit ein. Schinken und Fleisch müssen so beispielsweise nicht mehr aufwendige Räucherprozesse durchlaufen. Auch eine Räucherkammer, die für den Räuchervorgang benötigt wird, ist durch die Verwendung von Liquid Smoke nicht mehr erforderlich. Meist werden die Produkte mit dem Flüssigrauch besprüht, sodass diese ein angenehmes Raucharoma erhalten.

Zum anderen lassen sich bestimmte Produkte nur schwer bzw. gar nicht räuchern. Bestimmt haben Sie im Supermarkt schon mal zu einer Tüte Chips gegriffen, bei der der rauchige Geschmack im Vordergrund stand. Haben Sie hier mal einen Blick auf die Zutatenliste geworfen? Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit war dort „Raucharoma“ zu lesen. Aber auch die klassischen BBQ-Saucen, für die ein rauchiger Geschmack charakteristisch ist, enthalten in der Regel Raucharoma – meist in Form von Liquid Smoke.

Wie Sie sehen, kommt der Flüssigrauch (in Form von Raucharoma) schon bei einer Vielzahl an Produkten zum Einsatz und ist somit schon längst in unserer Gesellschaft angekommen, auch wenn wir ihn bisher nie wirklich wahrgenommen haben.


Ist Flüssigrauch gesundheitsschädlich?

In Zeiten von künstlichen Zusatzstoffen und Geschmacksverstärkern, die allesamt keinen guten Ruf genießen, stellt man sich völlig zu Recht die Frage, ob Aromen und Co. wirklich frei von Schadstoffen und unbedenklich für die eigene Gesundheit sind. Um diese Frage klären zu können, sollten wir erst einmal einen Blick auf den „echten“ Rauch werfen, der dem Fleisch auf dem Grill den typischen Rauchgeschmack verleiht. Beim Verbrennen von Holz und Kohle entstehen sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (kurz: PAK). Diese werden laut Umweltbundesamt für gesundheits- und umweltgefährdend eingestuft. Rauch ist – zumindest aus chemischer Sicht – sehr komplex und von vielen Faktoren abhängig. So spielen beispielsweise die Konzentration von Sauerstoff beim Räuchern, die Temperatur, aber auch das verwendete Holz eine entscheidende Rolle. Die beim Räuchern freigesetzten polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe gelangen in der Regel ins Fleisch bzw. in das Produkt, das geräuchert oder gegrillt wird.

Bei der Herstellung von Flüssigrauch wird der, durch die Verbrennung von Holzchips oder Sägemehl, entstehende Rauch einer Reinigung unterzogen. Mithilfe von mehreren Filtern werden schädliche Stoffe (wie eben die PAK) extrahiert. Das Endprodukt, der Liquid Smoke, kann somit als weitaus weniger bedenklich als „normaler Rauch“ angesehen werden. Die Frage, ob Flüssigrauch gesundheitsschädlich ist, lässt sich nach aktuellem Stand der Wissenschaft, also mit „nein“ beantworten. Unserem Empfinden nach, kann man sogar so weit gehen und behaupten, dass die Verwendung von flüssigem Rauch deutlich gesünder ist, als der „natürliche“ Rauch, der samt gesundheitsgefährdenden Stoffen in das Fleisch übergeht.


Wo kann ich Liquid Smoke kaufen?

Obwohl sich das Raucharoma in vielen verschiedenen Produkten befindet, ist der Liquid Smoke – zumindest im Einzelhandel – gar nicht so leicht zu bekommen. Mit etwas Glück findet man den Flüssigrauch in gut sortierten Supermärkten oder Grill-Fachgeschäften. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte oder eine große Auswahl bevorzugt, bestellt den Liquid Smoke ganz bequem im Internet.

Hickory Liquid Smoke von Lazy Kettle Brand

Wir von American Heritage haben den Liquid Smoke von Lazy Kettle Brand (importiert aus den USA) in unser Sortiment aufgenommen, da wir sehr hohe Ansprüche hinsichtlich Qualität und Geschmack haben – und dieser (im Vergleich zu Produkten anderer Hersteller) unseren Anforderungen gerecht wurde. Das beginnt bei der äußerst übersichtlichen und natürlichen Zutatenliste, auf der sich lediglich Raucharoma und Wasser befinden und endet beim hervorragend authentischen und intensiven Rauchgeschmack, da bei der Herstellung ausschließlich Hickory- und Mesquite-Holz verwendet wird. Beide Holzarten beinhalten die stärksten Raucharomen und eignen sich somit perfekt für den Liquid Smoke.

Wenn Sie auf der Suche nach einem natürlichen Flüssigrauch sind, der frei von Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und weiteren Zusatzstoffen ist, gleichzeitig aber geschmacklich durch seinen intensiven Rauchgeschmack überzeugt, dann können wir Ihnen den Hickory Liquid Smoke von Lazy Kettle Brand wärmstens empfehlen. Überzeugen Sie sich doch einfach selbst!


Flüssigrauch: Verwendung und Dosierung

Der Liquid Smoke findet in der heimischen Küche verschiedene Einsatzmöglichkeiten. So kann er beispielsweise verwendet werden, um der selbstgemachten Barbecue-Sauce den nötigen, rauchigen Kick zu verleihen und sorgt so für ein authentisches Geschmackserlebnis. Achten Sie bitte unbedingt auf die Dosierung. Sie können sich an folgender Faustregel orientieren: Für einen Liter Sauce benötigen Sie in etwa einen Teelöffel vom Liquid Smoke.

Gerade in Städten ist es oftmals - aufgrund der starken Rauchentwicklung – nicht erlaubt mit Holzkohle zu grillen. Doch auch Grillfreunde, die ein Faible für den rauchigen Geschmack von Fleisch & Co. haben, können vom Flüssigrauch profitieren – und das sogar mit einem Elektrogrill. Geben Sie hierfür einfach einen Tropfen Liquid Smoke in die Marinade Ihres Fleisches. Versuchen Sie bitte die Dosierung so gering wie möglich zu halten. Sollte das gewünschte Raucharoma nicht intensiv genug sein, können Sie nachträglich immer noch was vom Flüssigrauch hinzugeben.

Unser „City-Grillen“-Tipp von Patrick Ryan, unserem Grill-Experten, der schon einige Sendungen für Kabel 1 gedreht hat, richtet sich an die alle Grill-Fans in Großstädten: Verdünnen Sie den Liquid Smoke mit etwas Wasser (im Verhältnis 1:2) und geben Sie die Mischung in eine Sprühflasche. So können Sie Fleisch im Backofen oder auf dem Elektrogrill besprühen und müssen so nicht auf die charakteristischen Raucharomen eines Holzkohlegrills verzichten.

Wichtiger Hinweis: Der Liquid Smoke ist stark konzentriert und sollte daher in keinem Fall pur konsumiert werden. Für die meisten Gerichte reicht schon ein einziger Tropfen aus, um das gewünschte Raucharoma zu erhalten.


Weitere Fragen rund um Liquid Smoke kurz beantwortet

Abschließend möchten wir einige Fragen zum Thema „Liquid Smoke“ kurz und knapp beantworten, über die wir immer wieder stolpern. Sollten die Fragen nicht hinreichend oder zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet worden sein, können Sie uns natürlich gerne kontaktieren!


Worauf muss bei der Lagerung von Flüssigrauch geachtet werden?

Sobald Sie den Liquid Smoke geöffnet haben, sollten Sie diesen an einem kühlen und trockenen Ort lagern. Am besten stellen Sie die geöffnete Flasche in den Kühlschrank. Dies ist zwar kein Muss, bei etwas wärmeren Temperaturen im Hochsommer aber absolut empfehlenswert.


 Ist Liquid Smoke für Veganer geeignet?

Diese Frage lässt sich (leider) pauschal nicht beantworten. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass tierische Fettsäuren im Flüssigrauch enthalten sind. Im Zweifel hilft hier der Blick auf die Zutatenliste. Ein natürlicher Liquid Smoke hingegen, welcher nur aus Raucharoma und Wasser besteht (wie unser Hickory Liquid Smoke von Lazy Kettle Brand) ist selbstverständlich komplett vegan und kann dementsprechend von Vegetariern und Veganern problemlos verwendet werden. Achten Sie am besten auf das Etikett und suchen Sie gezielt nach Formulierungen wie „frei von weiteren Zusätzen“.


Kann ich Lebensmittel mit Liquid Smoke räuchern?

Diese Frage lässt sich relativ einfach beantworten: nein! Liquid Smoke hat keinen konservierenden Effekt auf Lebensmittel. Beim traditionellen Räuchern wird dem Lebensmittel Wasser entzogen. Das hat zur Folge, dass das jeweilige Lebensmittel länger hält. Liquid Smoke hingegen ist ein Aroma, welches dem Lebensmittel kein Wasser entziehen kann und es somit auch nicht haltbarer machen kann.

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Grillplanke mit Lachs


In diesem Beitrag nehmen wir uns dem Thema „Grillplanken“ an. Wir erklären Ihnen, was Grillplanken überhaupt sind und welches Holz für Lachs und Fleisch das richtige ist. Außerdem erfahren Sie, wie Sie Fisch und Fleisch mithilfe einer Grillplanke bestmöglich grillen können. Ebenfalls gehen wir auf die Reinigung und Wiederverwendung von Grillplanken ein.


Was sind Grillplanken und woher kommen sie?

Die Geschichte der Grillplanken geht auf die Ureinwohner der USA zurück. Schon damals wurden die gefangenen Fische auf Zedernholz gegrillt. Das macht auch durchaus Sinn, denn gerade Fleisch wie Geflügel, Rinderfilet oder Meeresfrüchte und Fische wie Lachs und Forellen vertragen nur sehr wenig Hitze. Mithilfe der Grillplanken werden Fleisch und Fisch schonend gegart und können somit nicht verbrennen. Ein weiterer Vorteil beim Grillen mit Grillplanken ist der besondere Geschmack, den der gegarte Fisch bzw. das gegarte Fleisch erhält. Das Holz der Grillplanke gibt beim Erhitzen einige Aromen ab, die Fleisch und Fisch wiederum aufnehmen. Dies sorgt für einen sehr eigenen und besonderen Geschmack, den man ausschließlich durch die Verwendung von Grillplanken erhält. Hierbei spielt es eine große Rolle, aus welchem Holz die Grillplanken bestehen (hierzu später mehr).

Das Plankengrillen oder auch „Plank Grilling“ erfreut sich in den USA und Kanada immer größerer Beliebtheit. In Europa hingegen ist das Grillen mit Grillplanken recht unbekannt. Daher gilt es hierzulande unter großen Grill-Fans als echter Geheimtipp. Wenn Sie noch keine Erfahrungen mit Grillplanken gesammelt haben, sollten Sie das bei nächster Gelegenheit nachholen – danken Sie uns später!

Um es noch einmal abschließend in zwei Sätzen zu erläutern: Plankengrillen oder das Grillen mit Grillplanken bezeichnet das Zubereiten von Fisch und Fleisch auf einem Holzbrett. Dies ist gerade in den USA und Kanada recht populär –  in Europa hingegen gilt es als Insidertipp.


Grillplanke: Welches Holz für Fisch und Fleisch?

Wie wir bereits erwähnt haben, eignen sich Grillplanken gerade für Fisch und Fleisch, die nur sehr wenig Hitze vertragen. Hierzu gehören Geflügel, Rinderfilet, Wild, Meeresfrüchte und Fische – aber auch Schweinefleisch kann problemlos gegart werden. Für den bestmöglichen Geschmack empfiehlt unser Grill-Experte Patrick Ryan, der schon im Auftrag von Kabel 1 viele Sendungen rund um das Thema Grillen und BBQ gedreht hat, die Verwendung von verschiedenen Grillplanken.


Welche Grillplanken eignen sich für Lachs?

Beim Grillen von Lachs bzw. Fischen im Allgemeinen, sowie Meeresfrüchten empfiehlt Patrick Ryan die Verwendung von Zedernholz. Die sogenannten Cedar Grilling Planks verleihen dem Lachs ein unverwechselbares, leicht süßliches Aroma.

So bereiten Sie den Lachs mit Zedernholz-Grillplanken perfekt zu: Der Lachs kommt bei ungefähr 150 °C für rund 25 Minuten (mit der Zedernholz-Grillplanke) auf den Grill. Bei dieser Garzeit bleibt der Fisch noch etwas glasig und wird geschmacklich perfekt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, orientiert sich am Eiweiß, welches nach einiger Zeit aus dem austreten wird. Sobald an den Rändern des Lachses Eiweiß austritt, auf dem Fisch selbst jedoch noch kein Eiweiß zu sehen ist, ist der Lachs fertig.

ℹ Tipp vom Profi: Wenn möglich sollte die Haut vom Lachs beim Grillen auf der Planke aus Zedernholz nicht entfernt werden. Das Lachsfilet lässt sich ohne Haut nämlich nur sehr schwer grillen. Zudem besteht die Gefahr, dass der Lachs recht schnell zerfällt.


Welche Grillplanken eignen sich für Geflügel und Schweinefleisch?

Wer ein köstliches Stück Schweinefleisch oder Geflügel auf den Grillplanken garen möchte, der greift am besten auf Ahornholz zurück. Die Maple Grilling Planks, also das Holz des Ahornbaums, verleihen dem Fleisch einen besonders süßen und wunderbar ausgeglichenen, leicht rauchigen Geschmack. Durch die Grillplanken aus Ahornholz hat das Schweinefleisch bzw. das Geflügel keinen direkten Kontakt zur Flamme. So bleibt das Grillgut besonders zart und saftig.

So bereiten Sie ein Stück Schweinefleisch mit Ahornholz-Grillplanken perfekt zu: Bevor das Schweinefleisch auf die Grillplanke gelegt wird, sollten Sie dieses von Sehnen und unnötigem Fett befreien. Das Stück Fleisch kommt für rund 40 Minuten bei einer Temperatur von ca. 180 °C auf die Grillplanke. Als kleine Hilfe empfehlen wir ein Thermometer, um die Kerntemperatur vom Schweinefleisch zu überprüfen. Dieses kommt auch bei Patrick Ryan zum Einsatz, der sich in der Regel nicht an den empfohlenen Grillzeiten orientiert, sondern sich ausschließlich auf die Temperatur im Inneren des Grillguts verlässt. Liegt die Kerntemperatur zwischen 58 °C und 60 °C kann das Schweinefleisch vom Grill genommen werden. Lassen Sie das Stück Fleisch nach dem Garen noch einige Minuten ziehen.

ℹ Tipp vom Profi: Die Maple Grilling Planks eignen sich auch hervorragend für jedes Stück Fleisch, das Sie im Speckmantel zubereiten möchten.


Welche Grillplanken eignen sich für Rind und Wild?

Bei einem saftigen Stück Rindersteak – aber auch bei Wild – empfehlen wir eine Grillplanke aus Hickory-Holz. Dieses verleiht dem Fleisch einen besonders charakteristischen Rauch-Geschmack und ist der Klassiker für Southern-Style BBQ. Alternativ können Sie übrigens auch auf Grillplanken aus Kirschholz zurückgreifen.

Bevor Sie das Steak auf die Grillplanke legen, sollten Sie dieses von beiden Seiten für jeweils eine Minute scharf anbraten. Im Anschluss kommt Ihr Stück Fleisch bei ca. 180 °C auf die Grillplanke aus Hickory-Holz (oder Kirschholz). Lassen Sie dieses solange garen, bis die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist. Wir empfehlen auch hier auf ein Thermometer zurückzugreifen. Nachdem Sie Ihr Fleisch von der Grillplanke genommen haben, sollten Sie es noch rund 10 Minuten an der Luft ziehen lassen.

ℹ Tipp vom Profi: Wenn Sie Ihr Rinderfilet „medium“ möchten, sollte das Fleisch von der Grillplanke entfernt werden, wenn die Kerntemperatur ca. 57 °C beträgt. Wer sein Fleisch „medium-rare“ bevorzugt, sollte das Rinderfilet bereits bei einer Kerntemperatur von ca. 52 °C vom Grill nehmen. Bereits bei 49 °C ist Schluss für das Fleisch, wenn Sie es gerne „rare“, also noch blutig, mögen.


Grillplanke: Wässern, reinigen, wiederverwenden

Die richtige Verwendung der Grillplanken ist besonders wichtig. Aus diesem Grund besitzen die in den USA angefertigten Grillplanken von American Heritage eine Anleitung, die praktischerweise direkt ins Holz geprägt wurde.

  • Die Grillplanke sollte für 1-2 Stunden in Wasser eingeweicht werden
  • Das bereits gewürzte Fleisch wird auf die nasse Grillplanke gelegt
  • Die Grillplanke platzieren Sie auf einem bereits vorgeheizten Grill
  • Achten Sie darauf, dass der Grill während des Garens geschlossen ist
  • Berücksichtigten Sie die unterschiedlichen Garzeiten von Fleisch und Fisch
  • Stellen Sie zur Sicherheit eine Sprühflasche mit Wasser neben den Grill, damit Sie schnell reagieren können, falls die Grillplanke zu brennen beginnt

ℹ Tipp vom Profi: Sollten Sie kein passendes Gefäß zum Einweichen der Grillplanke finden, können Sie problemlos das Backblech aus Ihrem Backofen verwenden.

Oft werden wir gefragt, ob die Grillplanken wiederverwendet werden können. Die Antwort lautet: Ja! Sie können die Grillplanken mehrfach verwenden, sofern Sie diese nach dem Grillen gründlich gereinigt haben. Achten Sie bitte auch darauf, dass die Grillplanke nicht verbrannt oder zu stark verkohlt ist. Sollte das der Fall sein, wird der rauchige Geschmack, den Fisch und Fleisch durch die Grillplanke erhält, nicht mehr so intensiv sein. Es macht dann durchaus Sinn, eine neue Grillplanke zu verwenden.

Die richtige Pflege und korrekte Reinigung der Grillplanken ist essenziel, wenn Sie vorhaben die Grillplanken mehrfach zu verwenden. Achten Sie darauf, dass die Grillplanke vollständig abgekühlt ist, bevor Sie mit der Reinigung beginnen. Befreien Sie die Grillplanke mit einer Bürste und heißem Wasser vollständig von Fisch- oder Fleischresten. Die gesäuberte Grillplanke sollte dann an einem gut belüfteten Ort bei Zimmertemperatur vollständig trocknen. Bitte legen Sie die gereinigte und noch feuchte Grillplanke nicht auf eine Heizung oder in die Sonne, da hier die Gefahr von Rissbildung im Holz besteht.

Im Internet wird zur Reinigung der Grillplanken auch häufig Spülmittel empfohlen. Wir können davon allerdings nur abraten, da das Holz einen Teil des Spülmittels aufnimmt und dies so zu geschmacklichen Beeinträchtigungen führen kann. Bitte verwenden Sie zur Reinigung der Grillplanke auch keine Spülmaschine.


Wichtige Hinweise bei Grillplanken – darauf sollten Sie achten

Um die Lebensmittelsicherheit zu garantieren, werden bei American Heritage ausschließlich Holz- und Grillplanken verkauft, die aus reinen und ökologischen Hölzern hergestellt wurden. Aus diesem Grund sollten Sie wirklich nur Produkte kaufen, die auch als „Grillplanke“ deklariert sind. Das Holz muss zwingend unbehandelt sein – es ist also nicht empfehlenswert in den nächstgelegenen Baumarkt zu fahren und sich dort einen Schwung Bretter für den heimischen Grill zu besorgen.

Wenn Sie beim Grillen mehrere Grillplanken verwenden möchten, achten Sie bitte darauf, dass Sie die Grillplanken mit einem Abstand von mindestens 2 cm platzieren, ansonsten hat der Rauch keine Möglichkeit durchzudringen. Wie im vorherigen Abschnitt bereits erwähnt, sollte der Grill immer vorgeheizt werden, bevor die Grillplanke und das Grillgut darauf platziert werden.

Obwohl man es dem Holz vielleicht nicht ansieht – die Grillplanke wird auf dem Grill sehr, sehr heiß. Fassen Sie das Holz daher bitte nicht mit der Hand an (außer Sie haben einen dafür geeigneten Handschuh), sondern verwenden Sie wenn möglich immer eine Grillzange.

Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit!

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Teriyaki Sauce mit Rind


Beinahe jeder hat schon einmal den Begriff „Teriyaki Sauce“ oder „Chicken Teriyaki“ gehört. Doch über die Geschichte und den Ursprung der weitverbreiteten Teriyaki Sauce ist nur wenig bekannt. Wir haben einige interessante Fakten (die Sie garantiert noch nicht kennen) über die Teriyaki Sauce für Sie zusammengefasst. Sie erfahren in diesem Beitrag unter anderem was Teriyaki eigentlich ist, woher der Begriff mutmaßlich stammt, wie die Teriyaki Sauce hergestellt wird und welche Teriyaki Saucen Sie unbedingt probieren sollten, wenn Sie sich geschmacklich auf eine kulinarische Reise in den asiatischen Raum begeben möchten.


Was bedeutet Teriyaki – und was ist es eigentlich genau?

Der Begriff „Teriyaki“ leitet sich aus den japanischen Wörtern „teri“ und „yaku“ ab. Während sich Letzteres mit „schmoren“ oder „grillen“ übersetzen lässt, bedeutet „teri“ in etwa so viel wie „Glanz“. Teriyaki ist eine Zubereitungsart aus der japanischen Küche – was übrigens nicht bedeutet, dass Teriyaki in Japan auf jeder Speisekarte zu finden ist. Ganz im Gegenteil: Teriyaki ist in der Tat eher eine amerikanische Tradition, da viele japanische Restaurants in den USA auf die süßlich-würzige Teriyaki Sauce zurückgreifen. Besonders erfolgreich ist in Amerika übrigens das klassische Chicken Teriyaki.

Meist wird die Teriyaki Sauce als Marinade verwendet. Fisch, Fleisch (besonders Rind und Geflügel) aber auch Gemüse werden in der Sauce eingelegt und anschließend gebraten, gegrillt oder geschmort. Da sich die Konsistenz der Teriyaki Sauce bei der Herstellung (mehr dazu finden Sie weiter unten) relativ einfach verändern lässt, eignet sich die Sauce nicht nur als Marinade, sondern auch als Dip.


Woher kommt Teriyaki ursprünglich?

Woher die Teriyaki Sauce letzten Endes kommt, ist schwer zu sagen. Laut our-happy-life.com beginnt die Geschichte der Teriyaki-Sauce auf Hawaii. Dort kreierten japanische Einwanderer eine unverwechselbare Marinade, die sie aus lokalen Produkten wie Ananassaft und Sojasauce herstellten. Interessant ist jedoch, dass es in Japan selbst keine offizielle Geschichte zur Teriyaki Sauce gibt. Das könnte in der Tat darauf hindeuten, dass die Teriyaki Sauce erstmals auf Hawaii verwendet wurde. Einen handfesten Beweis gibt es (unseres Wissens) allerdings nicht.


So wird die Teriyaki Sauce hergestellt

Die klassische Teriyaki Sauce besteht aus Sojasauce, Mirin (Reiswein) und Zucker. Das darin enthaltene Mirin ist verantwortlich für den einzigartigen Glanz und die Zartheit des Fleisches. Außerdem verleiht sie der Speise den außergewöhnlichen und besonderen Geschmack. Alternativ zu Mirin und Zucker können auch Sake und Honig verwendet werden. Verwendet man bei der Herstellung Mirin, erhält die Teriyaki Sauce einen süßlicheren Geschmack, während Sake im Vergleich für einen etwas herberen Geschmack sorgt.

Bei der Herstellung der Teriyaki Sauce werden Sojasauce, Sake (oder Mirin) und Zucker (oder Honig) zu je gleichen Teilen gut miteinander vermischt und anschließend bei geringer Hitze erwärmt, bis sich die Mischung auf etwa die Hälfte des ursprünglichen Volumens reduziert hat. Die geringe Hitze ist wichtig, da der Zucker nicht karamellisieren soll und der in dem Sake enthaltene Alkohol nicht verdunsten kann. Erst beim Braten oder Grillen verfliegt der Alkohol in der Teriyaki Sauce vollständig.

Übrigens: In der Teriyaki Sauce können sich neben den drei Hauptbestandteilen noch weitere Zutaten wie Paprika, Ingwer oder Teile von Zitrusfrüchten befinden. Knoblauch und Zwiebeln gehören traditionell nicht in die klassische Teriyaki Sauce. Dennoch findet man bei vielen Teriyaki Saucen getrockneten Knoblauch oder Knoblauchpulver auf der Zutatenliste. Wir persönlich finden das gar nicht schlimm – ganz im Gegenteil! Oftmals verleiht etwas Knoblauch der Teriyaki Sauce noch das gewisse Etwas. Aber auch hier gilt: die Geschmäcker sind verschieden – doch man sollte es zumindest einmal probiert haben!


Die Teriyaki Sauce ist vielseitig einsetzbar

Wie zu Beginn des Beitrags erwähnt, kann die Teriyaki Sauce nicht nur als Marinade, sondern auch als Dip verwendet werden. Wenn Sie die Teriyaki Sauce als Marinade verwenden möchten, legen Sie Ihren Fisch oder Ihr Fleisch für rund 30 Minuten in der Sauce ein. Sie können natürlich auch etwas länger warten, so wird der Geschmack intensiver. Im Anschluss legen Sie den Fisch oder das Stück Fleisch auf den Grill oder braten es in einer Pfanne an. Serviert wird das in Teriyaki Sauce marinierte Stück Fleisch/Fisch sehr gerne mit Gemüse und Reis. Der süßlich-würzige Geschmack ist charakteristisch für eine gute Teriyaki Sauce, was sie auch vielseitig einsetzbar macht. So kann die Teriyaki Sauce auch problemlos als Dip verwendet werden. Hierzu sollten Sie die fertige Sauce noch weiter erhitzen. Dadurch wird die Teriyaki Sauce nämlich immer dickflüssiger und bleibt durch ihre ohnehin schon leicht klebrige Konsistenz besser an Gemüse-Sticks & Co. haften. Wer mit der Teriyaki Sauce lieber Fleisch und Fisch mariniert, sollte darauf achten, dass die Sauce weitestgehend dünnflüssig bleibt.


6 Teriyaki Saucen, die Sie begeistern werden

Besonders in der Grillsaison sind unsere Teriyaki Saucen von Stonewall Kitchen sehr gefragt. Sie können die Saucen zum Marinieren, zum Verfeinern von Speisen aber auch als Dip verwenden. Geschmacklich ist bei den Teriyaki Saucen garantiert für jeden etwas dabei. Sehr gerne gehen wir auf die verschiedenen Saucen kurz ein und verraten Ihnen, was Sie von den Teriyaki Saucen erwarten können.


Maple Shallot Teriyaki Sauce

Die Maple Shallot Teriyaki Sauce von Stonewall Kitchen ist unbeschreiblich lecker und zählt zu unseren liebsten Teriyaki Saucen. Die Kombination von Ahornsirup aus Neu-England und Zwiebeln mit asiatischer Teriyaki Sauce ist einfach perfekt!

✅ Maple Shallot Teriyaki Sauce schmeckt besonders gut zu: Sushi, Salat, Fisch, Garnelen und Rind


Organic Sesame Teriyaki Sauce

Die Organic Sesame Teriyaki Sauce von Stonewall Kitchen ist komplett glutenfrei. Das Öl aus geröstetem Sesam verleiht der Sauce ihren besonderen Geschmack. Durch gerösteten Knoblauch erhält die Sauce eine pikante Note, die durch den Wildblütenhonig harmonisch ergänzt wird.

✅ Organic Sesame Teriyaki Sauce schmeckt besonders gut zu: Fleisch, Frühlingsrollen, Suppen und Eintöpfen


Sriracha Teriyaki Sauce

Die Sriracha Teriyaki Sauce von Stonewall Kitchen ist eine echte Gourmet-Sauce und eignet sich bestens zum Marinieren, Glasieren oder zum Würzen von Speisen. Das angenehm-pikante Aroma von roten Jalapenos und erlesenem Cayennepfeffer wird durch Melasse und Honig perfekt abgerundet. Gehackter und getrockneter Knoblauch bildet das geschmackliche i-Tüpfelchen.

✅ Sriracha Teriyaki Sauce schmeckt besonders gut zu: Geflügel, Rind, Fisch, Schwein und asiatischen Wok-Gerichten


Sesame Ginger Teriyaki Sauce

Die Sesame Ginger Teriyaki Sauce von Stonewall Kitchen enthält kleine Ingerstückchen, Sesamöl und erlesenen Honig. Melsasse und Apfelessig sorgen für den kleinen Kick Süße. Die Teriyaki Sauce eignet sich fabelhaft zum Marinieren und Glasieren von Fleisch und Fisch.

✅ Sesame Ginger Teriyaki Sauce schmeckt besonders gut zu: Rinderfilet, Hähnchenbrust, Fisch, Zucchini, Aubergine und Paprika


Garlic Teriyaki Sauce

Die Garlic Teriyaki Sauce von Stonewall Kitchen wird Sie begeistern – sofern Sie Knoblauch mögen. Die recht milde Sojasauce wird mit braunem Zucker und geröstetem Knoblauch verfeinert. Dennoch enthält die Garlic Teriyaki Sauce eine angenehme Würze, was sie hervorragend zum Marinieren und Glasieren von verschiedenen Speisen macht.

✅ Garlic Teriyaki Sauce schmeckt besonders gut zu: Rind, Geflügel, Fisch und Gemüse


Lemon Teriyaki Sauce

Die Lemon Teriyaki Sauce von Stonewall Kitchen und Legal Sea Foods ist eine vielseitige und aromatische Sauce. Die Basis bildet eine würzige Sojasauce, die mit braunem Zucker, etwas Zitronensaft und Zitronenöl perfekt abgerundet wird.

✅ Lemon Teriyaki Sauce schmeckt besonders gut zu: Fisch, Garnelen, Jakobsmuscheln, gegrilltem Hähnchen und asiatischen Reisgerichten


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Marshmallows Grillen


Marshmallows zählen zu den schaumig aufgeschlagenen Zuckerwaren und bestehen aus Zucker, Eischnee, Geliermittel, sowie Aroma- und Farbstoffen. In Deutschland sind Marshmallows auch häufig unter dem Begriff „Mäusespeck“ bekannt.

Gerade in den USA sind Marshmallows äußerst beliebt. Dort werden sie beispielsweise an Thanksgiving verwendet, um Beilagen wie Süßkartoffeln oder Ähnliches zu dekorieren. Vor dem Verzehr werden sie häufig auf einem Grill erwärmt. Natürlich können Sie die Marshmallows auch auf einem langen Stöckchen aufspießen und über offenem Feuer grillen.


Herstellung  von Marshmallows

Ursprünglich wurden die Marshmallows aus dem klebrigen Saft der Wurzeln des Echten Eibischs  hergestellt. Diese Pflanze ist auch Namensgeber der Marshmallows. Der Echte Eibisch zählt nämlich zur Familie der Malvengewächse. Der Begriff Marshmallow bedeutet übersetzt in etwa so viel wie „Sumpf-Malve“.

Bevor französische Zuckerbäcker die Eigenschaften der Eibischwurzel für kulinarische Zwecke entdeckten, stellten europäische Ärzte eine Art Hustensirup aus dem Malvengewächs her. In Frankreich produzierte man aus dem gewonnenen Eibisch-Sirup Lutschtabletten, die gegen (Reiz-) Husten helfen sollten. Die französischen Bäcker hingegen gaben den klebrigen Inhaltsstoffen der Eibischwurzel noch weitere Zutaten, wie Zucker und aufgeschlagenes Eiweiß hinzu. Daraus entstand das sogenannte „Pâte de guimauve“, welches als Vorläufer der heutigen Marshmallows gilt.

Etwas später setzte man bei der Herstellung von Marshmallows auf Gummi arabicum. Dieses dient als eine Art Schaumstabilisator. In einem Marshmallow-Rezept aus dem Jahre 1895 wird erklärt, wie die Marshmallows hergestellt werden können. Hierbei muss das Gummi arabicum in Wasser eingeweicht werden, bis es sich auflöst. Das aufgelöste Gummi arabicum muss anschließend abgesiebt und von Unreinheiten befreit werden. Mit etwas Puderzucker wurde das aufgelöste Gummi arabicum über einem Topf mit kochendem Wasser erhitzt und solange verrührt, bis die Mischung dick und weiß war. Anschließend entfernte man das Gemisch vom Feuer und rührte steifen Eiweißschaum hinein. Das sorgte für die schwammige Textur der Marshmallows.  Zum Schluss wurde das Marshmallow-Gemisch mit etwas Orangenblütenwasser abgeschmeckt. Die Paste wurde dann in eine mit Maisstärke bedeckte Pfanne gegeben, sodass die Marshmallow-Paste ungefähr 2,5 cm hoch war. Nach etwa zwölf Stunden Wartezeit konnte man die Paste auf eine Platte stürzen und in gleich große Quadrate schneiden. Diese wurden nochmals mit Maisstärke (oder alternativ mit Puderzucker) bestreut – fertig waren die Marshmallows.

Erst im Jahre 1954 erfand der amerikanische Unternehmer Alex Doumakes ein Extrusions- und Schneideverfahren, mit dem sich die Herstellungszeit von 24 Stunden auf eine Stunde reduzierte.

Heutzutage setzt man bei der Herstellung von Marshmallows aus Kostengründen meist auf Gelatine statt auf Geliermittel.


Marshmallows grillen – so machen Sie es richtig

Natürlich können Sie die Marshmallows als kleinen, süßen Snack auch „pur“ genießen. Doch auch gegrillte Marshmallows sind nahezu unwiderstehlich und haben einen einzigartigen Geschmack. So ist es auch nicht sonderlich verwunderlich, dass im Sommer während der Grillsaison, im Schnitt jedes zweite Marshmallow auf dem Grill landet.

Aus diesem Grund möchten wir Ihnen zeigen, wie das perfekte Marshmallow auf dem Grill gelingt und worauf Sie unbedingt achten sollten:

  • Nehmen Sie am besten 1-2 Marshmallows und stecken Sie diese auf einen langen Stock oder eine Grillgabel
  • Halten Sie den Stock etwa 20 cm über die Wärmequelle (z.B. Grill oder Feuer)
  • Achten Sie darauf, dass Sie die Marshmallows nicht direkt ins Feuer halten
  • Drehen Sie Ihren Stock nun gleichmäßig, bis alle Seiten goldbraun sind
  • Lassen Sie die Marshmallows etwas abkühlen

Wir wünschen einen guten Appetit! Übrigens: Mit den Mega Marshmallows von Rocky Mountain gelingen die gegrillten Marshmallows unserer Ansicht nach am besten.


S’mores – das amerikanisches Marshmallow-Rezept

S’mores sind ein echter Lagerfeuerklassiker aus Nordamerika. Sie sind so beliebt, dass der 10. August in den USA zum offiziellen „National S’mores Day“ erklärt wurde. S’mores bestehen in der Regel aus Graham Crackern, Hershey‘s Schokolade – und natürlich Marshmallows. Letztere werden wie oben beschrieben, über dem Feuer gegrillt bzw. solange erwärmt, bis sie karamellisieren. Zusammen mit der Schokolade wird das erwärmte Marshmallow zwischen zwei Graham Cracker gelegt. In Deutschland findet man die originalen Graham Cracker so gut wie nicht. Sie können alternativ auch andere Kekse verwenden. Ähnlich verhält es sich mit der Schokolade von Hershey’s. Auch hier können Sie ohne Probleme auf eine handelsübliche Vollmilchschokolade zurückgreifen.


Produkte rund um das Thema Marshmallow

Auch wir von American Heritage sind große Fans von gegrillten Marshmallows. In unserem Shop finden Sie neben den Marshmallows von Rocky Mountain in verschiedenen Größen auch weitere Produkte, die sich rund um das Thema Marshmallow drehen. So befindet sich beispielsweise die Duftkerze „Cashmere & Cocoa“ von Kringle Candle in unserem Sortiment.  Der einzigartige und sanfte Duft von Marshmallows, Kakao und Vanille verwöhnt die Nase auf sinnliche Art und Weise.

Wer statt dem Duft eher den Geschmack von Marshmallows bevorzugt, dem empfehlen wir die „Hot Chocolate & Marshmallows“ von Stonewall Kitchen. In der Mischung befinden sich kleine, weiche Marshmallows, die den vollmundigen und kräftig-schokoladigen Geschmack perfekt abrunden. Richtig lecker!

Ebenfalls ein echtes Highlight ist die Marshmallowcreme mit Vanillegeschmack von Toonie Moonie in Bio-Qualität. Die Marshmallowcreme stammt aus einem amerikanischen Familienbetrieb und ist ein wahrer Vanilletraum. Die fluffige, streichzarte Marshmallowcreme schmeckt am besten zu Crackern, Cookies und Eis – sie passt aber auch bestens zu goldenem Toastbrot!

Auch an Weihnachten können Sie Ihre besondere Liebe zu den leckeren Marshmallows zum Ausdruck bringen. Das süße Weihnachtsornament „Hot Cocoa Cup with Marshmallows“ ist definitiv ein echtes Highlight am Weihnachtsbaum. Die rote Tasse, die mit Kakao und Marshmallows gefüllt ist, zieht zweifelsohne alle Blicke auf sich und ist ein echter Hingucker.

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Milk Paint natürliche Farbe

Milk Paint ist hierzulande auch als Milchfarbe oder Kaseinfarbe bekannt. Kasein, ein Proteinanteil, der auch in der Milch vorkommt, ist ein äußerst wichtiges Bindemittel bei der Milk Paint. Neben dem darin enthaltenen Kasein befinden sich Ton, Kalk und Erdpigmente in der Milk Paint.

Die natürliche Milk Paint ist sehr umweltfreundlich und sogar kompostierbar. Darüber hinaus ist sie frei von chemischen Konservierungsstoffen. Auch Erdölerzeugnisse finden in den Farben keinerlei Verwendung. Zudem wird komplett auf Blei verzichtet.

Unsere Milk Paint eignet sich hervorragend für Innenwände, Fußböden und Holzarbeiten in Wohnungen und Büros. Sie ist perfekt für alle, die allergisch oder anderweitig empfindlich auf Farben mit chemischen Inhaltsstoffen reagieren. Das ungleichmäßige, körnige Aussehen ist charakteristisch für die Milk Paints, weswegen diese bei Künstlern und Handwerkern sehr gefragt sind und äußerst gerne verwendet werden.

Mit Milk Paint können Sie mit einfachen Hilfsmitteln einen Vintage- oder Shabby-Chic-Look kreieren. Dieser authentische, „alte Look“  kommt am besten bei Möbeln, Böden, Schränken, Schildern, Spielzeug und weiteren Holzarbeiten zur Geltung. Die Milk Paint Farbe dringt in alle sauberen und porösen (also unbehandelten) Oberflächen ein, weswegen Sie gerade bei Elementen aus Holz sehr beliebt ist.


Milk Paint Geschichte – ein Blick in die Vergangenheit

Laut milkpaint.com  wurde Milk Paint von der Menschheit schon vor der Aufzeichnung der Geschichte verwendet. Zunächst nutzte man die Farbe zu dekorativen Zwecken, etwas später auch als Schutzanstrich. Die ältesten bemalten Oberflächen der Erde wurden in den meisten Fällen mit einer Art Milk Paint bestrichen. So wurden Milch-, Kalk-, und Erdpigmente (die Bestandteile der Milk Paint) beispielsweise vor rund 8.000 Jahren bei Höhlenmalereien verwendet. Darüber hinaus wurden aber auch Zeichnungen und Malereien (auf Basis der Milk Paint) entdeckt, die bereits 20.000 Jahre alt sind.

Im Jahre 1924, als das Grab vom ägyptischen König Tutanchamun geöffnet wurde, fanden Forscher verschiedene Artefakte, Modelle von Booten und Möbel, die mit Milk Paint bemalt wurden.

Da die ursprüngliche Herstellung von Milk Paint so einfach war, griff man mehrere tausend Jahre lang auf die Farbe zurück – und das auf der ganzen Welt. Im Laufe der Zeit entstanden verschiedene Mischungen, die zu unterschiedlichen Ergebnissen bei der Haltbarkeit führten. Viele dieser Beschichtungen waren wetterfest, während andere sich im Kontakt mit Wasser wieder auflösten. In einigen „Rezepten“ wurden beispielsweise verschiedene Öle, Eier oder Wachse hinzugegeben.

Erst im Laufe der Zeit entwickelte sich die Herstellung von Milk Paint weiter. Das ermöglichte eine dauerhafte Beschichtung, die unbegrenzt haltbar war. So sind die Farben an den Wänden in Dendera (Ägypten) so lebhaft und intensiv, wie sie vor gut 2.000 Jahren gewesen sein müssten – und das obwohl sie mehrere Jahrhunderte lang der freien Luft ausgesetzt waren.


11 Vorteile von Milk Paint gegenüber anderen Farben

Die Milk Paint Farben haben, wie Sie sehen, nicht nur eine lange Tradition sondern auch zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Farben. Welche das sind, schauen wir uns nun im Detail an:

  • Milk Paint haftet auf fast allen sauberen, porösen Oberflächen
  • Sie ist umweltfreundlich, ungiftig und antibakteriell
  • Milk Paint ist nicht brennbar
  • In ihr stecken keine Lösungsmittel
  • Die Farbe trocknet äußerst schnell
  • Im trockenen Zustand ist Milk Paint geruchlos
  • Sie ist die langlebigste (bekannte) Farbe
  • Milk Paint ist bekannt für tiefe, satte Farben
  • Die Farben können gemischt werden, um viele weitere Töne und Schattierungen zu erzeugen
  • Es handelt sich um permanente Farben, die nicht verblassen
  • Milk Paint ist leicht mit Wasser zu reinigen


Tipps zur richtigen Verwendung von Milk Paint

Die Milk Paint Farbe wird stets als Pulver verkauft. So bleibt die Farbe (in verschlossenem Zustand) nahezu unendlich lange haltbar. Um die Farbe zu verwenden, mischen Sie das Pulver mit warmem Wasser im Verhältnis 1:1.

Wenn Sie etwas mehr Wasser hinzufügen, wird die Farbe transparenter. So können Sie die Intensivität der Farbe ganz leicht selbst bestimmen. Unser Tipp: Vermischen Sie immer nur so viel Farbe, wie sie auch wirklich benötigen. Einmal mit Wasser verdünnt, ist die Farbe nur noch maximal zwei Tage haltbar. Beachten Sie bitte, dass Sie die übrig gebliebene (vermischte) Farbe in einem versiegelten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Das Farbpulver hingegen bleibt – sofern luftdicht verschlossen – für mehrere Jahre lang haltbar. Am besten verwenden Sie die angerührte Milk Paint immer ganz frisch, so lässt sie sich am einfachsten verwenden.

Wenn Sie das Pulver der Milk Paint mit Wasser vermischen, sollten Sie das Gemisch ungefähr 2-3 Minuten gründlich verrühren und im Anschluss 10-15 Minuten stehen lassen, damit sich alles vollständig auflösen kann. Am besten verwenden Sie zum Verrühren der Farbe einen Quirl oder einen Schneebesen.  Während die Farbe verwendet wird, sollten Sie die Milk Paint Farbe etwa alle 10 Minuten etwas verrühren. Mit der Zeit wird die Farbe etwas dicker. Um dem etwas entgegenzuwirken, können Sie bei Bedarf einfach einen kleinen Schluck Wasser hinzugeben.

Die angerührte Farbe können Sie mit einem Pinsel, einer Rolle oder sogar einer Spritzpistole auftragen. Pinsel mit Naturborsten eignen sich für kleinere Stellen recht gut. Schaumstoffpinsel wiederum benötigen einen geringeren Kraftaufwand und hinterlassen weniger Pinselspuren. Unser Tipp: Greifen Sie auf Borstenpinsel zurück, wenn Sie Ihren Möbeln einen antiken Vintage-Look verpassen wollen. Wenn Sie lieber ein gleichmäßiges Ergebnis bevorzugen, können Sie aber auch auf eine Rolle zurückgreifen. Das beste Ergebnis liefert aber die Spritzpistole. Bei der Verwendung einer Farbspritzpistole sollte das Milk Paint-Wasser-Gemisch etwas dünner sein als beim Streichen selbst. Stellen Sie den Druck der Düse so ein, dass ein guter Farbfilm entsteht, der weder zu trocken noch zu flüssig ist. Achten Sie bitte darauf, beim Sprühen von Farbe immer einen geeigneten Schutz zu tragen.

Wenn Sie poröse Oberflächen wie Holz oder Mauerwerk bemalen wollen, sollten Sie die Oberfläche zuvor gründlich reinigen (z.B. mit einem feuchten Lappen). So wird der Staub entfernt und die Oberfläche etwas befeuchtet. In der Regel ist hier vorab keine Grundierung erforderlich, da der erste Anstrich mit Milk Paint bereits als Grundierung dient. Wenn Sie eine zweite Schicht auftragen möchten, empfehlen wir etwa eine Stunde zu warten, bis die Farbe getrocknet ist. Unser Tipp: Wenn die Farbe auf eine Oberfläche aufgetragen wurde, die mit Wasser in Berührung kommt, sollten Sie die Farbe unbedingt versiegeln. Zwar wird sich die Farbe nicht komplett von der Oberfläche lösen, aber es können sich schnell unschöne Wasserflecken bilden.

Auf milkpaint.com finden Sie übrigens – passend zu den Farben – umweltfreundliche Versiegelungen.


Milk Paint Farben – diese Farben gibt es

Bei American Heritage gibt es aktuell 20 verschiedene Milk Paint Farbtöne, die wir seit 2005 aus den USA importieren. Die Farben selbst lassen sich aber beliebig miteinander kombinieren und mischen, sodass Sie im Endeffekt unendlich viele Farben kreieren können. Unser Tipp: Mischen Sie die Farben mit „Snow White“ um verschieden helle Farbtöne zu erhalten. Auch die Intensität und Deckkraft der Farbe können Sie selbst bestimmen, indem Sie entweder mehr oder weniger Wasser zum Mischen verwenden.

Darauf können Sie sich freuen: In Kürze gibt es bei American Heritage neue, wunderschöne Milk Paint Farbtöne, sodass unser Sortiment auf insgesamt 32 verschiedene Farbtöne anwächst. Die neuen Milk Paint Farben erhalten auch eine neuere, modernere Verpackung.

Milk Paint Farben

Kommentare | Posted in Wohnen By Tobias Straka

Super Bowl Essen - Chicken Wings

Anfang Februar ist es endlich wieder soweit. Im Super Bowl Finale wird das beste American Football Team gekürt. Im Schnitt zieht es rund 111 Millionen Amerikaner vor den heimischen Fernseher. Weltweit hat der Super Bowl sogar sage und schreibe 800 Millionen Zuschauer. Ganz egal, ob man das Sportevent des Jahres zuhause mit Freunden und Bekannten feiert oder in einen dafür vorgesehenen Kinosaal geht – eines ist ganz klar: das traditionelle Essen zum Super Bowl darf nicht fehlen!

Wer zuhause eine Super Bowl Party organisieren möchte, der wird sich mit Sicherheit die Frage stellen „Was essen wir am Super Bowl Abend eigentlich?“. Wir geben Ihnen nützliche Tipps, Inspirationen und stellen einige amerikanische Produkte vor, die Sie bestimmt noch nicht kennen.


Super Bowl Essen: amerikanische Snacks zum Knabbern

Für die meisten Zuschauer – ganz egal ob in den USA oder hierzulande – muss das Essen am Tag des Super Bowls typisch amerikanisch sein.

Keine allzu große Überraschung: Chips sind der beliebteste Snack für zwischendurch. Allein in den USA werden gut 14.000 Tonnen Chips konsumiert. Auch Popcorn zählt zu den beliebten Super Bowl Snacks. So vertilgen die Amerikaner rund 4.000 Tonnen davon. Auch sehr begehrt sind Nachos mit Käse- oder Salsa Sauce. Aber auch Guacamole wird äußerst gern zum Dippen verwendet. In den USA werden allein am Tag des Superbowls 3,6 Millionen Kilogramm davon verspeist.

Neben Chips, Nachos und Popcorn können Sie Ihren Gästen natürlich noch weitere amerikanische Snacks servieren. Besonders gut kommen beispielsweise Käsehäppchen oder Maiskolben mit Butter und Salz an.

Aber auch nach etwas ausgefalleneren Snacks, wie beispielsweise Datteln im Speckmantel, wird am Tag des Super Bowl Finales gerne gegriffen.

Bei den meisten amerikanischen Snacks zum Super Bowl dürfen natürlich die passenden Saucen und Dips nicht fehlen. Wir haben für Sie die besten Dips zusammengefasst, sodass Ihr Abend mit Freunden zu einem kulinarischen Highlight wird.


Diese Dips passen perfekt zu Chips, Nachos & Co.

Ganz egal ob scharf, mild, tomatig oder leicht fruchtig – hier kommt jeder auf seine Kosten. So können wir beispielsweise das Buttermilk Cracked Peppercorn Dressing von Stonewall Kitchen empfehlen. Das Dressing eignet sich nicht nur zum Salat, sondern passt auch hervorragend  zu diversen Knabbereien. Eine cremige Basis aus Buttermilch und Parmesan mit etwas Knoblauch-Öl und eine leichte Schärfe von schwarzem Pfeffer machen das Buttermilk Cracked Peppercorn Dressing zu einem köstlichen Dip.

Für diejenigen, die es etwas schärfer mögen, empfehlen wir das Habanero Mango Aioli, welches durch den leicht süßlichen Geschmack der Mango und durch die feurige Schärfe der Habanero Chili überzeugt.

Mit der Mild Tomato Salsa (leicht scharf) und dem beliebten Country Ketchup kommen alle auf ihre Kosten, die nach einem tomatigen Dip suchen.

Das Roasted Garlic Peanut Sauce lässt die Herzen aller Erdnuss-Fans höher schlagen, während sich die Pineapple Chipotle Salsa an alle richtet, die einen fruchtig-rauchigen Geschmack bevorzugen.

Weitere Saucen finden Sie übrigens hier


Hauptspeise – der Klassiker beim Super Bowl Essen

Wer seinen Gästen beim Super Bowl klassische, amerikanische Hauptspeisen servieren möchte, sollte nun unbedingt weiterlesen. Neben den Klassikern wie Pizza, Burger, Hot Dogs und Truthahn steht ein Gericht unangefochten auf Platz 1 der beliebtesten Hauptspeisen am Super Bowl: die Chicken Wings. Stolze 1,3 Milliarden Chicken Wings werden während des Super Bowl Finales in den USA verputzt. Das sind im Schnitt (bei 111.000.000 Zuschauern) knapp 12 Chicken Wings pro Person.

Auch hierzulande liegen die Chicken Wings voll im Trend. Ganz egal ob selbst gemacht oder gekauft – eines darf bei den knusprigen Hühnchenflügeln nicht fehlen: die passende Sauce.


Diese Saucen passen perfekt zu Chicken Wings

Für die leckeren Chicken Wings können wir Ihnen drei köstliche Saucen ans Herz legen. Zum einen natürlich das scharfe Buffalo Aioli, das sich wie der Name bereits vermuten lässt, hervorragend zu Chicken Wings eignet. Das vollmundige, cremige Aioli mit würzig-scharfer Peffersauce und Worcester Sauce sorgt für ein einmaliges Geschmackserlebnis, an das sich Ihre Gäste mit Sicherheit noch lange Zeit erinnern werden.

Neben dem leckeren Buffalo Aioli haben wir aber auch die Buffalo Wing Sauce in unserem Sortiment. Diese besteht unter anderem aus einer pikanten Cayennepfeffer-Mischung, aromatischer Worcester Sauce, süßer Melasse, Chilis und Knoblauch. Neben dem Dippen von Chicken Wings, können Sie die Sauce auch zu Crispy Chicken Burger, Hühnchentacos oder Nachos verwenden.

Besonders beliebt – und einer unserer Bestseller - ist die Honey Barbecue Sauce, die besonders gut zu Chicken Wings (aber auch zu Spare Ribs, Burgern und Pommes) passt. Das süß-fruchtige Aroma von frischen Tomaten und erlesenem Honig macht sie zu einem absoluten Highlight. Mild im Geschmack, bekommt sie im Abgang einen angenehmen Hauch von Schärfe durch natürliches Chiliextrakt und Paprikaöl. Unbedingt probieren!


Unser Geheimtipp für Bier-Liebhaber: In der Maine Craft Ale Grille Sauce, die wir auch in die Kategorie BBQ-Sauce einordnen könnten, steckt Triple Ale Bier von der Allagash Brewing Company aus Portland. Außerdem befinden sich eine würzig-süßliche Mischung aus Tomaten, Honig und Senf, in der leckeren Sauce. Seien wir mal ehrlich: was passt am Super Bowl Finale besser zusammen als Barbeque und Bier? Kurzum, wer BBQ und Bier mag, wird die Maine Craft Ale Grille Sauce lieben.


Leckere Desserts zum Super Bowl Finale

Obwohl die effektive Spielzeit des Super Bowls durchschnittlich nicht mehr als elf Minuten beträgt, dauert das gesamte Spiel gut und gerne drei Stunden. Grund dafür sind die zahlreichen Unterbrechungen, Werbung und die legendäre Halbzeitshow. Da kommt es hin und wieder vor, dass Ihre Gäste trotz der zahlreichen Snacks und dem üppigen Hauptgericht wieder etwas Hunger bekommen.

Für diesen Fall sollten Sie natürlich auch vorbereitet sein. Um den Hunger Ihrer Gäste zu bekämpfen, können Sie ihnen eine leckere, amerikanische Nachspeise servieren. Wie wäre es mit einem leckeren Apple Pie, selbst gemachten Cupcakes, American Cookies oder etwas Eiscreme?

Auch hier haben wir wieder einiges für Sie zusammengestellt. Lassen Sie sich von den unseren leckeren Dessert-Saucen (die übrigens bestens zu Eis, Kuchen oder Waffeln passen) inspirieren.


Diese Getränke sollten Sie am Super Bowl Finale bereitstellen

Wie lässt sich all das gute Super Bowl Essen am besten herunterspülen? Mit einem großen Schluck Bier! Das denken sich zumindest viele Amerikaner. So werden in den USA am Tag des Finales durchschnittlich 120 Millionen Liter Bier getrunken.

Wer seinen Gästen also einen typisch-amerikanischen Football Abend bescheren möchte, der vergewissert sich, dass das Bier auch wirklich auf dem Einkaufszettel steht. Achten Sie aber auch darauf, dass sie alkoholfreie Getränke besorgen. Gerade weil der Super Bowl bei uns spät nachts stattfindet, sollten Sie auf jeden Fall ausreichend Softdrinks wie z.B. Cola im Haus haben.


Weitere interessante Fakten rund um den Super Bowl

In unserem Beitrag haben wir beispielsweise erwähnt, wie viele Chicken Wings oder wie viele Tonnen Chips am Super Bowl Finale verzehrt werden.

Nun möchten wir Ihr Wissen um ein paar weitere Fakten rund um den Super Bowl erweitern, sodass Sie Ihre Gäste beeindrucken können.

  • In den USA werden in der Halbzeit ca. 680 Millionen Liter Wasser in der Toilette heruntergespült
  • Noch nie hat ein NFL-Team das Finale in seinem Heimstadion erreicht
  • Pizza-Lieferdienste machen ein Drittel ihres Jahresumsatzes am Tag des Super Bowls (aus diesem Grund stellt die Firma Pizza Hut auch 11.000 neue Aushilfskräfte – extra für diesen Tag – ein)
  • Knapp 60 US-Dollar gibt der durchschnittliche Amerikaner bereits vor dem Super Bowl für Kleidung, Essen und Fan-Artikel aus
  • Ein 30-Sekunden-Werbespot während des Super Bowls kostete im Jahr 1967 lediglich 34.500 Dollar (2017 beliefen sich die Kosten auf fast 5 Millionen Dollar)
  • Allein in den USA werden knapp 4 Milliarden Dollar in Wetten „investiert“
  • Die Krankheitsquote steigt am Montag nach dem Super Bowl um 6%
  • Jeder Spieler des Siegerteams erhält einen mit Diamanten besetzten Super-Bowl-Ring im Wert von ca. 5.000 Dollar
  • 2013 kostete (allein!) ein Parkticket rund um den Superdome in New Orleans 550€
  • 2014 kostete die günstigste Eintrittskarte 500 Dollar
  • Beim allerersten Super Bowl gab es die Tickets für sechs Dollar zu kaufen


4 Tipps gegen die Müdigkeit beim Super Bowl Finale

In den USA beginnt das Super Bowl Finale am späten Nachmittag bzw. am frühen Abend. Das bedeutet, dass das Sportevent (aufgrund der Zeitverschiebung) in Deutschland erst in der Nacht von Sonntag auf Montag beginnt. Wer sich das komplette Finale ansehen möchte, sollte sich für den darauffolgenden Tag besser freinehmen.

Darüber hinaus sollten Sie einige Dinge beachten, damit Sie beim Super Bowl nicht vorzeitig einschlafen. Die Website 2glory hat 4 Tipps gegen Müdigkeit zusammengefasst.


Kleine Snacks helfen gegen die Müdigkeit

Wie wir bereits geklärt haben, gehören amerikanische Snacks wie Chicken Wings, Nachos, Chips & Co. zu einem traditionellen Super Bowl Abend. Dennoch sollten Sie darauf verzichten, sich mit all den Köstlichkeiten vollzustopfen – so verlockend es auch sein mag. Mit einem vollen Magen ist die Gefahr einzuschlafen deutlich höher. Greifen Sie während des Spiels lieber auf Kleinigkeiten zurück. Das bewahrt Sie auch vor den ersten Durchhängern.


Genießen Sie den Alkohol in Maßen

Beim Super Bowl ist amerikanisches Bier (in den meisten Fällen Light-Beer) äußerst beliebt und eigentlich kaum mehr wegzudenken. Doch wer das Mega-Event komplett miterleben möchte, sollte es lieber etwas ruhiger angehen. Greifen Sie hin und wieder lieber mal auf ein alkoholfreies Erfrischungsgetränk zurück.


Aktiver Zeitvertreib in der Halbzeit

Gerade in der Halbzeitpause (noch vor der Halbzeit-Show) ist das Risiko einzuschlafen besonders hoch. Nutzen Sie die Zeit, stehen Sie auf und bewegen Sie sich ein bisschen! Sie haben einen Kicker, einen Billardtisch oder eine Dartscheibe zuhause? Umso besser! Fordern Sie Ihre Gäste doch zu einer Partie heraus.


Vorschlafen statt einschlafen

Um am Tag des Super Bowl Finales fit zu sein, können Sie sich auch schon vorzeitig schlafen legen und „vorschlafen“. So sind Sie pünktlich zum Spiel bestens ausgeruht und können das Spiel in vollen Zügen genießen – ohne gegen die Müdigkeit ankämpfen zu müssen.

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